Prozessbeginn-Harry Wörz- wegen weiterer Entschädigung- Landgericht Karlsruhe

      Prozessbeginn-Harry Wörz- wegen weiterer Entschädigung- Landgericht Karlsruhe

      Sein Name steht für einen spektakulären Justizirrtum: Vor dem
      Landgericht Karlsruhe will das Justizopfer Harry Wörz, 49, eine
      höhere Entschädigung für die Zeit seiner Inhaftierung erreichen.


      Wörz war 1998 wegen versuchten
      Totschlags an seiner Frau verurteilt worden und saß viereinhalb
      Jahre unschuldig im Gefängnis. Er kämpfte 13 Jahre vor
      verschiedenen Gerichten, bis er im Dezember 2010 vom
      Bundesgerichtshof rehabilitiert wurde.

      Bislang hat der Staat
      dem 48-Jährigen aus Birkenfeld im Enzkreis knapp 156 000 Euro
      zugebilligt. Jetzt will der gelernte Installateur und Bauzeichner vom
      Land Baden-Württemberg 86 000 Euro mehr für seinen
      Verdienstausfall. Außerdem verlangt er einen Ausgleich der Kosten
      für Anwälte und Möbel aus seiner wegen der Haft aufgelösten
      Wohnung in Höhe von 26 000 Euro. Zudem fordert er eine
      Berufsunfähigkeitsrente über das Jahr 2016 hinaus.
      Wörz ist seit
      Mitte 2010 krankgeschrieben
      . Die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe
      will nicht alle Ansprüche anerkennen. Die Verhandlung am Montag
      beginnt mit einem nach der Prozessordnung vorgesehenen Gütetermin.

      Gruß
      Ancyst

      Justizopfer Wörz erhält 450.000 Euro vom Land Baden-Württemberg

      Das bekannte Justizopfer Harry Wörz erhält 450.000 Euro
      Entschädigung vom Land Baden-Württemberg. Darauf haben sich die
      beiden Parteien nach jahrelangem Rechtsstreit geeinigt, wie das
      Landgericht Karlsruhe mitteilte.

      t-online.de/nachrichten/panora…50-000-euro-vom-land.html