KK stellt Zahlung rückwirkend ein

      KK stellt Zahlung rückwirkend ein

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      Sorry, wenn ich etwas weit aushole, aber das ist meine jetzige Situation:

      Mein Arbeitsverhältnis wurde durch meinen Arbeitgeber am 25.8.2017 fristgerecht zum 30.9.2017 gekündigt. Am 28.8.2017 habe ich deshalb bei der Bundesagentur für Arbeit
      einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt.

      Seit dem 12.9.2017 bin ich wegen Depressionen krankgeschrieben. Als ich die notwendigen Unterlagen bei der Bundesagentur für Arbeit einreichen wollte, sagte man mir, dass das erst notwendig wird, wenn ich wieder gesund geschrieben bin. Bis dahin würde die KK Krankengeld zahlen. Das wurde mir bei einem weiterem Termin im Oktober nochmals bestätigt.

      Ab 1.10.2017 zahlt die KK Krankengeld.

      Am 1.11.2017 bekam ich einen Brief indem mir die KK mitteilt, das der MDK nach Begutachtung der Aktenlage zu dem Ergebnis kommt, das ich für leichte Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar bin und meine Arbeitsunfähigkeit am 23.11.2017 endet.
      Meine Ärztin bekam zeitgleich einen Brief der Krankenkasse mit Formularen die Sie ausfüllen sollte. Leider war Sie zu dieser Zeit im Urlaub.
      Am 17.11. beantwortete Sie den Fragebogen. Ich bin auch weiterhin arbeitsunfähig, auf unbefristete Zeit. Bei meinem nächsten Termin bei ihr, am 23.11.2017 hat sie mir eine weitere AU ausgestellt bis 7.12.2017 und mir empfohlen Widerspruch einzulegen, was ich tat.
      Außerdem hält sie es für erforderlich, dass ich eine REHA bekomme. Das wurde auch seit dem 23.11.2017 auf jeder ausgestellten AU angekreuzt.

      Es folgten weitere AU´s vom 7.12.2017 - 21.12.2017,
      vom 21.12.2017 - 4.1.2018
      vom 4.1.2018 - 18.1.2018

      Am 12.1.2018 bekam 2 Briefe von der KK:

      mit Datum vom 8.1.2018, der beinhaltet das der MDK in den nachgereichten ärztlichen Unterlagen keine medizinischen Gründe für meine AU sieht. Außerdem bitten Sie um schriftliche Rücknahme meines Widerspruchs bis zum 22.1.2018. „Haben wir bis dahin nichts von Ihnen gehört, leiten wir Ihren Widerspruch an die Widerspruchsstelle der KK weiter.“
      Was bedeutet das ???

      mit Datum vom 9.1.2018, der eine Mitgliedsbescheinigung enthält und die Mitteilung das ich zum 7.12.2017 abgemeldet bin.

      Nach meinem Verständnis bin ich seitdem ohne Krankenversicherung und ohne Einkommen.
      Ist das rechtlich so richtig ? Darf die KK rückwirkend die Leistungen einstellen ? Was ist jetzt zu tun ? Sollte ich anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen ?

      Ich bin für jeden Rat von euch dankbar, bin gerade ziemlich kopflos.
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      Hallo Sunshines12345,

      Kompliment - gute Vorarbeit hier!

      Das Krankengeld ist nicht rückwirkend, sondern am 01.11.2017 mit einer Vorlaufzeit von 3 Wochen am
      23.11.2017 eingestellt worden. Deine Krankenkasse und ihr MDK zählen sich also offenbar zu den Hellsehern
      des medizinischen Bereiches – oder du hast eine Krankenkasse, deren Name auf die „rote Liste“ sollte.

      Da du im Arbeitsverhältnis arbeitsunfähig wurdest, hängt die Beurteilung der AU mit der Art deiner letzten Tätigkeit
      zusammen. Dabei kommt es nicht allein darauf an, ob dies eine „leichte Tätigkeit“ war. Insofern sind die Angaben hier
      nicht aussagekräftig. Es kommt darauf an, welche Tätigkeit du zuletzt ausgeübt hast und mit welchen Erschwernissen
      diese verbunden war.

      Als die AU verneint wurde, wäre es wichtig gewesen, zusätzlich zu den Aktivitäten der Ärztin und von dir bei der Kran-
      kenkasse, rechtzeitig mit der Arbeitsagentur Kontakt aufzunehmen, also zweigleisig vorzugehen wegen Krankengeld oder
      andernfalls Arbeitslosengeld. Wie ist denn die Situation mit der Arbeitsagentur inzwischen? Falls da noch nichts weiter
      gelaufen ist, gibt es am Montag nichts WICHTIGERES als dies.

      Natürlich kann bzw. darf der Widerspruch unter diesen Umständen nicht zurückgenommen werden. Verlange stattdessen
      zunächst vollständige Kopien der Anfragen beim MDK und von dessen Antworten sowie von allen in diesem Zusammen-
      hang vorliegenden weiteren Unterlagen. Darauf hast du Anspruch und falls dir die Kopie-Kosten zu hoch wären, kannst
      du vor Ort Akteneinsicht nehmen und die Unterlagen fotografieren.

      Natürlich gäbe es dazu noch viel zu schreiben. Aber besser Schritt für Schritt – und Schlag auf Schlag, denn das ist
      höchst eilig! Und falls du in solchen Dingen nicht versiert bist, schaue schon mal, ob du jemanden findest, der
      dich unterstützen kann.

      Schönen Gruß
      Anton

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      Lieber Anton,

      vielen Dank für deine schnelle Antwort!

      Ich bin zwischenzeitlich noch nicht bei der Arbeitsagentur gewesen. Die Briefe waren erst Freitag in der Post. Das mache ich Montag sofort. Ich bin davon ausgegangen, das mein Widerspruch akzeptiert wurde. Schließlich habe ich Krankengeld bis zum 7.12.2017 bekommen und nicht bis zum 23.11.2017.

      Selbst wenn ich Montag zur Arbeitsagentur gehe, bleibt mir eine Einkommenslücke von über einem Monat. Und ich bin immer noch krankgeschrieben...

      Die ganze Angelegenheit überfordert mich und meiner Gesundung sowieso. Ich habe mich im Internet nach einem Anwalt umgesehen, den ich Montag
      auch kontaktieren werde.

      Grüße, Ute

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      .
      Die Krankenkasse hat länger gezahlt?
      War die AUB zum Zeitpunkt des Bescheides,
      01.11.2017, bereits bis 07.12.2017 aus-
      gestellt? Oder wieso sonst?

      Bei der AA wird das ein "Grenzfall", denn
      du bist ja arbeitslos gemeldet und hast be-
      reits Arbeitslosengeld beantragt.

      Die Beurteilung des MDK müsste auch für
      die AA bindend sein - das Problem könnte
      aber sein, dass die nichts von der angeblichen
      Arbeitsfähigkeit wusste.

      Jedenfalls würde ich am Montag sowohl bei
      der Krankenkasse als auch bei der AA auch
      vorläufige Leistungen beantragen
      dejure.org/gesetze/SGB_I/43.html
      und anschließend einstweiligen Rechtsschutz
      beim Sozialgericht, falls sich beide weiter-
      hin querlegen.

      Wenn die kranke Kasse das Senario erkennt,
      macht sie vielleicht eine Kehrtwende - oder sich
      lächerlich, z. B. unter ihrer Konkurrenz:
      krankenkassenforum.de/neue-ide…en-wettbewerb-vt9957.html
      .

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      Die AUB´s waren ausgestellt vom 26.10.2017 - 23.11.2017 und dann eine weitere vom 23.11.2017 - 7.12.2017
      und dann weiter wie oben beschrieben.

      Vielen Dank für deinen Link, ich befürchte das weder KK noch Arbeitsagentur sich damit auskennen und mich hin und her schicken.

      Ich bin mehr denn je davon überzeugt, das ich mir anwaltliche Hilfe holen sollte. Meine Rechtsschutzversicherung beinhaltet Sozialgerichts-Rechtsschutz,
      oder soll ich das beim Sozialgericht machen?

      Statt mich um meine Genesung zu kümmern, muss ich mich hiermit rumschlagen. Das wirft mich wieder zurück ...

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      .
      Hin- und herschicken ist der Behörden Lieblingsbeschäftigung ...
      Deswegen der Tipp mit den Anträgen bei beiden, § 43 SGB I, vgl.
      sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/e…s1=&s2=&words=&sensitive=

      Dem Sozialgerichtsverfahren gehen üblicherweise Verwaltungs- und
      Widerspruchsverfahren voraus - mit wohl eigenem Kostenrisiko.
      Aber an einer auf Sozialrecht spezialisierten Rechtsvertretung
      führt bei Depressionen wohl kaum ein Weg vorbei.

      Ausnahmen bestätigen die Regel:
      Kk stellt Krankengeld nach Aktenlage ein

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      Hallo Sunshines,

      ohne persönliche Begutachtung durch
      den MdK darf die Krankenkasse bei psychischen Erkrankungen das
      Krankengeld nicht einstellen. Wird nur nach „Aktenlage“
      entschieden, ist die Einstellung des Krankengeldes rechtswidrig.

      Hessisches Landessozialgericht Urteil vom 18.10.07 – Az. L8 KR 227/06
      -----------------------------------------------------------------------------
      Ein Rechtsstipp der Fachanwaltskanzlei Koch u.a.


      Einstellung des Krankengeldes

      Wenn der MDK feststellt, dass der Versicherte wieder arbeitsfähig
      ist, darf die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes einstellen.
      In der Praxis ist allerdings zu beobachten, dass der MDK mitunter nur
      oberflächlich arbeitet und lediglich kurze Vermerke oder
      Stellungnahmen nach Aktenlage erstellt, anstatt ein echtes Gutachten
      zu fertigen. Zum Teil erfolgen diese Stellungnahmen, ohne das der MDK
      den Patienten überhaupt gesehen, geschweige denn untersucht hat. Ein
      solches Vorgehen kann rechtswidrig sein. Jedenfalls ist ein kurzer
      Vermerk kein Gutachten im Sinne des Gesetzes und deshalb auch nicht
      geeignet, die Einstellung des Krankengeldes zu rechtfertigen. Ein
      Gutachten verlangt zumindest, dass der begutachtende Arzt sich mit
      den ihm bekannten Befunden und Diagnosen der behandelnden Ärzte
      auseinandersetzt, einen Bezug zum Leistungsvermögen des Versicherten
      herstellt und eine eigenständige Beurteilung abgibt. Die Richtigkeit
      der ärztlichen Äußerung muss überprüfbar sein. Eine
      Stellungnahme per Formular ist kein ärztliches Gutachten
      (Bundessozialgericht U. v. 07.08.1991 – 1/3 RK 26/90).

      Weiteres dazu unter:


      anwalt.de/rechtstipps/gesetzli…mdk-gutachten_109896.html


      Ich würde Dir raten eine Kanzlei damit zu beauftragen.

      Alles Gute für dich.


      Freundlicher Gruß
      Ancyst

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      Vielen Dank für den zahlreichen Input. Ihr habt mir bisher sehr geholfen.

      Ich habe zwischenzeitlich einen Fachanwalt mit der obigen Schilderung per email kontaktiert,
      mit der Bitte um Kontaktaufnahme und zeitnahen Termin. Werde aber direkt morgen früh auch dort anrufen.
      Ich schaffe das nicht allein mich mit KK und Arbeitsagentur auseinanderzusetzen, bin total kaputt.
      Genesung sieht anders aus...

      Danach fahre ich zur Arbeitsagentur.

      Melde mich danach wieder.

      Neu

      So, kleines Update:

      Der Anwalt hat mich gestern (Sonntag!) noch per email kontaktiert. Bei meiner komplexen Thematik hält er einen persönlichen Termin für notwendig.
      Den habe ich dann auch vereinbart. Donnerstag 10.00 Uhr ist die Stunde der Wahrheit.

      Danach war ich bei der Arbeitsagentur. Die SB war ziemlich kompetent und hat mit viele Dinge, die ich hier gelesen habe auch erzählt.
      Wie erwartet ist die Agentur in dieser Situation nicht für mich zuständig. Sie hat aber alles im Computer festgehalten, da jetzt ja die ARGE für mich zuständig ist...
      Diese Vorgehensweise der KK ist ihr nicht unbekannt gewesen. Den Weg sich mit der KK anzulegen, gehen nur wenige Leute und lassen sich aufgrund dieses Druckes gesund schreiben. Das ist so gewollt, denke ich.

      Meine Ärztin hat mich auch kontaktiert und konnte nicht glauben, was da gerade passiert. Sie steht hinter mir und will mich weiter unterstützen.
      Eine weitere Krankmeldung hält sie für erforderlich. Dort habe ich auch am Donnerstag einen Termin, weil meine AU dann endet.

      Was mir bei jetzt erst aufgefallen ist: Die KK hat mich mit Schreiben vom 9.1.2018 darüber informiert, das ich nur bis zum 7.12.2017 versichert war.
      Soweit ich gelesen habe gibt es eine 4-wöchige Nachversicherungspflicht. Die endete am 4.1.2018. Ich hatte überhaupt keine Möglichkeit mich nachzuversichern oder darauf zu reagieren. Ob das so richtig ist ....?
      Das sieht für mich so aus, als wenn man mich unbedingt loswerden will.

      Hoffentlich wird es bald Donnerstag, meine Nerven sind am Ende.

      Mein Fazit des Tages: Wenn die KK krank macht - oder wie man in 3 Monaten vom Arbeitnehmer zum Sozialfall wird...

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      Sunshines12345 schrieb:


      Wie erwartet ist die Agentur in dieser Situation nicht für mich zuständig. Sie hat
      aber alles im Computer festgehalten, da jetzt ja die ARGE für mich zuständig ist...


      Aber eine Begründung - mit Rechtsgrundlage dafür - gibt es nicht? Ich habe den
      Eindruck, von der AA wirst du genauso "angeschmiert" wie von der KK. Es sind al-
      so beide, die dich zum Sozialfall machen. Und wenn du beim Job-Center warst,
      vielleicht drei.

      Tatsache ist jedenfalls, dass eine AUB grundsätzlich nichts über die Verfügbarkeit
      bei der AA besagt. Im Übrigen haben MDK und Krankenkasse auf Arbeitsfähigkeit
      entschieden. Dies ist bindend, auch für andere Träger der Sozialversicherung:

      § 6 Abs. 2 Satz 1 AU-RL:
      g-ba.de/downloads/62-492-1300/…6-10-20_iK-2016-12-24.pdf

      § 86 SGB X i. V. § 96 SGB X:
      dejure.org/gesetze/SGB_X/86.html
      dejure.org/gesetze/SGB_X/96.html

      Entweder bist du arbeitsfähig oder arbeitsunfähig - aber nicht für KK und AA
      unterschiedlich - nur damit beide nicht zahlen müssen. Deswegen nochmals:
      https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=157039&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=

      Unabhängig davon ist die weitere Krankenversicherung an sich derzeit kein
      Problem - außer, dass Beträge fällig werden könnten.
      .

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      Am Donnerstag ist mein Anwaltstermin. Allein komme ich nicht gegen den Behörden-Wahnsinn an.
      Die Leute, die sich eigentlich damit auskennen sollten, tun alles um mich abzuwimmeln...

      Ich bin froh, das ich hier Menschen gefunden habe, die sich auskennen. Das gibt mir im Moment die Kraft nicht aufzugeben.
      Denn der vermeintlich einfache Weg wäre sich am Donnerstag gesund schreiben zu lassen...

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      .
      Am Donnerstag gesund schreiben lassen, obwohl die Ärztin
      die weitere Krankmeldung für erforderlich hält, passt nicht zu-
      sammen, wäre "Manipulation". Es ist doch schon schlimm genug,
      was der MDK und die Krankenkasse da fabriziert haben.

      Bis Donnerstag sind es noch zwei volle Tage. Und nach der
      Stunde der Wahrheit, ist noch lange nichts klar. Dann gibt es erst
      mal Papier und das ist bekanntlich geduldig. So ausdauernd
      wäre ich nicht, sondern würde schon mal die Schlagzeile in
      Umlauf bringen

      Wenn die KK krank macht - oder wie man in 3 Monaten vom
      Arbeitnehmer zum Sozialfall wird


      falls die Kasse sich dies morgen nicht anders überlegt. Weiß die,
      dass du hier schreibst und sie sich evtl. rechtfertigen muss?
      .

      Die Krankenkasse mit der Realität konfrontieren ...

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      .
      ... auch wenn es nicht zufällig die AOK Bayern ist:
      Neue Ideen für den kranken Kassen-Wettbewerb

      Konkret:

      Ich an deiner Stelle würde der Krankenkasse eine E-Mail mit dem
      Link zu diesem Thread schicken und sie - rhetorisch - fragen, ob
      sie an der Diskussion hier teilnehmen oder diese durch eine nun
      sofortige Änderungsentscheidung beenden will. Du kannst sicher
      sein, das rüttelt sie aus ihrem Behörden-Schlaf wach.

      Wichtig ist dabei, dass zunächst keiner erfährt, welche von den
      viel zu vielen deine Krankenkasse und wer dort dein/e Sachbe-
      arbeiter/in ist. Du solltest zusagen, dass dies auch so bleibt,
      wenn die Krankenkasse ihre Entscheidung sofort - heute, spät.
      morgen -
      korrigiert und evtl. bisher bereits entstandene Rechts-
      anwaltskosten übernimmt.

      Verlange eine sofortige Eingangsbestätigung mit kurzer Zwischen-
      nachricht bis 12.00 Uhr
      und kündige schon mal an, dass mir hier
      sonst noch mehr Aktivitäten einfallen.

      Du musst das auch nichts persönlich nehmen, sondern kannst
      z. B. schreiben, dass dir diese Vorgehensweise hier empfohlen
      wurde und du in deiner gesundheitlichen Situation nach je-
      dem Strohhalm greifen musst.

      Viel Erfolg!
      Anton Butz



      P.S.: solche Aktionen waren schon öfter erfolgreich - manchmal
      erst, nachdem auch Mitglieder der Krankenkassen-Selbstverwaltung
      beteiligt waren und sich die Krankenkasse lächerlich gemacht hatte,
      was sie aber selbst vermeiden kann.



      .

      Neu

      Ich habe Briefe von 3 unterschiedlichen SB bekommen, also werde ich die email an alle 3 schicken:
      So sieht sie aus: Ist das in Ordnung?

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      mit Bedauern habe ich Ihre Briefe vom 8.1. und 9.1.2017 zu Kenntnis genommen.
      Auf der Suche nach Hilfe bin ich auf dieses Forum gestoßen.

      KK stellt Zahlung rückwirkend ein

      Meine gesundheitliche Situation lässt mich nach jedem Strohhalm greifen.
      Vielleicht möchten Sie sich ja an der Diskussion beteiligen ...?

      Bisher ist es eine anonymer Diskussion, und ich habe nicht vor dies zu ändern,
      wenn sie ihre Entscheidung sofort - heute, spätestens morgen - korrigieren.
      Ich gebe Ihnen die Möglichkeit einer Änderungsentscheidung.

      Ich bitte um eine sofortige Eingangsbestätigung mit kurzer Zwischen-
      nachricht bis 14.00 Uhr und die Bestätigung der Übernahme der bisher bereits entstandene
      Rechtsanwaltskosten.

      Mit freundlichen Grüßen

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      Das ging schnell...
      Der Leiter Team Krankengeld hat mir eine email geschickt:

      Sehr geehrte Frau ...,

      wir bestätigen Ihnen den Eingang Ihrer Mail. Ich werde mich dazu morgen bei Ihnen melden.

      Freundliche Grüße

      im CC an die beiden SB, die auch meine email erhalten haben

      Schnelligkeit wäre jetzt Trumpf!

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      Schade, dass er nicht geschrieben hat

      "Ich werde mich dazu spätestens morgen bei Ihnen melden."

      Manchmal brauchen die Krankenkassen für die Einstellung des
      Krankengeldes ein paar Minuten, aber für die Korrektur ewig.

      Für die Wartezeit gibt es hier Lesestoff, die Geschichte von
      carnig und ihrer - ebenfalls etwas schwerfälligen - Kranken-
      kasse, verteil über 3 Seiten ab hier

      swr.de/forum/read.php?2,83591,86647#msg-86647

      aber mit gutem Ende

      swr.de/forum/read.php?2,83591,86696#msg-86696
      .