Nach Aussteuerung LTA - LTA Abbruch aus gesundheitlichen Gründen - Krankenkasse zahlt kein Krankengeld

      Nach Aussteuerung LTA - LTA Abbruch aus gesundheitlichen Gründen - Krankenkasse zahlt kein Krankengeld

      Hallo,

      Meine Krankenkasse, die DAK, weigert sich derzeit mir Krankengeld zu zahlen. Als Mutter von zwei Kindern, bin ich auf das Krankengeld angewiesen.
      Am 12.02.2018 waren die 6 Wochen Lohnfortzahlung zu Ende und meine Ausbildung wurde seitens des DRVB (LTA-Maßnahme-Umschulung) wegen meiner andauernden Krankmeldung erst einmal beendet mit der Option, sie umgehend nach meiner Genesung wieder aufnehmen oder neustarten zu können.

      Da ich derzeit krank geschrieben bin und ich die Ausbildung nach meiner Genesung wieder aufnehmen möchte stehe ich dem Arbeitsmarkt momentan auch nicht zur Verfügung. Daher kann ich mich weder bei der Agentur für Arbeit noch beim Jobcenter melden. Dies würde auch die Wiederaufnahme meiner Ausbildung gefährden.
      Aufgrund dessen, dass die Krankenkasse nicht ihre Leistung antritt, kämpfe ich finanziell mit meinen beiden Kindern täglich darum, etwas zu essen auf den Tisch zu bringen. Jeden Tag, den ich länger ohne Krankengeld auskommen muss, ist eine regelrechte Zumutung.

      Seit dem 02.01.2018 bin ich von meiner Hausärztin (akuten Belastungsstörung, ICD: F43.0) krank geschrieben. In Folge dessen habe ich zu dem auch Probleme mit meinem Rücken bekommen. Eine Begleiterscheinung, die alleinig (zumindest momentan) nicht zur Arbeitsunfähigkeit führen würde. Die Orthopädin hat mich seither allerdings eine Weile nur auf den Rücken krank geschrieben. Die letzten 2 AU's hat wieder meine Hausärztin mit der Belastungsstörung ausgestellt. Eine Übersicht über meine Krankmeldungen aus diesem Jahr gäbe es auch als Tabelle. Der Rücken ist ein bekanntes Leiden (Bandscheiben Vorfall), weswegen ich am 10.01.2017 bereits einmal mit Krankengeld nach 18 Monaten ausgesteuert wurde.

      Im März 2017 nach der Aussteuerung habe ich über die DRVB eine Umschulungsmaßnahme zur KBM begonnen. Zwischen Aussteuerung und Umschulung war ich arbeitslos gemeldet und bezog ALG1. Meine Krankenkasse, die DAK, hat bislang die Zahlung von Krankengeld verweigert (seit 02.01.2018 krank geschrieben, 6 Wochen zahlt ja der Arbeitgeber, seit 12.02.2018 vom Berufsförderungswerk Michaelshoven abgemeldet).
      Begründung der DAK: Das sie die aktuelle AU (also seit 02.01.2018) nur aufgrund der Rückenerkrankung berechnen und dafür eine Blockfrist bis Juli 2018 existiert. und die Belastungsstörung eine sogenannte hinzu getretene Erkrankung sei. So wie ich das verstehe, sieht die Krankenkasse die Sachlage falsch und behauptet, dass die akute Belastungsstörung eine zusätzliche Folgeerkrankung des Rückens ist.

      Es verhält sich aber genau anders herum, was ein Attest meiner Orthopädin bestätigt. Ich habe auch eine Behandlungsbestätigung von meiner Therapeutin, die eine akute Belastungsstörung und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, ICD F33.1 bestätigt.
      In der Ablehnung der DAK lässt sich sogar herauslesen, dass die Krankenkasse der Meinung ist, dass ich seit Januar 2017 durchgehend bis heute mit meinen Rückenbeschwerden krank geschrieben bin. Das ist definitiv nicht der Fall, da ich mich ja zwischendrin in der Umschulungsmaßnahme befand.

      Einen Widerspruch dazu habe ich bereits eingelegt.

      Heute habe ich schon vorab per Telefon von der Krankenkasse mitgeteilt bekommen, dass sie bei der Ablehnung verbleiben und den Widerspruch ablehnen, denn die LTA/Umschulung sei gleichzusetzen mit einer AU.
      Und da ich wegen meinem Rücken die Umschulung begonnen habe gilt dafür die Blockfrist und die Belastungsstörung wäre ja dann hinzu getreten. Ich hoffe sehr, dass ihr mir in meiner sehr angespannten Situation helfen könnt.


      :( :( :(
      .
      Hallo DoriCologne,

      direkt helfen können wir hier wohl nicht, aber vielleicht darüber diskutieren.
      Interessant wäre dabei, den Bescheid der Krankenkasse und deinen Widerspruch
      samt Begründung zu kennen. Kannst du die Texte anonymisiert hier einstellen?

      Schönen Gruß
      Machts Sinn
      Auf die Ablehnung gegen meinen Widerspruch warte ich noch, ist noch auf dem Postweg.
      Sollte Montag bei mir im Briefkasten sein.
      Wie die Ablehnung inhaltlich ausfallen wird steht im letzten Absatz meines Beitrages.

      Heute habe ich schon vorab per Telefon von der Krankenkasse mitgeteilt bekommen, dass sie bei der Ablehnung verbleiben und den Widerspruch ablehnen, denn die LTA/Umschulung sei gleichzusetzen mit einer AU.Und da ich wegen meinem Rücken die Umschulung begonnen habe gilt dafür die Blockfrist und die Belastungsstörung wäre ja dann hinzu getreten. Ich hoffe sehr, dass ihr mir in meiner sehr angespannten Situation helfen könnt.



      Leider habe ich im Internet auch nichts dazu gefunden "LTA/Umschulung sei gleichzusetzen mit einer AU"
      Montag habe ich einen Termin bei einem Anwalt, mal sehen was er dazu meint.
      :whistling: :/
      Trotzdem Danke für Deine Teilnahme"Machts Sinn"
      :thumbup:
      Dateien

      Krankengeld-Anspruchsdauer - § 48 SGB V: das lange vernachlässigte Thema

      Hallo DoriCologne,

      dein Fall passt prima zur derzeitigen Krankengeld-Anspruchsdauer-Kampagne
      in verschiedenen Foren. Danke für diese Bereicherung!

      Du hast gegen den Ablehnungsbescheid vom 12.04.2018 bereits am 12.04.2018
      Widerspruch eingelegt und dazu soll bereits der Widerspruchsbescheid des Wider-
      spruchsausschusses auf dem Postweg sein? Unglaublich!!! Vermutlich sieht das
      am Montag schon ganz anders aus ….

      Und weil sich die Sache hinziehen könnte: du hast doch schon mal übergangsweise
      Alg 1 bezogen (über die Verfügbarkeit oder über die Nahtlosigkeits-Regelung?). Dies
      ist auch jetzt nicht unbedingt ausgeschlossen. Du bist zwar für die Umschulung nicht
      arbeitsfähig - aber gilt das auch für einfachste Arbeiten auf dem Arbeitsmarkt? Im
      Übrigen käme auch Alg 2 in Betracht. Ich an deiner Stelle würde dazu am Montag
      - vorsorglich - aktiv werden.

      Zum Krankengeld fangen wir mal ganz vorne an: Klar, der Rücken ist ein bekanntes
      Leiden (Bandscheiben-Vorfall), wenn du deswegen am 10.01.2017 ausgesteuert wur-
      dest und im März 2017 über die DRVB eine Umschulungsmaßnahme begonnen hast
      (was heißt „KBM“?). Aber wann war der Bandscheiben-Vorfall? Warst du wegen Rücken
      / Bandscheibe ab 15.07.2015 erstmals arbeitsunfähig, nie vorher? Und wann endete
      diese AU?

      Eine LTA / Umschulung ist wohl kaum gleichzusetzen mit einer AU. Im Gegenteil: für
      die LTA / Umschulung ist Voraussetzung, dass gesundheitliche Gründe nicht entgegen-
      stehen. Im Übrigen hat sich der Bewertungsmaßstab für die Beurteilung der Arbeits-
      unfähigkeit wohl geändert, nachdem dein früheares Arbeitsverhältnis (welche Tätig-
      keit war das?) endete und erneut, nachdem du Anfang 2017 Alg bezogen hast,
      wahrscheinlich inzwischen nochmals.

      Damit dürfte es um die Argumentation der DAK bereits ziemlich schlecht stehen.
      Ich jedenfalls kann da bisher keine Hinderungsgründe gegen einen Krankengeld-
      Anspruch sehen. Stattdessen erscheint mir der Ablehnungsbescheid ziemlich
      konstruiert und bin gespannt, was der Rechtsanwalt am Montag dazu meint.

      Aber vielleicht kann der Moderator dieses Forums – Krankenkassen-Experte –
      dazu etwas beitragen, nachdem sein Arbeitsverhältnis schon lange der Ver-
      gangenheit zuzurechnen ist.

      Nur am Rande: In diesem Zusammenhang gibt es übrigens ein tolles Urteil
      des LSG Baden-Württemberg vom 23.5.2017, L 11 KR 4075/16, an einen
      User dieses Forums:
      lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_…nt.py?Gericht=bw&nr=22486

      Und hier die Rechtsgrundlagen mit weiteren 366 Gerichtsentscheidungen:
      dejure.org/gesetze/SGB_V/48.html

      Schönen Gruß
      Machts Sinn
      Hallo "Machts Sinn",

      danke für deine ausführliche Antwort, hier noch ein paar Fakten um deine Fragezeichen zu beantworten:


      Du hast gegen den Ablehnungsbescheid vom 12.04.2018 bereits am 12.04.2018Widerspruch eingelegt und dazu soll bereits der Widerspruchsbescheid des Wider-spruchsausschusses auf dem Postweg sein? Unglaublich!!! Vermutlich sieht dasam Montag schon ganz anders aus ….

      :!: Also den Widerspruch hat die Sachbearbeiterin bei der DAK wohl falsch datiert, da ich am 18.04.2018 bei der DAK mit der Ablehnung in der DAK aufmaschiert bin. Den Widerspruch hat sie in meinem Beisein verfasst.


      Und weil sich die Sache hinziehen könnte: du hast doch schon mal übergangsweiseAlg 1 bezogen (über die Verfügbarkeit oder über die Nahtlosigkeits-Regelung?). Diesist auch jetzt nicht unbedingt ausgeschlossen. Du bist zwar für die Umschulung nichtarbeitsfähig - aber gilt das auch für einfachste Arbeiten auf dem Arbeitsmarkt? ImÜbrigen käme auch Alg 2 in Betracht. Ich an deiner Stelle würde dazu am Montag- vorsorglich - aktiv werden.

      :!: Das werde ich allerfrühestens Freitag tun können, da mein jüngster Sohn einer Herzkatheter-Untersuchung unterzogen wird. Ausserdem wollte ich den Anwaltstermin am 07.05.2018 nachmittags abwarten.


      ......(was heißt „KBM“?)........

      :!: KBM= Kauffrau für Büromanagement.


      .......Aber wann war der Bandscheiben-Vorfall? Warst du wegen Rücken / Bandscheibe ab 15.07.2015 erstmals arbeitsunfähig, nie vorher?......

      :!: Ja genau am 15.07.2017 das erste mal, davor noch nicht.


      ...Und wann endete diese AU?.....

      :!: Ausgesteuert am 10.01.2017, ab 11.01.2017 ALG1, AU endete am20.02.2017 und Beginn der LTA am 29.03.2017


      ....wohl geändert, nachdem dein früheares Arbeitsverhältnis (welche Tätig-keit war das?.....

      :!: Tätigkeit: Rettungssanitäter


      Eine LTA / Umschulung ist wohl kaum gleichzusetzen mit einer AU. Im Gegenteil: für die LTA / Umschulung ist Voraussetzung, dass gesundheitliche Gründe nicht entgegen-stehen. Im Übrigen hat sich der Bewertungsmaßstab für die Beurteilung der Arbeits-unfähigkeit wohl geändert, nachdem dein früheares Arbeitsverhältnis (welche Tätig-keit war das?) endete und erneut, nachdem du Anfang 2017 Alg bezogen hast, wahrscheinlich inzwischen nochmals.Damit dürfte es um die Argumentation der DAK bereits ziemlich schlecht stehen. Ich jedenfalls kann da bisher keine Hinderungsgründe gegen einen Krankengeld-Anspruch sehen. Stattdessen erscheint mir der Ablehnungsbescheid ziemlich konstruiert und bin gespannt, was der Rechtsanwalt am Montag dazu meint.

      :!: Das ist eine sehr interessante Sichtweise und diese war mir bisher so noch gar nicht klar, dass werde ich der Anwältin am Montag auf jeden Fall vortragen. Du bist spitze :thumbsup: Das gibt mir Hoffnung :bauch:



      Vielen Dank für deine für mich sehr wichtige stütze, werde mich auf jeden Fall melden wenn ich vom Anwalt komme :thumbup:


      Liebe Grüße

      DoriCologne
      Hallo,
      ich war 48 Jahre bei der DAK beschäftigt und u.a. auch für Krankengeldfallmanagement zuständig, aber das - Eine LTA / Umschulung ist wohl kaum gleichzusetzen mit einer AU. Im Gegenteil: für die LTA / Umschulung ist Voraussetzung, dass gesundheitliche Gründe nicht entgegen-stehen.
      wie es Anton formuliert hat, kenne ich auch nur so - während einer Umschulungsmassnahme ist man nicht arbeitsunfähig - das ist in meinen Augen purer Unsinn, was die Kasse da schreibt und meint.
      Gruss
      Czauderna

      Hallo Guenter,

      freut mich, dass wir mal wieder derselben Meinung sind.

      Hast du eine Idee, wie das Problem möglichst ohne weiteren
      Kosten- und Zeitaufwand (Anwältin, Arbeitsagentur, Sozialgericht
      ... ) aus der Welt geschafft werden könnte? Dies würde mir auch
      ersparen, meine Krankenkasse hier weiter zu kritisieren (begin-
      nend zum 1. Satz im letzten Beitrag von DoriCologne und
      dem Unterschied zwischen einer Niederschrift vs einem
      Brief an sich selbst, § 84 Abs. 1 SGG, § 14 SGB I
      dejure.org/gesetze/SGG/84.html
      dejure.org/gesetze/SGB_I/14.html
      ... ).


      Und DoriCologne,

      du weißt, dass es Arbeitslosengeld frühestens ab dem Tag der
      persönlichen Arbeitslosmeldung geben kann? Dies gilt auch im
      Falle des § 146 Abs. 2 SGB III:
      dejure.org/gesetze/SGB_III/146.html

      Schönen Gruß!
      Anton Butz
      Ich kann dir aus persönlicher Erfahrung sagen, die LTA bekommt man nur wenn man "Gesund" ist. Ich habe das selbst durch gemacht. War damals beim MDK der mich auf dem alten Beruf Arbeitsunfähig geschrieben hat. Die DRV Baden-Würtemberg hatte mich in eine "Schulung" geschickt, wo man schauen sollte was bei mir noch geht. Nach 8 Monaten hatte ich dann eben durch diese "Schulung" die Umschulung bekommen. Aber eben nur weil ich "Gesund" war um die Umchulung zum Fachinformatiker machen zu können.

      Hier könnte aber sein, das dir Übergangsgeld über die Rentenkasse zusteht, auch in der zwangspause.
      Hallo Anton,
      Hast du eine Idee, wie das Problem möglichst ohne weiteren
      Kosten- und Zeitaufwand (Anwältin, Arbeitsagentur, Sozialgericht
      ... ) aus der Welt geschafft werden könnte? Dies würde mir auch
      ersparen, meine Krankenkasse hier weiter zu kritisieren (begin-
      nend zum 1. Satz im letzten Beitrag von DoriCologne und
      dem Unterschied zwischen einer Niederschrift vs einem
      Brief an sich selbst, § 84 Abs. 1 SGG, § 14 SGB I

      - nein, habe ich leider nicht, zumal ich mich mit dem Ablauf der Zeit (1.9.2016) eigentlich immer mehr von meinem Dasein als
      Mitarbeiter der DAK entferne - wie sich das dort alles so entwickelt, das entspricht insgesamt nicht mehr so meinen Vorstellungen, und dies nicht nur im personellen und organisatorischen Bereich sondern auch im Serviceverhalten - ich habe diverse Bekannte, Verwandte und Freunde, die beruflich mit dieser Kasse viel zu tun haben und wenn man hier eine Rangliste aufstellen würde, dann wäre da ein Abstiegsplatz reserviert - das schmerzt zwar noch immer ein wenig, aber wie gesagt, man muss auch loslassen können - am 01.08. bin ich dort 50 Jahre auch selbst krankenversichert und solange ich selbst mich nicht hier oder in einem anderen Forum als Betroffener melden muss, solange werde ich auch dort bleiben und wie ich lesen konnte, bist du ja auch noch dort versichert.
      Gruss
      Guenter
      Hallo an alle regen "Mitdiskutierer" ;) ,

      nun war ich beim Anwalt
      .....der sagt, das er erst die neuesten Urteile dazu lesen müsse, um sicher zu gehen wie weiter verfahren werden soll, also warten.....

      Die DAK Rechtsabteilung hat sich zwischenzeitlich telefonisch bei mir gemeldet und mir offenbart, das sich an ihrer Entscheidung nichts ändern wird. :aetsch:
      Also schriftliche Ablehnung bezüglich meines Widerspruchs würde in kürze im Briefkasten liegen. 8)

      So........
      spannend allerdings die Erklärung dazu: ?(
      Da ich durch meine Umschulung (die ja nur wegen meiner Rückenerkrankung erst stattfinden musste) dem ersten Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung gestanden bin (deswegen ist die LTA auch gleichzusetzen mit einer AU) und immer noch stünde, gilt die psychische Belastungsstörung -seit 02.01.2018 ja deswegen auch durchgängig in AU- als hinzu getretene Erkrankung und somit gilt ja nun immer noch die Blockfrist! Ja und überhaupt....... und so.....................und außerdem hätte ich mit meinem Widerspruch einen Verwaltungsakt ausgelöst und der MDK würde nun anhand der vorliegenden Unterlagen prüfen ob und überhaupt...........

      Häääääääää? :oeh:

      Laut Schreiben der DAK vom 12.04.2018 (habe ich ja hier schon zur Ansicht eingestellt) gilt die Blockfrist vom 15.07.2015-14.07.2018.


      ..................ach ja und dann müßte ich nach Ablauf der Blockfrist ja eh mindestens 6 Monate arbeiten oder arbeitssuchend gemeldet sein um eben für die gleiche ICD (also Rücken) wieder Krankengeld in Anspruch nehmen zu können.......................... (ja auch diese Information war mir schon vorher bekannt).........................


      Also ganz ehrlich.................... :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang: :bang:


      Das würde ja bedeuten, dass jeder Umschüler automatisch in AU ist weil er dem ersten Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stünde und dann so wie in meinem Fall auch nach längerer Erkrankung keinen Anspruch mehr auf Krankengeld hätte (eine Umschulung dauert mindestens 24 Monate, möglicher längster Krankengeldbezug 18 Monate................................

      ...............................................Das aber ein Umschüler automatisch aus dem Umschulungsprogramm rausfliegt wenn er länger als 6 Wochen krank geschrieben ist, ist auch FAKT!!!!

      ........................................ALG1 steht mir nicht zu obwohl ich noch 10 Monate Anspruch hätte, weil ich ja dem ersten Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe, da immer noch AU

      ..............................Hartz IV kann ich auch nicht beantragen da die Bedingung lautet (siehe Bild unten): :-1:
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      Aber du scheinst das ja so hinzunehmen.


      :!: Hinnehemen????
      Ganz sicher nicht :nono: ..........................
      Aber ich muss doch von irgendeiner Stelle das Anrecht auf eine Grundsicherung haben.

      ​Hoffentlich ist wenigstens mit deinem Sohn alles in Ordnung.


      :!: Leider hat sich herausgestellt, dass er diese Jahr noch einer OP unterzogen wird, da der Druckradient bei 45 liegt.
      Also mit Stent's ist da nichts zu machen da es eine supravalvuläre Aortenstenose und eine Stenose der Arteria Carotis communis links ist.

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      Hatte die DAK davon schon eine Ahnung?Will sie dich und deinen jüngeren Sohnevtl. als Versicherte loswerden?​


      :!: Verstehe nicht, was du damit meinst?
      Der Gesundheitszustand meines Sohnes spielt hier überhaupt keine Rolle, da er die Gefäßerkrankung von Geburt an hat und er über die Familienversicherung schon von Geburt an versichert ist.


      Ich an deiner Stelle würde da Rabatzmachen. Was meinst du dazu?​


      :!: Rabatz?????................
      Ich habe alles mir mögliche ("Rabatz") auf kultiviertem Weg getan, sogar den Anwalt eingeschaltet, der aktiv wird sobald ich die Ablehnung auf meinem Widerspruch im Briefkasten habe.


      :?: :?: :?: :?: :?: Was soll ich sonst noch tun?????????? :?: :?: :?: :?: :?: :?:

      Neu

      DoriCologne schrieb:


      Ich habe alles mir mögliche ("Rabatz") auf kultiviertem Weg
      getan, sogar den Anwalt eingeschaltet, der aktiv wird sobald
      ich die Ablehnung auf meinem Widerspruch im Briefkasten
      habe.


      Abzuwarten bis die längst angekündigte Ablehnung des
      Widerspruchs im Briefkasten liegt, macht keinen Sinn, denn
      danach ist alles noch viel schwieriger: die DAK verweist in die
      Vergangenheit auf die Entscheidung ihres Widerspruchsaus-
      schusses und in die Zukunft auf die Zuständigkeit des
      Sozialgerichts - das kann Jahre dauern. Deswegen
      würde ich die DAK jetzt in die Pflicht nehmen.

      Der "kultivierte Weg" über den Anwalt wäre ein Antrag an
      das Sozialgericht auf Erlass einer einstweiligen Anordnung.
      Die gibt es frühestens ab Antragseingang dort. Der Hinweis
      auf das "Anrecht auf eine Grundsicherung" spricht für den An-
      ordnungsgrund
      und in der Sache scheinen auch die Voraus-
      setzungen des Anordnungsanspruchs jedenfalls nicht
      fern zu liegen. Aber das wäre für deinen Anwalt wohl
      zu viel Arbeit für wenig Geld? Hast du eine Rechts-
      schutz-Versicherung?

      Ansonsten gäbe es da diverse andere weniger kultivierte
      und trotzdem verhältnismäßige Wege. Aber vielleicht lassen
      dir größere Probleme dafür keinen Raum?
      .

      Neu

      Hallo "Machts Sinn",

      inzwischen habe ich beim Jobcenter Hartz IV beantragt, Abgabetermin des Antrag's 05.06.2018.
      Gestern war dann auch die Ablehnung der DAK im Briefkasten.
      Meiner Anwältin habe ich die Ablehnung natürlich auch zukommen lassen.
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      Hallo,
      für mich der Knackpunkt an der Sache ist der Satz "Während der vorgenannten Zeiträume bestand durchgehend Arbeitsunfähigkeit" -
      Wie kommt die Kasse zu dieser Erkenntnis ? - Ab dem 11.01. könnte man es dann nachvollziehen wenn der behandelnde Arzt damals schriftlich erklärt hätte dass die Arbeitsunfähigkeit "auf Dauer" weiterbestehen würde - hat er das ?. Während des Übergangsgeldbezugs liegt Arbeitsunfähigkeit vor wenn es sich um eine medizinische Reha handeln würde, es war aber ein Reha-Vorbereitungslehrgang, was dagegen spricht, ergo lag da auch keine Arbeitsunfähigkeit vor und demzufolge auch nicht während der Maßnahme durch den RV-Träger - meine ich. Also, dein Rechtsanwalt sollte sich meiner Meinung nach natürlich wegen der angeblichen Arbeitsunfähigkeit in erster Linie mit der Kasse auseinandersetzen, aber ich denke, dass wird er schon selbst am besten wissen.
      Noch eine Info : Ich kenne es aus der Praxis so, dass Teilnehmer an solchen Maßnahme wie du eine machst, sich genau so Arbeitsunfähig schreiben lassen mussten, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten und wenn jemand länger als sechs Wochen arbeitsunfähig wart, dann wurde die Maßnahme abgebrochen und der Betreffende erhielt von uns Krankengeld - danach musste die Maßnahme erneut beantragt werden, wurde also nicht fortgesetzt, was auch zweifelsfrei dafür spricht, dass man während einer solchen Maßnahme arbeitsfähig sein muss
      Gruss
      Czauderna