Seniorenaufstand: Bitte bedienen: Info-Faltblätter und Info-Pyramide


  • Wer in der Rentenpolitik etwas verändern will, muss dicke Bretter
    bohren. Gegen Fehlinformationen und Vorurteile braucht man gute und
    verstängliche Argumente, die andere überzeugen.


    Wir wollen da Hilfestellungen geben. Mit Informationsflyern und
    einer pfiffigen Informationspyramide, zum Nachbauen…


    Faltblatt: „Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!“

    Faltblatt: „Wer unsere Zukunft zerbricht, den wählen wir nicht!“

    Faltblatt: „Wir wollen eine Wahlhilfe geben – 5 Fragen …zur Bundestagswahl 2017“

    Die Faltblätter können auch bei uns bestellt werden. Je 100 Exemplare kosten 5€ (plus Porto).

    Bestellungen bitte richten an: kontakt@seniorenaufstand.de

    Weiteres unter:


    http://www.seniorenaufstand.de…aetter-und-info-pyramide/

  • Einladung zur Podiumsdiskussion
    Für einen Strategiewechsel in der Rentenpolitik
    Wir laden Euch/Sie deshalb ein
    am Donnerstag, den 23.Februar 2017 um 16:00 Uhr
    in das Forum der VHS Emden

    Die Rente wird zum Leben nicht reichen - selbst bei auskömmlichen
    Gehältern. Die Politik entzieht sich ihrer Verantwortung. Erinnern
    wir sie daran!

    https://www.igmetall-emden.de/…etzliche-rente-mit-niveau

  • Für einen Strategiewechsel in der Rentenpolitik
    Stärkung der gesetzlichen Rente – Paritätische Finanzierung –
    Erwerbstätigenversicherung

    Podiumsdiskussion
    mit: Johann Saathoff (SPD, MdB), Markus Paschke (SPD, MdB), Jutta
    Krellmann (Die Linke, MdB), Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen,
    MdB) und Michael Hehemann (Geschäftsführer IG Metall Emden).



    Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Eröffnungsrede des
    Geschäftsführers der IG Metall Emden Michael Hehemann. Er fand die
    richtigen Worte und machte mit einer kämpferischen Ansage den/der
    Bundestagsabgeordneten klar, dass die IG Metall die gesetzliche Rente
    in den Mittelpunkt der Altersvorsorge stellt und es nicht länger
    hinnehmen will, das private Vorsorge, egal ob Riester- oder
    Betriebsrenten, tragende Säulen der Altersvorsorge bilden.


    Der Veranstaltungsort war von jungen Gewerkschaftern hergerichtet
    worden, so wurden die vom Arbeitskreis ‚Gut in Rente‘ entworfenen
    Postkarten für die Unterschriftenaktion auf eine Leine aufgezogen,
    hinter dem Podium platziert. Die restlichen 1500 Postkarten wurden in
    Paketen an die Abgeordneten verteilt- je nach Verantwortung für die
    Altersarmut- wurde das Paket größer.



    Die Veranstaltung moderierte die Gewerkschaftssekretärin Franka
    Helmerichs, die einsprang, da die geplante Moderatorin kurzfristig
    absagen musste.


    Am Anfang gaben alle Podiumsteilnehmer ihre Position in einem
    Statement zum Besten. In diesem und den folgenden Antworten war es
    einzig Frau Krellmann, die die gesetzliche Rente als einzige sichere
    in den Mittelpunkt stellte. Zwar forderte auch Herr Saathoff (MdB)
    die Abwicklung der Riesterrente. Ein Bekenntnis zur gesetzlichen
    Rente vermisste man aber auch bei ihm. Es sprachen zwar alle
    Abgeordneten eine Erwerbstätigenversicherung an, bei der man mit der
    Einbindung der Selbstständigen anfangen könnte. Aber, Beamte mit
    einzubeziehen, würde Bund und Länder überfordern und Mehrheiten
    dürften im Parlament dafür nicht zu erreichen sein.


    Durch ihre Fragen, Zwischenrufe und Aussagen zeigte sich das
    Publikum gut informiert und dass sie den üblichen Aussagen
    rentenpolitisch Verantwortlicher nicht (mehr) glauben. Immerhin
    bemerkte Markus Paschke (MdB), dass der Bundeszuschuss an die
    gesetzl. Rente dafür da ist, um versicherungsfremde Leistungen
    zurückzuzahlen, die der gesetzlichen Rentenversicherung aufgelastet
    wurden und werden. Leider erwähnte er nicht, dass alle
    Bundesregierungen der seit 1957 noch nie alle Entnahmen aus den
    Rentenbeiträgen vollständig zurück erstattet hat und die
    gesetzl. Rente auch deshalb geschwächt
    ist.


    Das wurde dann von einem Zuhörer gleich mit der ersten Frage mit
    klarer und aufgebrachter Stimme auf den Punkt gebracht, wofür er
    tosenden Applaus erhielt. Eine andere Wortmeldung unterstützte ihn
    mit den Worten: „Über unsere Rentenkasse und Rente bestimmen nur
    Politiker und Richter, die das gar nicht interessiert, weil sie
    selbst nicht betroffen sind.“


    Johann Saathoff (MdB) bemerkte, dass die Plünderung der
    Rentenkasse mit der Wiedervereinigung begann. Mehrere Zwischenrufe,
    dass das schon viel früher begonnen habe, entgegnete er, dass er zu
    jung sei, um das zu wissen. Er erweckte den Eindruck, dass er sich
    mit Thema nicht auskennt und eher desinteressiert wirkte.


    Die Frage, warum Erziehungszeiten vor 1992 mit 2, danach mit 3
    Rentenpunkten bewertet wird, konnte niemand beantworten. Ebenso
    wurden Fragen nach der zu geringeen Witwenrente gestellt, welche auch
    nur ausweichend beantwortet wurden.


    Markus Kurth (MdB) bleibt dabei, wie auch die SPD, dass eine
    private zusätzliche Rentenversicherung notwendig sei. Diese Aussage
    bezieht sich auf Zurufe aus dem Publikum zu den Änderungen von
    Andrea Nahles.


    Der Beifall für Jutta Krellmann sprach für sich und offenbarte,
    wie schwach die Antworten der anderen Politiker waren. Diese bezog
    als einzige der anwesenden Abgeordneten eine klare Position.


    Insgesamt war das Publikum eher enttäuscht und empfanden, bis auf
    Jutta Krellmann und Michael Hehemann, die Podiumsteilnehmer
    desinteressiert und überheblich. So war es auch kein Wunder, das
    Michael Hehemann während der Diskussion einwarf, dass nur noch der
    Gang auf die Straße helfe, wenn die Politik nichts ändert. Auch
    hier war ihm Applaus und Zustimmung des Publikums gewiss.


    Viele wichtige Fragen der Zuhörer konnten aufgrund der Zeit nicht
    berücksichtigt werden, war es ohnehin schon schwer, bei dem
    komplexen Thema Fragen so kurz wie möglich zu halten. Das zeigt,
    dass der Bedarf Antworten auf Fragen zu erhalten enorm ist und dieses
    Thema die Menschen bewegt und interessiert. So wurden die
    Info-Blätter des IGM-Seniorenaufstands aus Kiel mit großem
    Interesse aufgenommen.


    http://www.seniorenaufstand.de…der-gang-auf-die-strasse/

  • Reiner Heyse: . . . unfassbar, was der DGB
    da herausgebracht hat, das widerspricht allen bisherigen Aussagen,
    die auf den DGB-Seiten im Internet zu lesen sind.
    Liebe Kolleginnen und Kollegen, der DGB Rentenkampagnenbeschluss
    zur inhaltlichen Ausrichtung wurde am 28.2.17 gefasst. Er ist gelinde
    gesagt eine ergebene Vorlage für das rechte SPD-Lager für die
    Versicherungswirtschaft und die Arbeitgeberverbände.


    Das Nahles Konzept wird nur in geringen Nuancen „überboten“.


    Rentenniveau „von etwa 50%“
    als auskömmliche Rente. Die sogenannte Betriebsrente in einem
    Atemzug mit der gesetzlichen Rente.


    Riester-Rente wird lau erwähnt,
    aber nicht die Einstellung der Förderung gefordert.


    Ein Papier jenseits des wirklichen
    Lebens, jedenfalls werden völlig ausgeklammert:



    Die Weiterführung der Riester-Förderung mit noch mehr staatlichen Zuschüssen – davon
    hat der DGB Vorstand anscheinend nichts mitbekommen.


    Das Betriebsrentenstärkungsgesetz
    mit Entgeltumwandlung als Kernelement und minimalen möglichen
    Arbeitgeberzuschüssen, die auch noch mit Steuernachlässen
    gepudert werden.


    „Betriebsrenten“ wo die
    Firmen völlig aus der Haftung gehen, dafür aber für die
    Beschäftigten obligatorisch werden, ohne Garantiezins und und und
    … Alles schon im Gesetzgebungsverfahren und der DGB erwähnt es
    noch nicht einmal und schwafelt von einer „vom Arbeitgeber
    mitfinanzierten Altersversorgung“.


    Versicherungsfremde, nicht beitragsgedeckte, Leistungen gibt
    es anscheinend erst seit der „Mütterrente“…



    Es gäbe so viel zu dem unsäglichen Papier zu sagen, aber
    irgendwie taugt es nur für die Mülltonne.


    Der Hammer ist aber, dass das ganze Fundament des DGB-Konzeptes,
    auf Basis von Zahlenwerken und Prognosen von PROGNOS erstellt wurde.


    Schaut euch die Seite 9 an. Da rühmt sich der Vorstand
    tatsächlich „Die Modellrechnungen von PROGNOS sind in unserem
    Sinne also nicht schön gerechnet, sondern folgen einem eher
    neo-klassischen inspirierten Wirtschaftsmodell. Insoweit können wir
    die Ergebnisse nach Außen durchaus als entsprechend solide
    vertreten. Zumal PROGNOS auch von GDV, INSM u.a. beauftragt wird, die
    Ergebnisse also nicht angreifbar sind.“


    Gibt es einen deutlicheren Offenbarungseid – und kann der DGB
    das Geld nicht sparen und die Expertisen direkt vom INSM oder dem GDV
    anfordern? (es geht nur noch mit Sarkasmus)


    Wer näheres zum segensreichen Wirken von PROGNOS im Verbund mit
    Bert Rürup für die Versicherungswirtschaft erfahren will, kann sich
    die beiden Artikel anschauen:



    Was für mich deutlich wird: Wir
    werden Sozialpolitik weiter von unten treiben müssen. Wir haben
    schon viel getrieben – Rentenpolitik ist Wahlkampf- und
    Kampagnenthema!
    Wir werden uns immer auf Gegenwehr einstellen
    müssen und auf Streit innerhalb unserer Gewerkschaften.
    Machen wir weiter! Lassen wir uns nicht das Ruder aus der Hand nehmen.


    In diesem Sinne
    Reiner Heyse,
    www.seniorenaufstand.de




    Ulfert Kaufmann: [DGB
    Bundesvorstand] Beschlussfassung zukunftsgerichtete Rentenpolitik
    ????? Lebensstandard sichernde ges. Rente perdu
    Liebe Adressaten, der am 28.02.2017 gefasste Beschluss des
    DGB BV zur Rentenpolitik liegt jetzt vor, s. Anhang. Erste
    Einschätzung des “Beschlusses”, mir fallen dazu nur diese
    Worte ein: M.E. subsubsuboptimal, kaum tauglich, damit
    die schon lange angekündigte DGB-Rentenkampagne zu führen,
    welche einen dringend notwendigen Kurswechsel in der Rentenpolitik
    befördern könnte/ würde. Mit freundlicher Unterstützung
    von PROGNOS und im Interesse des Gesamtverbandes der deutschen
    Versicherungswirtschaft (GDV) wurde sich mathematisierend
    bemüht… auszuweisen, was nur sein darf bzw. sein kann,
    oder irgendwie irgendwann mal möglich sein könnte.


    Das ist kläglich und nicht im objektiven sozialpolitischen
    Interesse der in D abhängig Beschäftigten und ihrer
    Gewerkschaften. Und erfüllt ganz offenbar nicht die
    in vielen Anträgen erhobenen Forderungen und
    Bundes-Beschlüsse der Einzelgewerkschaften des DGB zur
    Rentenpolitik.


    Es hätte wahrhaftig nicht der PROGNOS AG bedurft, um derartige
    “Berechnungen” zu Lasten der soz.vers.pfl. Beschäftigten
    etc. durchzuführen, die das Rentenrecht weiterhin zu
    einem Rentenunrecht machen.


    Kein Wort zur gescheiterten Privatisierung ( Riester/Rürup )
    der ges.RV. Vorstellbar ist, dass der Gesamtverband der
    deutschen Versicherungsgesellschaft bereit ist – nunmehr die
    DGB-Rentenkampagne finanziell zu unterstützen. Diese
    Unterstützung würde sich allemal rechnen … für Maschmeyer & Co…
    Und Raffelhüschen, Rürup Co. feixen sich eins und
    fragen: “Ja, ist denn schon Weihnachten?!”


    Mit solidarischen Grüßen
    Ulfert
    Kaufmann -SPD-, ver.di- und GEW-Mitglied






    Antje Poelmann: Meine Meinung:
    (Die Sektkorken dürften bei Versicherungen und
    Finanzdienstleistern geknallt haben. Womit haben die den
    DGB-Vorstand in die Tasche gesteckt????)

    Das hat so gut wie nichts mit dem zu tun, was da so vollmundig
    auf den Seiten des DGB zum Rententhema zum Besten gegeben wird und
    schon gar nichts, mit dem was notwendig ist, um eine wirklich
    solidarische gesetzl. Rentenversicherung zukunftsfest zu sichern
    und auf alle Einkommen auszuweiten. Z.B:
    http://gegenblende.dgb.de/arti…c7-11e6-99f7-525400e5a74a

    Wieso so viele Menschen auf das hereinfallen, was SPD-Schulz
    von sich gibt, zeigt erschreckend, wie wenig sich die Menschen
    wirklich informieren und nicht wissen, was Schulz in der EU mit zu
    verantworten hat.
    Wir haben es offensichtlich mit Gangstern an
    Gegnern zu tun, die bewusst und absichtlich die Altersarmut
    erzeugen und das Geld für die Altersvorsorge statt in die
    Rentenkasse und über das Umlagesystem direkt an die Rentner
    lieber in die Kassen der privaten Konzerne spülen wollen.


    Wer die Marschrichtung diktiert: Die WTO (World Trade
    Organisation) drängt mit GATS (General Agreement on Trade in
    Services) die Mitgliedsstaaten zur Privatisierung aller
    staatlichen Dienstleistungen, also auch der Renten zugunsten
    multinationaler Konzerne.
    In Brüssel werden von den EU-Staaten
    Verträge mit der WTO abgeschlossen, die mit GATS einen
    umfassenden Katalog aufgestellt hat, was im Sinne des Welthandels
    alles privatisiert werden soll, Unternehmen und Sozialleistungen,
    die bisher in hoheitlicher Obhut waren. Dazu gehören
    Verkehrsbetriebe (vor allem die Bundesbahn),
    Telekommunikationseinrichtungen, das Gesundheitswesen (nicht nur
    Kliniken), Rentensysteme und einiges mehr.
    Auch der Hintergrund ist eindeutig, denn der exponentielle Charakter des Zinseszins
    bewirkt, dass immer größeren Geldsummen nach rentablen
    Anlagemöglichkeiten suchen.
    Wirklich investigativer ournalismus wäre es, mal der Frage nachzugehen, welchen
    Verpflichtungen gegenüber der WTO die Bundesregierung eingegangen
    ist.


    Ich empfehle jedem, den Artikel im Magazin „Clara“ von Die
    Linke über Blackrock zu lesen! Die neuen Reich-Macher, von Werner
    Rügemer, erschienen in Clara, Ausgabe 43, 01. März 2017:
    https://www.linksfraktion.de/p…l/die-neuen-reich-macher/

    DGB-Rentenkampagnenbeschluss
    – Eine wirkliche Enttäuschung. Unterstützung für Nahles, die
    Arbeitgeberseite und die Versicherungswirtschaft
    “…das ist fast 1:1 das vorliegende, nicht akzeptable Konzept der
    Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles.
    Lediglich verziert mit ein wenig „Kosmetik“ bei der (höheren)
    Forderung nach dem künftigen Rentenniveau und der Forderung, die
    Abschläge bei den Erwerbsminderungsrentnern abzuschaffen. (…)
    Der DGB blendet offensichtlich die Lebenswirklichkeit vieler
    Versicherter und Rentnerinnen und Rentner aus. Oder wie ist es
    sonst zu verstehen, dass die Weiterführung der Riesterrente mit
    noch mehr staatlichen Zuschüssen nicht kritisiert wird?
    Wie ist
    es sonst zu verstehen, dass das Betriebsrentenstärkungsgesetz
    mit der Entgeltumwandlung als Kernelement und sehr
    „übersichtlicher“, aber dennoch steuerbegünstigter
    Arbeitgeberbeteiligung nicht kritisiert wird? (…) Der DGB nennt
    das „vom Arbeitgeber mitfinanzierte Betriebsrenten“. Das ist
    ein netter, aber durchsichtiger Beschönigungsversuch. Weshalb
    wird kein Rentenniveau jenseits der 50 % gefordert? (…) Wenn es
    bei diesem „Papier“ bleibt, ist die von den Gewerkschaften
    und vom DGB großartig angekündigte Rentenkampagne als Tiger
    gestartet und als Bettvorleger gelandet
    …” Beitrag
    von Albrecht Müller vom 8. März 2017 bei den Nachdenkseiten

    und neu dazu:


    Der DGB widerspricht unserer kritischen
    Einschätzung des DGB-Rentenkampagnenbeschlusses. Dies und eine
    Antwort der NachDenkSeiten.


    “In den NachDenkSeiten konnten Sie von 2004 an
    eine berechtigte Kritik an den damaligen Rentenreformen mit
    Riester-Rente und Entgeltumwandlung lesen. In meinen Büchern
    sogar schon früher – ab 1997!. Wir haben leider Recht behalten
    – die Privatvorsorge in Form der Riester-Rente hat sich als
    Flop erwiesen, die Entgeltumwandlung ist teuer und hilft nur
    wenigen. Die Bundesregierung hat daraus nichts gelernt. Wir
    hatten inständig gehofft, dass die Gewerkschaften Andrea Nahles
    auf die Sprünge helfen.
    Deshalb waren wir enttäuscht über den
    windelweichen Kampagnenbeschluss des DGB-Bundesvorstands. – Die
    beim DGB-Bundesvorstand zuständige Annelie Buntenbach hat der
    NDS-Kritik widersprochen…” Beitrag
    von Albrecht Müller und Ingo Blank vom 10. März 2017 bei den
    NachDenkSeiten

    mit Widerspruch von DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach



    Dem LabourNet Germany wurde diese Ehre nicht zuteil, aber
    die Kritikpunkte waren die gleichen. Die entscheidenden
    Kritikpunkte räumt Annelie Buntenbach nicht aus, die da u.a.
    bei den Nachdenkseiten sind: “… Der DGB lässt mit
    seinem Vorstandsbeschluss offen, die gescheiterte Riester-Rente
    fortzusetzen und dafür öffentliches Geld ausgeben zu lassen.
    (…) Und vor allem unterstützt der DGB mit seiner Forderung
    nach „einer tarifvertraglich vereinbarten und vom Arbeitgeber
    mitfinanzierten Betriebsrente“ das Kernelement der
    Rentenreform von Andrea Nahles – mit all den damit verbundenen
    Konsequenzen: ein großer Teil der Menschen wird nicht in den
    Genuss dieser betrieblichen Altersversorgung kommen, es fließen
    öffentliche Mittel in ein Versorgungswerk, das im Wesentlichen
    die Versicherungswirtschaft füttert. (…) Richtig ist, dass in
    der Rentenpolitik der Sinkflug des Rentenniveaus gestoppt werden
    muss. Das ist richtig formuliert. Aber die Vorstellung, man
    könne ein höheres und den Bedürfnissen entsprechendes
    Rentenniveau erst fordern, wenn man die Stabilisierung auf 48 %
    erreicht hat, ist wirklich abstrus und wirklichkeitsfern. (…)

    Die Rechtfertigung des Rückgriffs auf die PrognosAG ist
    geradezu peinlich. Dazu äußere ich mich nicht im Detail…”



    http://www.labournet.de/politi…die-arbeitgeberverbaende/

  • Die zunehmende nachgelagert Besteuerung wird das
    Nettorentenniveau um weitere 9% absenken.


    Bekannt ist: das Rentenniveau (netto vor Steuerabzug) sinkt. Von
    2000 bis 2015 ist es von 53% auf 47,6% gedrückt worden. Es wird bei
    unveränderten Gesetzen im Jahr 2030 auf ca. 44% bis 43% gesunken
    sein.


    Die Absenkung beträgt also über einen Zeitraum von 30 Jahren ca.
    20%. Sie ist tatsächlich aber noch deutlich höher. Dafür wird die
    zunehmende Besteuerung der Renten sorgen. Vorsichtig gerechnet sinkt
    das Rentenniveau bei dem sogenannten Eckrentner noch einmal um
    weitere 9%.


    Reales Nettoeinkommen ist das, was ich auf meinem Konto oder in
    meinem Portmonee zur Verfügung habe. Das Rentenniveau wird aber seit
    2005 mit „netto vor Steuern“ angegeben. Das große Geheimnis der
    verschwiegenen Besteuerung hat es aber in sich. Die Steuerabzüge
    nehmen für Rentner zu (weil der Altersfreibetrag bis 2040 auf 0€
    heruntergefahren wird), während sie für Arbeitende abnehmen (weil
    die Altersvorsorgeaufwendungen bis 2025 zu 100% berücksichtigt
    werden).


    Um die Auswirkung zu verdeutlichen, sind im Folgenden die
    Verhältnisse aus dem Jahr 2015 dargestellt (Durchschnittseinkommen,
    Eckrente, Sozialversicherungsbeiträge, Steuern). Diese werden
    fixiert und es werden für die folgenden Jahre nur die bekannten
    Steueränderungen eingerechnet. Der Vollständigkeit halber sei
    erwähnt, dass die Absenkungen nur die in den jeweiligen Jahren neu
    in Rente gehenden voll trifft. Die Bestandsrentner erfahren sie
    gedämpfter.


    Vollständiger Artikel unter:


    http://www.seniorenaufstand.de…iveau-die-ganze-wahrheit/