Versorgungsamt Ludwigsburg: Bescheid erlassen, ohne Befund zu berücksichtigen

      Schwerbehinderung

      Hallo Hannes,

      für ein chronisches Schmerzsyndrom bekommt man GdB 30

      Das Versorgungsamt kann mit einer Kernspinaufnahme nichts anfangen.

      Nicht die Diagnosen zählen, sondern deren Auswirkungen auf deinen Alltag.

      Das ist besonders schlecht an den Arztberichten, dass sie nicht aussagefähig sind,

      deshalb muss man zusätzlich seine Einschränkungen auf einem Beiblatt angeben.

      Es gibt ein sehr interessantes Buch: Der Versorgungsamt Report von Dieter Schneider.

      Viele Grüsse

      Ancyst schrieb:

      für ein chronisches Schmerzsyndrom bekommt man GdB 30
      ich hatte ja vorher schon 40, dann kam die HWS dazu, Berichte liegen alle vor.

      Lies mal alles schön durch.
      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:

      Schwerbehinderung

      Schwerbehinderte Menschen in Baden-Württemberg mit gültigem Schwerbehindertenausweis

      06 Regionale Unterschiede

      Die Häufigkeit einer Schwerbehinderung ist landesweit keineswegs einheitlich hoch, sondern zeigt erhebliche regionale Unterschiede: Der Neckar-Odenwald-Kreis hat mit einem Anteil von 14,2 Prozent den höchsten Wert, während er im Alb-Donau-Kreis mit 6,2 Prozent nicht einmal halb so groß ist. Generell zeigt sich eine gewisse Abhängigkeit von der Altersstruktur der Bevölkerung in den Stadt- und Landkreisen. Der starke Einfluss des Alters auf die Häufigkeit einer Schwerbehinderung hat zur Folge, dass in Kreisen mit einem höheren Anteil älterer Menschen auch anteilig mehr Schwerbehinderte Menschen wohnen.


















      Schwerbehinderte Menschen am 31.12.2011 nach Stadt- und Landkreisen

      Statistik so, dass der Wohnort auch entscheidend ist!!!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Ancyst“ ()

      Ancyst schrieb:

      Ich sehe die Statistik so, dass der Wohnort auch entscheidend ist!!!!!

      siehst Du falsch, da ein Widerspruch am laufen ist.

      Habe mittlerweile schon 6 Ops hinter mir. :schwindel:
      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:

      Schwerbehinderung

      Hallo Hannes,

      leider kann ich die Statistik nicht einpflegen.

      Aber schaue sie Dir mal an.

      Ich habe es gesehen, dass Du im Widerspruchsverfahren bist.

      Es gibt regionale Unterscheide.

      Vielleicht liest Du das o.g. Buch einmal, da wird es ganz genau beschrieben.

      Viele Grüße
      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:

      Schwerbehinderung

      Hallo Hannes,

      ich habe mir jetzt alles durchgelesen.

      Du hast seither einen GdB von 40 und hast einen Verschlimmerungsantrag oder Neufestsetzung beantragt

      Nur die orthopädischen Erkrankungen werden dir da nicht weiterhelfen wegen höherem GdB.

      (nach meiner Erfahrung)

      Besser wäre es, das chronische Schmerzsyndrom zusätzlich durch einen Facharzt bestätigen zu lassen.

      Ich habe in letzter Zeit 2 verschiedene Bescheide gesehen:

      1. Wirbelsäulenverschleiß,Bandscheibenschaden mit ständigen Nervenreizungen Einzel-GdB 30

      2.Kniegelenkarthrose rechts und links Einzel-GdB 20

      3.Z.n.Herzinfarkt ,Bluthochdruck,Fettstoffwechselstörung Einzel-GdB 20

      4. Schlafapnoe-Syndrom mit CPAP-Anpassung Einzel-GdB 20

      Gesamt-GdB 40

      Widerspruch/Klage Gesamt GdB 60 und Merkzeichen G



      2. Antrag auf GdB

      1.Wirbelsäulenbeschwerden in 3 Abschnitten Einzel-GdB 30

      2.chronisches Schmerzsyndrom Einzel-GdB 30

      3.Arthrose im rechten Knie Einzel-GdB 10

      4.Hüftgelenkbeschwerden Einzel-GdB 30

      5.Z.n.Hirninfarkt Einzel-GdB 30

      Gesamt GdB 50 ohne Merkzeichen

      Widerspruch Gesamt GdB 70, Merkzeichen G

      Dies sind Bescheide aus Baden-Württemberg.

      Nur ein kleines Beispiel

      Viele Grüße

      Ancyst schrieb:

      Nur die orthopädischen Erkrankungen werden dir da nicht weiterhelfen wegen höherem GdB.

      (nach meiner Erfahrung)

      Besser wäre es, das chronische Schmerzsyndrom zusätzlich durch einen Facharzt bestätigen zu lassen.
      Du hast das immer noch nicht richtig begriffen, Facharzt, OP-Berichte wurden alle übermittelt für die Erhöhung.

      Sie haben aber die Akte ohne die NEUEN Befunde mit OP-Bericht nicht mit dazugegeben zum Gutachter.

      Auf DEUTSCH, dem Gutachter lagen diese neuen Befunde nicht vor.

      Das hat ja das Versorgungsamt im Schreiben erwähnt, dies also ein Fehler vom Amt war.

      Lies Dir den letzten Satz noch mal durch.

      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:

      Schwerbehinderung

      Hallo Hannes,

      ich habe das schon gesehen, dass nicht alle Befunde dem Gutachter vorgelegt worden sind.

      Ich wollte nur damit ausdrücken, dass es schwierig wird einen höheren GdB nur bei orthopädischen Erkrankungen zu bekommen.

      Dies sind nur meine Erfahrungswerte und die habe ich ausreichend.

      Gerade in BW ist es schwierig einen höheren GdB nur auf orthopädische Erkrankungen zu bekommen.

      Deshalb war mein Vorschlag an dich zusätzlich das chronische Schmerzsyndrom von einem Facharzt als Diagnose zu bekommen.

      Gruss

      Ancyst schrieb:

      Deshalb war mein Vorschlag an dich zusätzlich das chronische Schmerzsyndrom von einem Facharzt als Diagnose zu bekommen.
      Auch dieses wäre kein Problem, da ich ja eh in Schmerztherapie bin.

      Aber dennoch gibt es für eine OP an der HWS mit Versteifung %te, hätte das dem Gutachter vorgelegen, so hätten wir den ganzen Mist jetzt nicht, und ich wäre jetzt über 50%.

      Wenn dies erledigt ist, dann wird ein Neufestellungsantrag mit neuen hinzukommen, alles schon mit dem VdK besprochen.

      :alk1:
      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:

      Schwerbehinderung

      Hallo Hannes,

      wenn deine OP an der Halswirbelsäule positiv verlaufen ist und Du keine große gesundheitliche Probleme mehr

      hast, dann kann es sein, dass es keinen GdB darauf gibt.

      Wenn Du aber weiterhin Probleme hast, z.B. Bewegungseinschränkungen, starke Schmerzen, Kopfschmerzen oder Schwindel

      dann wird es einen Einzel-GdB dafür geben.

      Meine Erfahrungswerte sind, dass ca. 1/2 Jahr nach der OP vergangen sein muss, um dementsprechend eine Beurteilung

      abgeben zu können.

      Der Grad der Behinderung ist ein Maß für die körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Auswirkungen einer

      Funktionsbeeinträchtigung aufgrund eines Gesundheitsschadens.

      Bei chronischen Schmerzen hat man auch oft eine depressive Episode.

      Die Symptome müssen so intensiv sein, dass sich das normale Leben des Betroffenen deutlich beeinträchtigt.

      Wie z.B. seine Berufstätigkeit, die sozialen Aktivitäten.

      Typische Symptome einer depressiven Episode sind:

      gedrückte Stimmung, Niedergeschlagenheit

      Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit

      deutlich vermindertes Interesse oder Freude an allen oder fast allen Aktivitäten

      Schlaflosigkeit

      Ruhelosigkeit

      Müdigkeit oder Energieverlust

      verminderte Denk-und Konzentrationsfähigkeit

      oder verringernde Fähigkeit Entscheidungen zu treffen

      Gefühle von Wertlosigkeit.

      Dies sind nur einige Beispiele für eine depressive Phase.

      Die depressive Seite wird den GdB erhöhen.

      So macht nun jeder seine Erfahrungen.

      Aber bis zur Klage kannst Du vielleicht von meinem Tipp etwas annehmen.

      Viele Grüße
      Hallo Hannes,

      ich kenne die Details jetzt nicht, aber bist du sicher dass das so
      laufen soll:?

      Wenn dies erledigt ist, dann wird ein Neufestellungsantrag
      mit neuen hinzukommen, alles schon mit dem VdK besprochen.

      Wäre es nicht viel effizienter und effektiver, jetzt den richtigen Schritt
      zu machen, z. B. ein Ergänzungsgutachten des bisherigen Gutachters unter
      Einbeziehung der bisher unberücksichtigt gebliebenen Erkenntnisse ein-
      holen zu lassen, statt sehenden Auges .... ?

      Der Neufeststellungsantrag wird doch auch als "Verschlimmerungsantrag"
      bezeichnet - gibt es da Fristen, wann der nach einer Entscheidung frühestens
      gestellt werden kann und wäre denkbar, dass die dann sagen, das neue
      Leiden ist gar nicht neu, das hattest du schon bei der letzten Entscheidung
      - somit ist gar "keine Verschlimmerung eingetreten?"

      Gruß!
      Machts Sinn

      Schwerbehinderung

      Hallo Machts Sinn,

      es gibt keinen Fristen einen Verschlimmerungsantrag zu stellen.

      Aber mindestens 1/2 Jahr sollte nach dem letzten Bescheid liegen.

      Und beim Verschlimmerungsantrag benötigt man neue Facharztberichte.

      Gruß

      Nach der OP

      sind ja noch andere Sachen hinzugekommen, die sich ja erst später rausstellen.

      Ich hätte nicht so schnell sein dürfen und noch etwas warten bis nach der OP, dann erst den Antrag stellen.

      Den Antrag habe ich ja vor der OP mit Radiologe (MRT) Bericht gestellt, ich dachte es reicht. :dash:

      Aber jeder, auch die auf dem Amt hätten sehen müssen das hier eine OP von nöten ist.

      Was solls, hier muss ich jetzt durch.

      Der Witz war ja eigentlich lange vorher, da hatte ich mal angerufen und eine Kopie verlangt wegen Finanzamt, da sagte mir die Dame stellen sie doch einen Antrag auf Erhöhung.

      Ich hatte dann den Antrag hier in der Ecke liegen, wusste aber bis dahin noch nicht ob ich ihn brauche, und siehe da, ich war einfach etwas zu schnell. :dash:
      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:
      So lange über den Widerspruch nicht entschieden ist,
      müssen die zwischenzeitlichen Entwicklungen / Erkenntnisse
      berücksichtigt werden.

      Mir scheint nicht, dass du damals zu schnell warst - aber es
      kommt darauf an, dass du jetzt schnell bist!

      Machts Sinn schrieb:

      So lange über den Widerspruch nicht entschieden ist,
      müssen die zwischenzeitlichen Entwicklungen / Erkenntnisse
      berücksichtigt werden.

      Mir scheint nicht, dass du damals zu schnell warst - aber es
      kommt darauf an, dass du jetzt schnell bist!
      Soll ich mal dahin eine Mail mit Briefanhang schicken?

      Regierungspräsidium Stuttgart - Abteilung 10 - Landesversorgungsamt - Stadt Stuttgart
      Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------
      Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur. :putzen:
      Hallo Hannes,

      ja, das scheint die jetzt zuständige Stelle zu sein -
      aber wenn du durch den VdK vertreten bist, lass´die
      das am Montag machen, mit CC an den Absender des
      Briefes vom 07.06.2013.

      Ich kann ja nicht nachvollziehen, wie das bisher ge-
      laufen ist - aber wenn die nur über einen Teil deiner
      Leiden und deren Auswirkungen entscheiden, kann die
      Entscheidung nicht vollständig / richtig sein. Um aber
      Vollständigkeit und Richtigkeit möglichst zu gewähr-
      leisten, gibt es das Widerspruchsverfahren und da
      muss es irgendwo "gehakt" haben.

      Wie auch immer: jetzt ist es höchste Zeit, das vollends
      zu klären.

      Gruß!
      Machts Sinn