Können Sozialgerichte über Krankengeld entscheiden?

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    Hallo,


    die Frage beschäftigt mich schon länger und nach zwischenzeitlichen Erkenntnissen
    immer mehr. Manch´ einer wird sich die Frage ebenfalls stellen, insbesondere wenn
    sein Verfahren ganz anders gelaufen ist, als er sich das vorstellen konnte - indem das
    Gericht nämlich gar nicht entschieden, sondern den "Scharzen Peter" mit "Nestwärme",
    "nachdrücklicher Überredung" oder "endloser Verfahrensdauer" zurückgegeben oder
    besser zurücknehmen lassen hat.


    "Rücknahme" lautet das Zauberwort. Für Gerichte und Krankenkassen gibt es nichts
    Besseres und in den Foren sind mehrere solcherart nicht vom Gericht sondern stattdessen
    von "Laien" selbst "entschiedene" Fälle dokumentiert.


    Ob die Betroffenen damit dauerhaft zufrieden sind, ist eine andere Frage .... ?


    In meinen DAK-Sachen wollte ich dem Gericht nicht vorgreifen ... - und siehe da: Die Frage
    stellt sich für mich nun mehr denn je.


    Fortsetzung folgt! ;)


    Gruß!
    Machts Sinn

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    Aktuelles Urteil des Landessozialgerichtes Nordrhein-Westfalen vom 11.04.2013, L 5 KR 462/12


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    Da ist mal wieder jemand kopfüber in die „BSG-Krankengeld-Falle“ gestürzt worden.
    Und dann auch noch das:



    Da fragt sich mal wieder, bei wem hier wohl was „überspannt“ ist. Vielleicht beim LSG NRW
    die formalen Anforderungen an Versicherte für den Krankengeld-Bezug?


    Gruß!
    Machts Sinn

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    Aus einem aktuellen Interview:



    Quelle: Gerhard Strate Interview: "Die Zahl der Einweisungen ist in Bayern besonders hoch" | ZEIT ONLINE


    Da ist dürfte was Wahres dran und auf das Sozialrecht und die Sozialgerichtsbarkeit übertragbar sein.


    Gruß!
    Machts Sinn

  • Hallo Machts Sinn,


    werden die Gerichtsverfahren durch die Richter manipuliert?


    Was lassen sich Richter alles einfallen, um die Verfahren zu erschweren?


    Gruß


    Ancyst

  • Hallo Machts Sinn,


    warum werden die meisten Gerichtsfälle, die Krankenkassen betreffen nicht veröffentlicht?


    Da steckt System dahinter. Eine andere Erklärung habe ich nicht.


    Des Weiteren glaube ich nicht mehr an die Unabhängigkeit der Gerichte.


    Vielleicht wäre ein 1. Schritt, dass die viel mehr ausgetauscht werden.


    Vor kurzem war ich bei einem Termin dabei.


    Die Aussage des Richters: leider sind mir die Hände gebunden?


    Gruß


    Ancyst

  • .
    Diese Frage ist hier im Forum zwar bisher nicht der "Renner" -
    aber trotzdem wohl die "interessanteste Frage", die in den
    letzten Jahren (an anderer Stelle) zum Krankengeld im Internet
    aufgeworfen wurde:


    120 Beiträge und 133.506 Aufrufe!


    Aber es lohnt nicht mehr, dort danach zu suchen ...


    Gruß!
    Machts Sinn

  • Ich denke schon dass das Sozialgericht eine Entscheidung zu treffen hat.

    Zitat

    Sofort Eilantrag auf Fortzahlung an das zuständige Sozialgericht mit dem Hinweis auf dieses Rundschreiben!

    Dazu von Verdi

    Hier die Quelle: ver.di: Krankengeld

    Es grüßt Basti hi

  • Schwach, schwach, schwach .... !


    Wenn das alles ist, was Ver.di dazu in den letzten fast
    3 Jahren zustande gebracht hat, schließt sich die Zusatz-
    frage an:


    Kann Ver.di betroffene Gewerkschaftsangehörige in
    schwierigen Problemsituationen zu den damit verbundenen
    Rechtsfragen angemessen vertreten?


    Allerdings haben da auch andere Organe der Rechtspflege
    bisher nicht geglänzt!


    Also nochmals zur Devise:


    Die Sozialgerichtsbarkeit fordern und die Rechtsprechung
    fördern!


    Gruß!
    Machts Sinn

  • Die Aussage des Richters: leider sind mir die Hände gebunden?

    Da sie auf Befehle aus Berlin für "Recht" sprechen dürfen?


    Denkt nur mal an das Bundesverfassungsgericht in Sache ESM und Fiskal......
    Das ist die Deutsche Demokratie zur Zeit.


    Gruß Albert

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