Diagnose: F32.2G + I69.3G + G81.1GR + R47.0G

      Diagnose: F32.2G + I69.3G + G81.1GR + R47.0G

      Hallo, ich bin neu hier im Forum und habe mich angemeldet weil ich nicht weiter weiß :(

      Ich hatte einen Schlaganfall (6.3.2014) und bin seitdem rechtsseitig gelähmt. Ich habe einen Spitzfuß und kann nur ganz langsam mit Hilfe einer Orthese am Rollator gehen.
      Ansonsten sitze ich im Rollstuhl wegen meiner motorischen Einschränkung.
      Zudem kommt noch eine Aphasie, aber sprechen funktioniert schon wieder recht gut.

      Anfang Oktober 2015 hat mich die KK ausgesteuert, seitdem bin ich arbeitslos gemeldet. ALG1 läuft am 6. März 2017 aus.

      Heute wurde ich krank geschrieben mit gleich mehreren Diagnosen: F32.2G + I69.3G + G81.1GR + R47.0G
      Mein Neurologe meinte die KK soll sich was davon aussuchen ;(

      Jetzt zu meiner Frage: Erkennt die KK die Krankschreibung an, erhalte ich wieder Krankengeld?

      Das habe ich im Internet gegoogelt: rechtsanwalt-und-sozialrecht.de/dauer-krankengeld-48-sgb-v/

      Darin steht sinngemäß, wenn es die gleiche Krankheit ist, fällt die Berechtigung des Bezugs auf Krankengeld weg.

      Stehen die Diagnosen in Zusammenhang mit § 48 SGB V ?(
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"
      Hallo,
      um das beantworten zu können, müssten wir wissen, was in dem Schreiben steht, das dir die Kasse seinerzeit zugesandt hat - Wichtig sind die Daten des Leistungsendes und das Ende der maßgebenden Blockfrist. Ich vermute jetzt einfach mal - ja, du hast erneut Anspruch auf Krankengeld, auch wenn es sich um die gleiche Erkrankung wie damals handelt - wie gesagt, erst mal nur eine Vermutung.
      Gruss
      Czauderna

      Czauderna schrieb:

      was in dem Schreiben steht, das dir die Kasse seinerzeit zugesandt hat - Wichtig sind die Daten des Leistungsendes und das Ende der maßgebenden Blockfrist.

      Welches Schreiben von der KK? Maßgebliche Blockfrist? Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Blockfrist erhalten zu haben :aeh:
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"

      Klatschmohn schrieb:

      Czauderna schrieb:

      was in dem Schreiben steht, das dir die Kasse seinerzeit zugesandt hat - Wichtig sind die Daten des Leistungsendes und das Ende der maßgebenden Blockfrist.

      Welches Schreiben von der KK? Maßgebliche Blockfrist? Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Blockfrist erhalten zu haben :aeh:

      Hallo
      als man dich damals ausgesteuert hat, das muss doch schriftlich passiert sein, und genau um diese Mitteilung geht es.
      Gruss
      czauderna
      Ich habe nur ein Schreiben der Entgeldersatzleistungen bis zum 06.09.2015 von der Techniker Krankenkasse erhalten.
      Da steht nichts drin vom Ende der maßgebenden Blockfrist. Wenn ich die Techniker deswegen anrufe wecke ich die womöglich auf.
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"

      Klatschmohn schrieb:

      Ich habe nur ein Schreiben der Entgeldersatzleistungen bis zum 06.09.2015 von der Techniker Krankenkasse erhalten.
      Da steht nichts drin vom Ende der maßgebenden Blockfrist. Wenn ich die Techniker deswegen anrufe wecke ich die womöglich auf.


      Hallo,
      kannst du das Schreiben (anonymisiert) mal hier einstellen.
      Gruss
      Czauderna
      @Czauderna

      Leider nein, ich weiß nicht wie man es anonymisiert einstellt. Auch habe ich keine Möglichkeit das Schreiben zu scannen. Ich versuchs mal so:

      Schreiben der Techniker Krankenkasse vom 16. Febr. 2016

      Entgeldersatzleistungen an das Finanzamt gemeldet für das Jahr 2015
      Sehr geehrte ....
      Sie haben im Jahr 2015 Entgeldersatzleistungen von uns erhalten.
      Nach dem Einkommensteuergesetz sind wir verpflichtet, die Höhe und den Zeitraum dieser Zahlungen an das Finanzamt zu melden .....
      Folgende Daten haben wir unter Angabe Ihrer Steuer-Ident.-Nr. übermittelt:
      Leisungsart Leistungszeitraum Betrag
      Krankengeld 20.12.2014 - 01.06.2015 xxx
      Krankengeld 08.07.2015 - 06.09.2015 yyy (PS: vom 02.06-07.07.2015 war in in REHA)

      Danach folgen die Erläuterungen zu den gemeldeten Beträgen.

      bla.gif
      Das ist schon alles.
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"
      Hallo,
      wenn du sonst nichts erhalten hast - woher weißt du denn, dass du ausgesteuert wurdest - ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur mündlich erfolgte.
      Aber, um die Sache vielleicht etwas abzukürzen - meine Vermutung wird schon zutreffen - du hast grundsätzlich einen neuen Anspruch auf maximal 78 Wochen Krankengeld, auch wenn es sich um die alte Erkrankung handelt, wegen der du damals ausgesteuert wurde. Es könnte nur dann schiefgehen wenn folgendes ( jedes einzelne Punkt für sich würde schon genügen) eintreten würde.
      1. Du stehst nicht in einem Versicherungsverhältnis mit einem grundsätzlichen Krankengeldanspruch
      2. Die notwendigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen lagen oder liegen der Kasse nicht oder nicht zeitgerecht vor
      3. Du warst (wenn es sich um die alte Erkrankung handelt) mindestens 6 Monate seit Ende der Blockfrist (deshalb meine Frage nach dem Schreiben)
      nicht arbeitsunfähig wegen dieser Erkrankung.
      Gruss
      Czauderna

      Czauderna schrieb:

      1. Du stehst nicht in einem Versicherungsverhältnis mit einem grundsätzlichen Krankengeldanspruch

      Versicherungsverhältnis besteht

      Czauderna schrieb:

      2. Die notwendigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen lagen oder liegen der Kasse nicht oder nicht zeitgerecht vor

      Habe ich gestern sowohl bei der KK als auch beim AA abgegeben

      Czauderna schrieb:

      3. Du warst (wenn es sich um die alte Erkrankung handelt) mindestens 6 Monate seit Ende der Blockfrist (deshalb meine Frage nach dem Schreiben)
      nicht arbeitsunfähig wegen dieser Erkrankung.


      Das ist schon schwieriger zu beantworten.
      In § 48 ist die Dauer des Krankengeldes geregelt:

      Für Versicherte, die im letzten Dreijahreszeitraum wegen derselben Krankheit für achtundsiebzig Wochen Krankengeld bezogen haben, besteht nach Beginn eines neuen Dreijahreszeitraums ein neuer Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit.

      F32.2G Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome
      I69.3G Folgen einer zerebrovaskulären Krankheit
      G81.1GR Hemiparese, spastisch
      R47.0G Dysphasie und Aphasie

      Also die Diagnose F32.2G ist neu. Alle anderen sind die Folgen meines Schlaganfalls. Der Dreijahreszeitraums endet NACH dem 6. März 2017
      Gestern, am 1. März wurde ich erneut krankgeschrieben.
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"

      Klatschmohn schrieb:

      Der Dreijahreszeitraums endet NACH dem 6. März 2017

      Hallo,
      das kann nicht hinhauen - wenn du am 6.9.2015 ausgesteuert wurdest, dann kann nach meinem Dafürhalten der Dreijahreszeitraum, also die maßgebende Blockfrist nicht erst in 2017 enden - lass dir von deiner Kasse doch nochmal das damalige Schreiben zum Leistungsende zusenden - müssen die ja noch haben, nur dann können wir auch über den Dreijahreszeitraum wirklich reden.
      Gruss
      Czauderna
      @Czauderna

      Weiß gerade nicht was Du meinst?

      Schlaganfall 6. März 2014 / KK ausgesteuert 6. Sept. 2015 / ALG1 7. Sept. 2015 bis 6. März 2017 = Dreijahreszeitraum

      Oder habe ich einen Gedankenfehler ???
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"

      Klatschmohn schrieb:

      @Czauderna

      Weiß gerade nicht was Du meinst?

      Schlaganfall 6. März 2014 / KK ausgesteuert 6. Sept. 2015 / ALG1 7. Sept. 2015 bis 6. März 2017 = Dreijahreszeitraum

      Oder habe ich einen Gedankenfehler ???


      Hallo,
      wahrscheinlich -
      Leistungsende : 06.09.2015
      Ende Des Dreijahreszeitraums (maßgebende Blockfrist) = ??? - also nicht der 5. März 2017.
      Für die Frage nach dem Krankengeldanspruch ist ein anderes Datum massgebend -
      Nehmen wir mal folgendes Beispiel :
      Leistungsende war den 6.9.2015 - Ende der Blockfrist war (beispielsweise) der 30.11.2015.
      Der 6.9. war deshalb das Leistungsende weil innerhalb der Dreijahresfrist vom 01.12.2012 - 30.11.2015
      die 78 Wochen Krankengeld ausgeschöpft waren.
      Danach würde grundsätzlich ab dem 01.12.2015 wieder Krankengeldanspruch bestehen wenn die von mir genannten Bedingungen
      erfüllt wären. Wenn nun seit diesem 01.12.2015 keine sechs Monate ( die nicht zusammenhängend sein müssten) Arbeitsfähigkeit bestanden hätte, dann würde es auch zum jetzigen Zeitpunkt kein Krankengeld wegen dieser Erkrankung geben.
      Ich hoffe, ich habe das einigermaßen plausibel rüber bekommen - bin schon lang raus aus diesem Metier, schreibe also aus der Erinnerung.
      Gruss
      Czauderna
      @Czauderna

      Hallo,
      habe soeben eine E-mail an die Techniker geschickt mit der Bitte, mir das damalige Schreiben zum Leistungsende (06.09.2015) noch einmal für meine Unterlagen zuzusenden.
      Das wird jetzt wahrscheinlich einige Zeit dauern. Ich hoffe da steht auch etwas über die Blockfrist drin. Sobald ich es in Händen halte werde ich mich wieder melden.

      Erstmal recht herzlichen Dank für die hilfreichen Antworten auf all meine Fragen :thumbsup:
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"
      Wow, schon heute ist das Schreiben der Techniker Krankenkasse eingetroffen. Das Schreiben ist datiert vom 20. Juli 2015. Darin steht (Auszug):

      "Innerhalb eines Zeitraums von 3 Jahren können Sie bis zu 78 Wochen Krankengeld wegen derselben Krankheit erhalten. Für Sie beginnt dieser Drei-Jahres-Zeitraum am 7. März 2014.
      Daraus folgt, dass Ihr Krankengeld spätestens am 6. September 2015 endet.
      Damit Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen ......" bla bla bla
      Kein Wort über eine Blockfrist :oeh:

      Anlageblatt:
      Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie erneut Krankengeld wegen derselben Krankheit bekommen?

      "Sie sind in einer Beitragsklasse mit Anspruch auf Krankengeld versichert, z.B. als versicherungspflichtiger Arbeitnehmer und waren mindestens sechs Monate
      - erwerbsttätig oder standen der Arbeitvermittlung zur Verfügung oder
      - nicht wegen der jetzigen Krankheit arbeitsunfähig.

      Sollte die ursprüngliche Arbeitsunfähigkeit nach der Leistungsunterbrechung ununterbrochen weiterbestehen, besteht nach Beginn einer neuen Blockfrist jedoch kein neuer Anspruch auf Krankengeld. Dies gilt auch, wenn Sie trotz weiterbestehender Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Monate erwerbstätig waren oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen."

      Ich verstehe nur "Bahnhof" ?(
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"
      Hallo,
      okay, die maßgebende Blockfrist endet am 06.03.2017 - und die neue Blockfrist beginnt am 07.03.2017 - das scheint okay zu sein, lag ich mit meiner Vermutung falsch.
      Sollte die ursprüngliche Arbeitsunfähigkeit nach der Leistungsunterbrechung ununterbrochen weiterbestehen, besteht nach Beginn einer neuen Blockfrist jedoch kein neuer Anspruch
      auf Krankengeld. Dies gilt auch, wenn Sie trotz weiterbestehender
      Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Monate erwerbstätig waren oder
      der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen."
      Das allerdings ist auch für mich ziemlich verwirrend - das würde ich mir von der Kasse ausführlich und schriftlich erklären lassen.
      Wie kann man denn trotz bestehende Arbeitsunfähigkeit arbeiten gehen oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen ??.
      Eine Arbeitsunfähigkeit besteht meiner Auffassung auch nach nur dann ununterbrochen weiter, wenn dies auch ärztlich dokumentiert ist - ich nehme mal an, dass war bei dir nicht der Fall. Allerdings habe ich gehört, dass es Kassen geben soll, die sich von den Ärzten nachträglich bestätigen lassen, dass grundsätzlich wegen der genannten Erkrankung Arbeitsunfähigkeit bestanden hat und werten dies dann eben als ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit.
      Gruss
      Czauderna

      Czauderna schrieb:

      die maßgebende Blockfrist endet am 06.03.2017 - und die neue Blockfrist beginnt am 07.03.2017

      Was bedeutet das?
      Wieso endet eine Blockfrist am letzten Tag der Dreijahresfrist und die neue Blockfrist schließt sich direkt an?

      Sorry, das ist so belastend für mich. Gestern war ich bei meinem Hausarzt weil ich vorgestern Abend einen Anfall mit Atemnot, Schweißfilm und Herzrasen hatte. Ich war kalkweiß und mir war ca. 20 min. lang sooo schlecht dass ich nicht wusste wo ich mich lassen sollte. Jetzt habe ich noch eine AU F43.1G Posttraumatische Belastungsstörung.

      Meine eigentliche Frage war aber: bekomme ich jetzt ab 07.03.2017 Krankengeld oder nicht???
      Wenn sich jetzt wieder eine Blockfrist anschließt bin ich restlos verloren. Was kann ich tun? Kann ich überhaupt noch was dagegen machen?

      Ich sollte eigentlich am 20.02.2017 wiedereingegliedert werden und vorab eine 2-wöchige Einhandschulung am PC bei der SRH Heidelberg absolvieren. Träger ist die Rentenversicherung.
      Die haben mir die Einhandschulung kurzfristig abgesagt weil ich im Rollstuhl sitze und das "angeblich" der RV nicht bekannt war. Der Herr aus der Leistungsabteilung hätte mit etwas mehr Sorgfalt meine Akte lesen müssen, da steht nämlich schwarz auf weiß drin, dass ich nur ca. 70m unter großer Anstrengung am Rollator laufen kann und weite Strecken nur im Rollstuhl sitzend bewältige.
      Weil die Einhandschulung abgesagt wurde ist auch die anschließende Wiedereingliederung ins Wasser gefallen, denn die Einhandschulung war Voraussetzung für meinen Arbeitgeber für die Wiedereingliederung.
      Wenn alles wie geplant stattgefunden hätte müsste ich mir keine Sorgen machen wegen Krankengeld. Im Gegenteil, denn dann wäre ich nicht in das tiefe Loch gefallen wo ich jetzt bin :nono2: :ohoh:
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"

      Czauderna schrieb:

      Sollte die ursprüngliche Arbeitsunfähigkeit nach der Leistungsunterbrechung ununterbrochen weiterbestehen, besteht nach Beginn einer neuen Blockfrist jedoch kein neuer Anspruch
      auf Krankengeld. Dies gilt auch, wenn Sie trotz weiterbestehender
      Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Monate erwerbstätig waren oder
      der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen."

      Das allerdings ist auch für mich ziemlich verwirrend - das würde ich mir von der Kasse ausführlich und schriftlich erklären lassen.

      Anfrage heute abgeschickt.
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"
      Heute kam die Antwort der TK aus Datenschutzgründen mit der Post. Darin steht:

      "Wenn Ihre Arbeitsunfähigkeit ununterbrochen wegen der ursprünglichen Arbeitsunfähigkeit über den 6. September 2015 weiter besteht, haben Sie keinen erneuten Anspruch auf Krankengeld, auch nicht nach Beginn einer neuen Blockfrist.
      Sie erhalten erneut Krankengeld wenn eine neue Krankheit auftritt, die nicht mehr mit der ursprünglichen zusammenhängt und Sie mit Anspruch auf Krankengeld versichert sind."

      Ich verstehe das so, dass in meinem Fall mit den neuen Diagnosen wieder Krankengeld gezahlt wird.
      Aber bekomme ich den "Auszahlungsschein" jetzt automatisch von der TK?

      Irgendwo habe ich gelesen dass es diese Auszahlungsscheine nicht mehr geben soll.
      Wenn dem so ist wie wird das jetzt gehandhabt?
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"

      Klatschmohn schrieb:

      Heute kam die Antwort der TK aus Datenschutzgründen mit der Post. Darin steht:

      "Wenn Ihre Arbeitsunfähigkeit ununterbrochen wegen der ursprünglichen Arbeitsunfähigkeit über den 6. September 2015 weiter besteht, haben Sie keinen erneuten Anspruch auf Krankengeld, auch nicht nach Beginn einer neuen Blockfrist.
      Sie erhalten erneut Krankengeld wenn eine neue Krankheit auftritt, die nicht mehr mit der ursprünglichen zusammenhängt und Sie mit Anspruch auf Krankengeld versichert sind."

      Ich verstehe das so, dass in meinem Fall mit den neuen Diagnosen wieder Krankengeld gezahlt wird.
      Aber bekomme ich den "Auszahlungsschein" jetzt automatisch von der TK?

      Irgendwo habe ich gelesen dass es diese Auszahlungsscheine nicht mehr geben soll.
      Wenn dem so ist wie wird das jetzt gehandhabt?


      Hallo,
      was die Kasse da schreibt ist ja okay - das war aber nicht das Problem -
      Dies gilt auch, wenn Sie trotz weiterbestehender
      Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Monate erwerbstätig waren oder
      der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen."


      Das war das Problem - wie kann eine Arbeitsunfähigkeit ununterbrochen weiterbestehen wenn jemand mindestens sechs Monate
      erwerbstätig war, also nicht arbeitsunfähig oder sich beim Arbeitsamt als Stellensuchender gemeldet hatte, also auch nicht arbeitsunfähig war.

      Da ist die Kasse nicht darauf eingegangen !!.
      Natürlich, wenn wegen einer neuen, anderen Erkrankung Arbeitsunfähigkeit eintritt, und nur wegen der, dann besteht der ganz normale Anspruch auf Krankengeld wenn man entsprechend versichert ist - da spielt es auch keine Rolle ob und wann man wegen einer anderen Erkrankung vor kurzer Zeit ausgesteuert wurde.
      Seit dem 01.01.2016 sind die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gleichzeitig auch die Auszahlscheine, d.h. wenn Krankengeld zu zahlen ist, dann erfolgt die Zahlung aufgrund der eingereichten AUB. immer bis zu dem Tag an dem die AUB vom Arzt ausgestellt wurde - die Kasse selbst hat keine Auszahlscheine mehr.
      Gruss
      Czauderna

      Klatschmohn schrieb:

      Heute wurde ich krank geschrieben mit gleich mehreren Diagnosen: F32.2G + I69.3G + G81.1GR + R47.0G


      Czauderna schrieb:

      Natürlich, wenn wegen einer neuen, anderen Erkrankung Arbeitsunfähigkeit eintritt, und nur wegen der, dann besteht der ganz normale Anspruch auf Krankengeld wenn man entsprechend versichert ist - da spielt es auch keine Rolle ob und wann man wegen einer anderen Erkrankung vor kurzer Zeit ausgesteuert wurde.

      Wenn Du mir das so klar und deutlich von vornherein mitgeteilt hättest (nicht böse oder persönlich gemeint), wäre meine ursprüngliche Frage beantwortet gewesen und ich hätte beruhigt sein können.


      Czauderna schrieb:

      Dies gilt auch, wenn Sie trotz weiterbestehender Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Monate erwerbstätig waren oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen."
      Das war das Problem - wie kann eine Arbeitsunfähigkeit ununterbrochen weiterbestehen wenn jemand mindestens sechs Monate
      erwerbstätig war, also nicht arbeitsunfähig oder sich beim Arbeitsamt als Stellensuchender gemeldet hatte, also auch nicht arbeitsunfähig war.

      Da ist die Kasse nicht darauf eingegangen !!.

      Vielleicht können sich die Admins (daggi58 und Idefix) oder Macht Sinn - hier einklinken und was dazu sagen.
      Wenn ich ehrlich bin, bin ich heilfroh dass mein Krankengeldanspruch positiv beschieden wurde, weil die ganzen Schriftwechsel mit der TK waren für mich von Anfang an wie "Böhmische Wälder".

      Nur nochmal für mein Verständnis:
      AU = Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
      AUB = :oeh:
      Gruß Klatschmohn
      Wer versucht, Allen alles recht zu machen, wird niemals "Everybodys Darling!" sondern höchstens "Everybodys Depp!"