Der Patientenbeauftragte

      Der Patientenbeauftragte

      Typisch für das Gesundheitswesen - es funktioniert nicht!

      Am 08.01.2014 wurde der neue Beauftragte der Bundesregierung
      für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigten
      für Pflege ernannt und am 13.01.2014 in sein Amt eingeführt.

      Aber wo bleibt er - selbst der Ankündigungstext auf seiner Homepage
      ist bereits "uralt" - von wegen

      "bevorstehende Neuernennung des Patientenbeauftragten" und
      "Verständnis":

      patientenbeauftragter.de/

      Gruß!
      Machts Sinn

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      Die Gesundsprecherin: Helga Kühn-Mengel ist Patientenbeauftragte

      Seit dem 1. Januar 2004 ist Helga Kühn-Mengel die Patientenbeauftragte der Bundesregierung. Das neue
      Amt ist ein Produkt der Gesundheitsreform. Und diese sorgt momentan für
      sehr viel Arbeit. "Ich kann mich kaum retten vor Anfragen", sagt
      Kühn-Mengel. Das Telefon in ihrem Büro im Berliner
      Gesundheitsministerium klingelt fast ununterbrochen. Da klagen Anrufer,
      dass sich Augenärzte die Verschreibung einer Brille vom Patienten
      bezahlen lassen. Tatsächlich wurde der Zuschuss zur Brille, nicht aber
      die Diagnostik aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen gestrichen,
      ............................................................. :guck:
      erklärt Kühn-Mengel. Es ärgert sie, wenn die Unwissenheit der Menschen
      so schamlos ausgenutzt wird.
      so so, sie weiß das also. :gym:
      Kühn-Mengel versteht sich als Mittlerin zwischen Politik und Patienten. Sie will der
      Lobby von Ärzten, Krankenkassen, Apothekern und Pharmaindustrie
      entgegentreten und die bislang eher passiven Patienten zu aktiven
      Beteiligten im Gesundheitswesen machen. "Mund aufmachen und Fragen
      stellen", appelliert sie.

      Allen Zweifeln zum Trotz ist sie überzeugt, dass selbstbewusste Patienten etwas
      bewirken können. Sie kann sich aus eigener Erfahrung an Verzweiflung und
      Hilflosigkeit erinnern, als sie von Ärzten mit einer Diagnose
      konfrontiert wurde und nicht wusste, wen sie um Rat fragen sollte. Diese
      Erfahrung habe sie geprägt, sagt sie.

      Kühn-Mengel wurde 1947 in Duisburg geboren. Sie studierte Psychologie an der
      Universität Köln. Viele Jahre hat sie mit auffälligen Kindern und
      Jugendlichen gearbeitet und dabei Einblicke in die Probleme der Familien
      bekommen. In dieser Zeit hatte sie viel Kontakt mit Krankenkassen,
      Ärzten und Krankenhäusern. Dabei sammelte sie Erfahrungen, die sie für
      ihre politische Arbeit nutzen kann. Seit 1972 ist Kühn-Mengel Mitglied
      in der SPD; seit 1996 Mitglied des Bundestags. Sie hat im vergangenen
      Jahr den Kompromiss zur Gesundheitsreform mit ausgehandelt. Ihre
      Funktion als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion muss sie
      als Patientenbeauftragte abgeben.

      An den ersten Tagen im neuen Amt hat sie vor allem geduldig zugehört. "Ich brauche
      diese O-Töne, um daraus notwendige Verbesserungen des Gesundheitssystems
      ableiten zu können." Doch es geht ihr nicht nur ums Zuhören. Es geht
      ihr darum, Missstände öffentlich zu machen und Gesetzesinitiativen in
      Gang zu bringen. Das ist es, was sie will. Ob es ihr gelingt, wird die
      Zukunft zeigen.

      Ihre Ziele klingen ambitioniert: Stärkung der Patientenrechte, Förderung der
      Gesundheitserziehung, mehr Qualität in der medizinischen Versorgung. Vor
      allem in der Prävention sieht Kühn-Mengel die "Reserven" des
      Gesundheitswesens. Besonders wichtig sind ihr "geschlechtsspezifische
      Aspekte" der Gesundheit. Es gebe bei Männern und Frauen unterschiedliche
      Krankheitsverläufe und Therapien. Gerade an Frauen lasse sich von der
      Schwangerschaft bis zum Klimakterium gut verdienen. "Dabei wird viel
      Überflüssiges gemacht", zitiert Kühn-Mengel Studien. Dieses Geld fehle
      an anderer Stelle. Bei der Früherkennung oder der Versorgung chronisch
      Kranker.

      Kühn-Mengel weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es oft ist, gesund zu leben. So führt
      sie einen ewigen Kampf gegen die überflüssigen Pfunde. Ihr Alltag in
      der Politik fördere ungesunde Ernährungsgewohnheiten, sagt sie
      entschuldigend. "Ich weiß auch, dass ich mich mehr bewegen müsste." Doch
      dafür lasse der Terminkalender kaum Zeit. Von Politikern werde immer
      erwartet, Vorbild zu sein - auch im Hinblick auf eine gesunde
      Lebensweise. Dabei sei es schon schwer genug, die eigenen Kinder dafür
      zu gewinnen. Ihr 18-jähriger Sohn und die beiden 14 und 16 Jahre alten
      Töchter haben bislang jedes Jahr ihr Sportabzeichen gemacht. Doch das
      Interesse lasse nach, klagt Kühn-Mengel. Mit Sorge beobachte sie die
      zunehmende "Attraktivität von Fast Food". Das gelte auch für das
      Rauchen. :joint1:


      Sie selbst hat vor rund 20 Jahren ihre letzte Zigarette geraucht. :smoke:
      Das erfüllt sie noch immer mit einem gewissen Stolz. "Ich war starke
      Raucherin, und das Aufhören ist mir damals sehr schwer gefallen", sagt
      Kühn-Mengel. Sie muss nun beweisen, dass sie als Beauftragte der
      Bundesregierung die Patienten nicht nur versteht, sondern auch etwas
      bewegt. :pclachen:

      derwesten.de/politik/laumann-w…sregierung-id8775727.html

      welt.de/print-welt/article2854…Patientenbeauftragte.html

      aerzteblatt.de/nachrichten/570…ehr-Medizinstudienplaetze
      Es grüßt Basti :hi:

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      Inzwischen ist er da und auch erreichbar:

      patientenbeauftragter.de/front…?idcat=23&lang=1&client=1

      Ohne hoheitliche Verwaltungskompetenzen ausgestattet kann er immerhin Interessen
      von Patienten (m/w) politisch geltend machen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der
      Einhaltung und Berücksichtigung von Informations- und Beratungsrechten durch Leistungs-
      erbringer, Kostenträger und Behörden im Gesundheitswesen.

      Ob er wohl weiß, weshalb die Krankenkassen kurz vor Beginn des Krankengeldbezuges
      – anders als alle anderen Behörden – keine Merkblätter verteilen, also auch nicht auf die
      „BSG-Krankengeld-Falle“ hinweisen? Und was meint er wohl zu der Frage, weshalb in
      Krankengeld-Leistungsverfahren weder das SGB I noch das SGB X angewandt wird –
      weder von den Krankenkassen noch bei der gerichtlichen Überprüfung?

      Wer genau dies wissen will, könnte ihm den Link zu diesem Beitrag schicken:

      Patientenbeauftragter - wo bleibt er - wir brauchen ihn

      je häufiger umso besser, denn vielleicht hat er für die User hier ja eine Antwort.

      Auch für andere Patienten-Themen ist er eine passende Adresse.

      Gruß!
      Machts Sinn
      Mails an den Patientenbeauftragten werden jedenfalls zügig beantwortet,

      hier nach langem Engagement mit einer prima abschließenden Mitteilung,

      elo-forum.org/schwerbehinderte…3/index2.html#post1665490

      hier weniger konzentriert, eher allgemein, ohne sich vom MDK und von der
      BKK über die Schwächen an deren Schnittstelle zu informieren:

      unfallopfer.de/forum/showpost.php?p=254109&postcount=141

      Also nur zu, denn jede Anfrage und jede Antwort führen irgendwie weiter -
      positiv oder negativ.

      Gruß!
      Machts Sinn

      ​Ingrid Fischbach neue Patientenbeauftragte

      zum Gruße




      die Anfrage




      Anhänge:


      Artikel Walldorferin tappte in die Krankengeldfalle - "Ich bin doch kein Simulant!"
      rnz.de/nachrichten/metropolreg…imulant-_arid,290248.html


      Krankengeld-Fallen




      Zwischenbilanz „illegale BSG-Krankengeld-Falle“




      Kontakt: patientenbeauftragter.de/kontakt

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