Seniorenvertretung Bremen fordert:

      Seniorenvertretung Bremen fordert:

      Die Seniorenvertretung Bremen, als politische Vertretung von ca.
      180.000 Senioren/innen, hat sich in einer Arbeitsgruppe seit einem
      Jahr intensiv mit dem Thema Alterssicherung beschäftigt. In den
      unten formulierten Forderungen stellt die Seniorenvertretung
      zukünftige Generationen von Rentnern in den Fokus.

      • Das Rentenniveau sollte sich an bereits erfolgreich praktizierten
      Systemen orientieren, bei denen sich alle Bürgerinnen und Bürger an der Finanzierung beteiligen.
      • Altersvorsorge und
      Renteneintritt sind durch ein neues System einer Teilrente ohne
      Abzüge flexibel zu gestalten.

      • Die GRV muss wieder die
      einzige Säule der Deutschen Rentenversicherung werden.

      • Das Rentenniveau sollte sich am österreichischen Modell orientieren
      (siehe dazu WISO direkt 22/ 2016 Friedrich-Ebert-Stiftung. Ein
      starkes öffentliches Rentensystem ist bei 22 % Beitragssatz
      möglich.)

      • Wird die heutige Finanzierung der
      Rentenversicherung durch den Staat schon bei einem Drittel angesetzt,
      muss sich die Folge-Finanzierung bei 11 % durch den Arbeitgeber und
      11 % durch den Arbeitnehmer (Summe 22 %) langfristig einpendeln.


      Versicherungsfremde Leistungen sind grundsätzlich durch Steuermittel
      (staatlich) zu finanzieren.

      • Einführung einer Mindestrente mit € 200 über dem Niveau der Grundsicherung.


      Schrittweise Rückführung der Privaten Altersvorsorge (Riester) in
      die GRV. Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze

      • Bei Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit sind alle Abschläge zu
      streichen. Berufsunfähigkeit muss in staatliche Hoheit zurückgeführt
      werden.

      altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=8333