HILFE!!!! Krankenkasse stellt Krankengeldzahlung ein

      HILFE!!!! Krankenkasse stellt Krankengeldzahlung ein

      Hallo,

      wer kann mir helfen?
      Krankenkasse hat mir am 21.04.2017 mitgetelt das ich ab dem 24.04.2017 wieder arbeitsfähig sei. Grundlage ist die Entscheidung des MdK nach Aktenlage.
      Habe Widerspruch eingelegt und beim Sozialgericht einstweilige Verfügung über Weiterzahlung Krankengeld gestellt.Soziagricht hat geprüft und der Kasse mitgeteilt, dass aus dem Gutachten des MDK keine Begründung hervorgeht und "es wird angeregt " das Krankengeld weierzuzahlen.Mein Sachbearbeiter der Kasse öußerte sich telefonisch, dass sie ja kein Beschluß nur eine Empfehlung, Krankengeld wird nicht gezahlt.
      Bin nun ratlos. Habe ein 2. Schrieben des Sozialgerichts heute erhalten. Wieder wird die Kasse angeschrieben, dass das Krankengeld weiterzuzahlen sei. Muss die Kasse nun zahken oder nicht?
      Wer weiß was ??
      Hallo Machts Sinn,

      wieso FAKE???????
      Die Kasse hat Krankengeld eingestellt (24.04.2017) habe Widerspruch eingelegt und zeitgleich vorläufigen Rechtsschutz beim Sozialgericht gestellt. Am 23.05.2017 schreibt das SG an die Kasse:"... nach derzeitiger Einschätzung des Gerichts ist die Stellungnahme von Dr. Schmitt ( Gutachter MdK)ungeeignet um die vorgenommene Einstellung des Krankengeldes stützen zu könnnen. Zwar steht in der Stellungnahme ...aus medizinischer Sicht nicht weiter AU, jedoch begründet dieses Ergebnis Dr. Schmitt nicht, sondern wirft vielmehr eine Vielzahö von Fragen auf , doe für eine Beurtriling der Arbeitsfähigkeit noch zu klären sind. Es wird daher angeregt, dass die Antragsgegenerin (HEK) sis zur Klärung der Fragen und zur abschließenden Beurteilung durch den MdK vorläufig das Krankengeld weiterzahlt.

      Im zweiten Schreiben des Gerichts vom 24.05.2017 heißt es:

      Der hausarzt der Antragstellerin hat die AU festgestellt. Danach hat Facharzt die AU bestätigt und für einen weiteren Monat verlängert.Bereits im Rahmen der gerichtlichen Verfügung vom 23.05.2017 war darauf hingewiesen worden, dass sich aus dem Gutachten des MdK keine nachvollziehbare, anderweitige Einschätzung ergibt. Für das Gericht ist derziet nicht nachvollziehbar wie im Rahmen einer zweiten Begutachtung durch den MdK ohne Begutachtung der Antragstellerin oder zumindest einen ausführlichen Bericht der behandelnden Fachärztin eine abschließende, tragfähige Beurteilung möglich sein soll.
      Aus diesem Grund erscheint nach derzeitiger Einschätzung des Gerichts ein Abwarten eines zweiten Gutachtens des MdK nicht zielführend.
      Nach Einschätzung des gerichts fehlt es zurzeit weiterhin an einer tragfähigen Grundlage für die Einstellung des Krankengeldes.
      Hallo krissie67,

      ich lasse mich - so direkt zum Kern der Sache - gerne überzeugen,
      war aber durch den lauten HILFE-Schrei (!!!) zu diesem Zeitpunkt in
      dieser Situation irritiert - auch weil deinerseits bisher alles "perfekt"
      gelaufen ist, außer dass du nicht zunächst die Feststellung der auf-
      schiebenden Wirkung des Widerspruchs und hilfsweise eine einst-
      weilige Anordnung beim Sozialgericht beantragt hast.

      Falls die HEK weiterhin "zickt", schlage ich vor, dazu - nach kurzer
      tel. Ankündigung beim SG - noch nachzulegen.

      Schönen Gruß!
      Machts Sinn
      Hallo Machts Sinn,
      danke für Deine schnelle Antwort. Den Antrag auf die aufschiebendeWirkung und den Antrag auf einstweilige Antwort hatte ich gestellt. Doch das SG erläßt keine einstweilige Anordnung. Ich hatte letzte Woche und heute mit der HEK telefoniert. Die Sachbearbeiter waren äußerst unfreundlich und arrogant. Zunächst immer erst die Frage: Haben SIe denn kein Hartz IV beantragt?
      Weiterhin äußerten sich die Sachbearbeiter, dass die Schreiben des SG sie überhaupt nicht interessieren, sie seine keine richterliche Anordnung. Für sie sei nur das MdK Gutachten maßgeblich und um dieses zu erhärten hätten sie eine zweites am 03.05.2017 (!)(Hinauszögerung) beantragt.
      Warum erläßt das SG keine einstweilige ANordnung? Wie lang sollen denn hier Briefe hin und her geschickt werden ? Das SG hatte sich doch so deutlich ausgedrückt, dass der Einstellung des Krankengeldes ohne Grundlage beschlossen wurde?
      Meine Nerven liegen blnk.
      Habe heute noch einmal mit dem SG telefoniert und war ziemlich verzweifelt. Der Rechtspfleger ließ sich erweichen und hat Rückfrage bei der Richterin gehaöten. Morgen soll ein Schreiben an mich herausgehen. Um die Sache abzukürzen habe ich gebeten, dieses bei der Antragstelle zu hinterlegen, so dass ich es mir abholen kann. Da er meinte auch die Richterin wolle ihm nicht sagen, was das Schreiben beinhaltet vermute ich für mich nichts Gutes.
      Wie Du siehst, läuft es in meiner Sache nicht perfekt. Meine ganze Empörung ist wohl bekannt, andere in diesem Forum berichten auch von Ihrer Machtlosigkeit.
      Ich hatte einen guten Job und ein gutes Krankengeld, ich bekam einen Burnout, war im Krankenhaus. Es geht mir wirklich total schlecht, lebe zur Zeit bei einer Freundin, weil ich Angstzustände habe.
      Nun kommt hinzu, dass ich aus einer "gesicherten" soziaen Position zum Hartz IV Empfänger werde. Jeder Gang ist für mich eine Qual. Meine Nerven liegen blank und ich werde heute auch wieder nicht schlafen können weil Angst habe was in dem morgigen Schreiben steht.

      Viele Grüße
      Krissie

      krissie67 schrieb:


      Den Antrag auf die aufschiebende Wirkung
      und den Antrag auf einstweilige Anordnung hatte
      ich gestellt.


      Perfekt!

      Hast du auf diese Urteile hingewiesen?

      Hilfe bei weiterer Vorgehensweise

      Bei einer "Krankengeld-Bewilligung durch Verwaltungsakt
      mir Dauerwirkung"
      wäre die "aufschiebende Wirkung des
      Widerspruchs"
      zwangsläufig.

      Ansonsten: melde dich morgen, wenn du den Brief hast.

      Gute Nacht!
      Hallo Krissie,

      weil du dich die ganze Woche nicht mehr gemeldet hast und hier
      wiederholt von „Hartz IV“ die Rede war:

      Du müsstest wohl Anspruch auf Alg 1 haben. Jedenfalls kann die
      objektive Verfügbarkeit von der AA nicht verneint werden, wenn
      MDK und Krankenkasse Arbeitsfähigkeit festgestellt haben und es
      keine gegenteiligen Erkenntnisse gibt.

      Allerdings wird Alg 1 frühestens ab dem Tag der Vorsprache bei
      der AA gewährt.

      Im Übrigen:

      lareda.hessenrecht.hessen.de/l…lareda.html#docid:5505874

      „VERWALTUNGSAKT MIT DAUERWIRKUNG“ auf dem Weg zum BSG

      Schönen Gruß
      Machts Sinn