Höhe der Krankengeldzahlung bei vorübergehend beantragter Stundenreduzierung

      Höhe der Krankengeldzahlung bei vorübergehend beantragter Stundenreduzierung

      Hallo,

      ich habe vor meiner Erkrankung und weil ich so erschöpft war nach zwei schweren Operationen, auf Anraten meines Hausarztes eine vorübergehende Reduzierung der Arbeitszeit auf 80 % beantragt. Jetzt bin ich aber unerwartet krank geworden, eine Folge der OP und bekomme dann ja Krankengeld aus dem reduzierten Gehalt. Ich habe gerade ein paar Tage auf 80 % gearbeitet und dann ist es "passiert".

      Was passiert, wenn diese Befristung ausläuft? Gibt es eine Möglichkeit, etwas zu ändern? Ich habe keinen neuen Vertrag unterschrieben, sondern aufgrund der vorübergehenden Änderung eine Bestätigung unterschrieben. Die Befristung kann ich jederzeit ändern.

      Grüße von Aurelia
      Hallo,
      ob du tatsaechlich nach deinem gekürzten Gehalt Krankengeld bekommst, das sollte erst mal geklärt werden - hier ist es gut beschrieben - [url]https://sozialversicherung-kompetent.de/krankenversicherung/leistungsrecht/423-krankengeld-berechnung-bemessungszeitraum.html - [/url]
      Änderung Inhalt des Arbeitsverhältnisses nach Ablauf des EntgeltabrechnungszeitraumsÄnderungen
      des Arbeitsverhältnisses, die erst nach Ablauf des
      Entgeltabrechnungszeitraums wirksam werden, haben keinen Einfluss auf
      die Berechnung des Krankengeldes. Als Änderungen kommen beispielsweise
      der Übergang vom Vollzeit- ins Teilzeitarbeitsverhältnis, Beendigung des
      Probearbeitsverhältnisses oder Arbeitsplatzumbesetzungen mit einer
      einhergehenden Gehaltsänderung in Betracht. Zu dieser Fallkonstellation
      hatte bereits das Bundessozialgericht am 25.06.1991 (Az. 1/3 RK 6/90)
      ein Urteil gesprochen. Dies gilt auch dann, wenn die Änderung noch vor
      Beginn der Arbeitsunfähigkeit wirksam wurde.
      Gruss
      Czauderna