Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV

      Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV

      Moinsen

      nachdem ich am Anfang des Jahres aus der med. Reha gekommen bin hatte ich einen Termin beim Reha-Berater. Doch zuvor ein paar Details zum aktuellen Stand und zum Entlassungsbericht.

      Jahrgang 64 seit Herbst 2013 mit einer halbjährigen Unterbrechnung AU. Frühjahr 2017 ausgesteuert. Bis Ende Januar ALG 1. Aktuell unklar wie es weiter geht. Aus der Reha wurde ich arbeitsunfähig entlassen. Im Bezugsberuf dauerhaft arbeitsunfähig, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt besteht ein Leistungsvermögen von über 6 Stunden nach entsprechend durchgeführter LTA für leicht-mittelschwere Tätigkeiten, die zeitweise im Stehen, überwiegend im Gehen und überwiegend im Sitzen in Tagschicht, ausgeübt werden können
      .
      Nicht im Gutachten steht was genau sich der Arzt bei der LTA vorstellt aber mir ist bekannt das er der Auffassung ist das ich ein Anpassungs Weiterbildung oder alternativ eine Umschulung benötige und er mich nur dann auf dem allgemeinen Markt für leistungsfähig hält. Nach Rücksprache mit dem Arzt ist dieser bereit das auch zu spezifizieren und zu bestätigen das ich ohne Anpassung dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe. Anzumerken ist hier auch das meine eigenen Fachärzte das genau so bewerten und zumindest einer auch bereit ist mir dies schriftlich zu bestätigen.

      Kommen wir nun zu der Rehaberatung. LTA wurde mir kurz nach der Reha schon dem Grunde nach gewährt. Bei dem Gespräch sagte mir die Rehaberaterin das sie mir nur eine Eingliederungshilfe gewähren wollen wenn ich einen leidensgerechten Arbeitsplatz finde. Einen solchen zu finden versuche ich schon seit gut 2 Jahren was die DRV aber nicht interessiert sondern nur meine Bemühungen ab Antrgstellung und diese hätte ich auch nachzuweisen. Man verweist mich an die AFA die mich aber auf Grund des Entlassungsberichts derzeit nicht für vermittelbar hält da ich eben noch nicht leistungsfähig bin.

      Mir ist schon klar das die DRV mich kostengünstig loswerden will und das sie bei den Leistungen nach Ermessen handeln kann jedoch sagt der Entlassungsbericht eindeutig das erst eine LTA-Massnahme erfolgen muss bevor ich dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stehe. Eine Eingliederungshilfe ist da eindeutig nicht im Sinn der Einschätzung.

      Wie seht Ihr das ?
      Was kann ich nun weiter tun, bzw. welche weiteren Schritte sollte ich unternehmen ?


      Mfg
      Hallo Herta,
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      Ancyst