Krankengeld eingestellt- Was nun???

  • Hallo zusammen,
    nun hab ich hier schon soviel gelesen und auch vieles was zu meinem Fall fast passt, jedoch hab ich doch selber noch fragen und vielleicht kann der ein oder andere mir Helfen!!


    Seit dem 05.04.2016 bin ich Krankgeschrieben, da sich viele Baustellen bei mir aufmachten.
    Zu einem die Arbeit (Mobbing seit 2 J.), dann meine Mama mit Darmkrebs(Januar2016), meine Schwiegermutter mit akutem COPD(Dezember2015), mein Mann im Krankenhaus(Januar2106) und meine Tochter (Januar2016) krank....alles Kartons, die ich damals nicht mehr so stemmen konnten und wo mich mein Arzt auch direkt raus genommen hat. Sprich: ich bin physisch Krankgeschrieben.


    Die Sachbearbeiterin hat mich direkt nach der ersten Krankmeldung angerufen und gefragt, wie es mir geht (mit Psyche war ich 2012 schon einmal 1/2 Jahr krank), hat zwischen drin gesagt, das man Arbeitssituationen nicht mit Krank weg machen kann usw. ....heute weis ich, das ich dieses Gespräch besser NIE ..NIE mit der Dame geführt hätte. Weil sie mir die Worte später im Mund umgedreht hat, zu meinen Ungunsten und dieses immer noch tut.


    Am 07.07.16 bekam ich dann per Einschreiben einen Brief, der besagte: Aus dem Verlauf Ihrer medizinischen Unterlagen wurde ärztlicherseits bestätigt, dass bei Ihnen ab dem 09.07.16 Ihre Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt ist.
    Erst einmal musste ich den Brief mehrmals durchlesen, bis ich das was da stand begriffen hab und was natürlich war, wie es viele hier auch beschrieben haben, hilft das ungemein der Psyche, einem am Boden liegenden noch mal nach zu treten, in dem man ihm so sagt, das er ja nur "simuliert" und doch bitte jetzt endlich mal wieder arbeiten gehen soll. Diese Schreiben hat mich soviel Kraft gekostet, das ich nur am heulen und fertig mit der Welt war.


    Bin am nächsten Tag sofort zu meinem Arzt und der meinte nur: Widerspruch einlegen und Akten Einsicht verlangen.
    Das hab ich sofort auch gemacht.
    Am 15.07.16 kam ein Brief von der KK, in dem dann stand: Laut dem Gutachten des MDK am 14.07.16 ist ihre Arbeitsunfähigkeit weiterhin begründet. Und eine eine Krankengeldfortzahlung weiterhin anerkannt.


    Zwischenzeitlich hatte ich eine Reha bei der DRV beantragt, weil ich einfach selber merkte, das ich alleine, ohne Psychische Hilfe, nicht aus diesem Loch komme (21.07.16 beantragt und am 29.08.16 bewilligt---- so schnell hätte ich nie damit gerechnet).


    Am 22.09.16 bekam ich dann wieder einen netten Brief von der KK in der dann Stand:
    Die Betrachtung Ihres Krankheitsverlaufes sowie die Begutachtung des MDK der Krankenversicherung haben ergeben, dass ihre Erwerbstätigkeit erheblich gemindert bzw. gefährdet ist. Die Bergisch ist als gesetzliche KK für die Leistungen während Ihrer Erkrankung zuständig. Bei Einschränkungen der Erwerbstätigkeit geht die Zuständigkeit auf die RV über.......


    Antrag hatte ich ja schon gestellt, also musste nix weiter so nun gemacht werden...nur mich ärgerte es hier schon wieder, auf einmal...auf einmal sagt die KK, huch...sie sind ja doch erheblich gefährdet/krank. Und schnell geben wir es an die RV ab, damit wir als KK nicht noch die kosten für die Reha tragen müssen. (nein, ich weis...es muss so gemacht werden, aber im ersten Moment war das mein Gedanke, wobei...es ist er noch bis heute)


    So bin ich dann am 8.11. in die Reha nach Todtmoos gegangen, mit grossen Erwartungen. Leider bin ich auch mit massiven Rückenschmerzen dort hin, jede Bewegung aus dem LWS-Bereich macht mir höllische Schmerzen, nach dem sitzen Aufstehen...war und ist die Qual, vom Boden was aufheben...geht nicht oder vom Boden aufstehen, Zeitlupe ja. Schlafen nachts....jedes auf die andere Seite legen bin ich wach, Kopfschmerzen, Verspannungsschmerzen auch im Nackenbereich usw.


    Ab dem ersten Tag hab ich auf diese Schmerzen hingewiesen. Erst einmal wurde nichts gemacht...die ersten zwei Wochen waren "Ankommen", so sagte der Arzt zu mir. Visite war angesagt, es wurde über Medikamentation gesprochen (Psychopharmaka) , wo ich auch einwilligte, weil ich ja hoffte damit was Hilfe für meinen Kopf zu bekommen. ABER...bei der ersten Einnahme der Medikamente, nach ca.. 20min, war ich so heftige am zittern, Schweissausbrüche, Herzrasen und über den ganzen Tag eine heftige Übelkeit. Okay...ich dachte, gut das wird zwei Tage vielleicht so sein und dann gehts vielleicht..
    Da meine Rückenprobleme immer heftiger als besser wurden, bin ich noch einmal zum Arzt (hier muss ich sagen, einen Arzt zwei mal zu sehen war schon Glückssache), der erzählte mir was von Esoterik usw. und meinte nur: Ja, ihr Rücken ist ganz schön krumm , da hilft nur Sport, ich kann ihnen ja mal ein Buch von mir ausleihen wo Bewegungen für den Rücken drin beschrieben sind, dann wird das wieder gut!!! Und nehmen sie Ibuprofen ...NEIN, die nehm ich nich, da ich Allergien dagegen entwickele..ich kann nur Paracetamol wenn nehmen. Gut, dann die!!! So bin ich da wieder weg, ohne richtige Hilfe von diesem Arzt zu bekommen.
    Nachmittags hing ein Zettel an meiner Türe, ich sollte doch einmal ins Schwesternzimmer kommen, die Schwester dort sagte mir, das der Arzt von heute morgen meinte, das ich die Psychopharmaka doch bitte verdoppelt nun nehmen soll. Ah ja!!!! Was hat heftigste Schmerzen im Rücken bitte mit Kopf zu tun. (ich weis...das auch viele PsychischeSchmerzen es gibt, bei mir sind es oft, wenn ich mich aufrege Kopfschmerzen und Magenschmerzen)....Gut, ich hab das gemacht, aber die Symptome die ich ja auch schon vorher hier beschrieben habe, wurden immer schlimmer und ich hatte echt panische Angst, weil ich diese nicht steuern konnte. Somit bin ich am 5. Tag zu meiner dortigen Psychiaterin gegangen und hab dieser gesagt, das ich die Medikamente absetze, das ich ja nicht hier bin um noch kranker zu werden. Sie fand das okay und teilte das meiner Station mit, wo ich zwei Tage später dann, zu einer wieder anderen Ärztin, gerufen wurde dir mir mitteilte, wenn ich nun die Medikamente nicht nehmen würde, das die RV mir dann sagen könnte, das ich nicht alles versucht hätte um gesund zu werden und mir die Kosten für die Reha dann auferlegen. Aber das sollte jetzt ja keine Drohung sein und ich wollte ja sowieso nie Medikamente einnehmen. DAs hab ich nie gesagt und hab der Dame noch einmal gesagt, das mein Rücken auch noch nicht besser geworden ist durch diese Medikamente. Gut..dann gab man mir Elektrotherapie, Wärmepackung und einzel Gymnastik.
    Jedoch...alles hat nicht mal am Ansatz geholfen, das ich schmerzfrei oder wenigstens weniger schmerzen hatte.
    Im Abschlussgespräch (wie sollte es anders sein, wieder mit einer anderen Ärztin) sagte diese, man hätte sie vielleicht mal in die Röhre (MRT oder CT) schicken sollen, um das ab zu klären, aber das ist ja jetzt Zeitlich nicht mehr möglich.
    Des Weiteren möchte ich noch hier sagen, lt. Computertest in der Reha bin ich mit einer schwerst Depression dort angekommen und im Abschlusstest Computer mit einer "keinen" Depression wieder raus. Ich frag mich, wie das ohne Medikamente funktionieren soll und überhaupt...von einer schweren innerhalb von 6 Wochen auf keine ....ist schon sehr Fragwürdig.


    Auf dem Entlassungsbericht wurde dann vermerkt, das ich eine Wiedereingliederung machen soll (Stufenplan wurde in der Reha gemacht und auch das war ein Ablauf den ich heute anders machen würde, wenn man infos vorher gehabt hätte, was man darf und was nicht) und es stand darauf, das ich weiterhin Arbeitsunfähig bin.
    Somit bin ich am 20.12.16 dann wieder nach Hause, am 21.12. zu meinem Arzt für die weitere Krankmeldung. Dieser sah mich an und meinte nur, Na, das war ja dann wohl nix!!! So können Sie nicht arbeiten gehen!!
    Er hat mir dann direkt eine Überweisung für das MRT und zum Röntgen gegeben und auf der AU hat er vermerkt: ab 09.01. Wiedereingliederung geplant
    Gott lob hab ich am 29.12. noch einen Termin für ein MRT bekommen und am 05.01. fürs Röntgen.
    Hierbei kam nun heraus, das beide Hüften Arthrose haben, im LWS-Bereich eine sehr starke verdrehte Skoliose und von Wirbel 2-5 Arthrose (hierher auch meine tierischen Schmerzen)
    Mein Arzt hat mich dann zum Schmerztherapeut überwiesen, da ich nun Opiate nehmen muss, damit ich den Tag einigermassen überstehe, weil Schmerzfrei bin ich immer noch nicht und weniger ist es auch noch nicht geworden, bin halt noch in der Einstellphase.


    Sorry, das ich soweit ausgeholt hab...aber die Vorgeschichte gehört nun mal dazu.


    Am 29.12.16 schrieb die KK mich an und wollte von mir eine Einverständniserklärung für den MDK haben, das dieser meine Reha-Akte/Bericht einsehen kann. Da mein Arzt mir sagte, das ist normal, hab ich die Einverständniserklärung unterzeichnet. Auch weil im schreiben ja stand, das man mir bei meiner Genesung helfen wolle. (heute sage ich dazu nur : Ha Ha )


    Am 09.01. hab ich der RV sowie meinem Arbeitgeber und der KK mitgeteilt, das ich die Wiedereingliederung nicht antreten kann aus gesundheitlichen gründen.
    Auf der AU am 26.01. hat mein Arzt dann auch vermerkt, das die Wiedereingliederung gescheitert ist, Patientin ist wieder arbeitsunfähig. Noch so nebenbei, die Diagnoseschlüssel hat er seit dem 21.12. direkt schon abgeändert gehabt auf Rücken und Psyche.



    Nun bekam ich am 10.01. natürlich einen Brief von der KK, in der Stand: Das eine lange und intensive Zeit der Reha hinter mir liegt. Das im Entlassungsbericht mitgeteilt wurde, das ich eine Wiedereingliederung vom 09.01. -05.02.17 durch führen würde. Und das dieses Gutachten und die Empfehlung der Reha-Klinik für die gesetzliche KK grundsätzlich verbindlich sind. (wobei ich nun ja gelernt hab, gelesen, das der behandelnde Arzt doch das letzte Wort hier hat. Oder lieg ich da falsch???)
    Und dann noch der Satz, das bis zur erneuten Prüfung der Arbeitsunfähigkeit keine Entgeltersatzleistungen gezahlt werden dürfen. Sprich...seit dem 21.12.16 bis dato habe ich kein Krankengeld erhalten.


    Am 25.01. rief mich die Sachberaterin der KK an, fragte mich warum die Wiedereingliederung nicht statt findet, warum ich diese den dann unterzeichnet habe (weil mir in der Reha keiner sagte, das ich das nicht muss und man ja auch keine "Aufklärung" dort bekam) und, das war/ist eigentlich wieder der grösste Aufregen für mich gewesen, das sie mir wieder sagte: Frau K. Sie wissen doch, da haben wir im April doch schon drüber gesprochen, das eine Reha nicht ihre Situation am Arbeitsplatz löst !!
    Ich sagte nur der Dame das meine Situation am Arbeitsplatz geklärt sei nun (was auch fast stimmt) und das das nicht mein Problem, meine Krankheit gerade sei, weswegen ich nicht die Wiedereingliederung antreten kann, ich währe gerne gegangen, aber es geht halt nicht.
    Sie frug dann noch mal nach den Unterlagen von der Reha, ich soll ihr die doch zuschicken, was ich ihr dann auch per Mail tat (nicht die kompletten Entlassungspapiere, nur das Formblatt/Entlassungsbericht für den Arzt).


    Am 27.01. bekam ich dann wieder ein Schreiben von der KK, wo ich von der KK gebeten wurde, den Entlassungsbericht mit dem Weiterleitungsbogen an den MDK Nordrhein zu tätigen. Was ich auch tat....wieder den Entlassungsbericht (eine Seite) und ein langes schreiben (Reha-verlauf und meine Symptome/Schmerzen), sowie MRT- und Röntgen-Bericht.


    Gestern erhielt ich dann von der KK wieder einschreiben, darin steht:
    Der Reha-Bericht wurde vom MDK der Krankenversicherung am 23.02.17 geprüft. Aufgrund der medizinischen Unterlagen wurde ärztlicherseits bestätigt, dass bei Ihnen ab dem 2. März 2017 wieder Arbeitsfähigkeit besteht.
    Tarifrechtliche Streitigkeiten aufgrund dessen Sie Ihrer Mitwirkung im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung nicht nachkommen begründen keine weiter Arbeitsunfähigkeit.

    Hier wird dann noch gebeten bis zum 1.März eine lückenlose Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit vor zu legen, damit das Krankengeld gezahlt werden kann ----
    WAS ich auch wieder nicht verstehe, da diese ihnen bis zum 01.03. heute vorliegt, weil ich bis heute Krankgeschrieben bin.
    Und dann noch das ich Widerspruch einlegen kann.


    Widerspruch leg ich auf jedenfall ein und verweise auf den § 25 Abs. 1 SGB mit Akteneinsicht, desweitern die KK auch darauf hinweisen, hier falsche Aussagen, wegen der Tarifrechtlichen Streitigkeiten zu unterlassen, da es keine gibt.


    Dann hat mein Arzt mir heute ein Schreiben mitgegeben, wo er auch noch einmal sagt:
    Wir gehen, anders als der MDK, von weiterer Arbeitsunfähigkeit der Patientin (über den 1.3.17 hinaus) aus.
    Nicht die vom MDK angeführten Auseinandersetzungen der Patientin mi dem Arbeitgeber sind hier relevant, sondern es bestehen als weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit begründet gesundheitliche Störungen:
    BTM-pflichtige schwere Schmerzen der LWS und des Rückens, Zephalgien, darüberhinaus: Diagnose-Schlüssel (darf ich die hier nennen?)... Es erfolgt schmerztherapeutische Mitwirkung: Schmerztherapeutin Frau Dr. P. aus R
    Die Forderung in der Nachricht des MDK nach AU-Bescheinigung nur durch Fachärzte hat keine nachvollziehbare Rechtsgrundlage.



    Jetzt ist es so, er hat mir keine AU ausgestellt, aber ich bin nur bis heute 01.03.17 krankgeschrieben. Er meinte, das dürfe er ja lt. MDK nicht.


    WAS nun???? wenn ich jetzt keine neue Krankmeldung von ihm bekomme, bin ich doch unentschuldigt Krank ab morgen und das gibt ärger sowohl mit der KK, wenn ich Krankengeldforderungen mache und auch mit meinem Betrieb.
    Bei der im letzten Sommer , als die KK mir kein Krankengeld mehr zahlen wollte, sagte er...nicht schlimm, ich schreibe dich trotzdem weiter Krank, auch wenn die nicht zahlen.


    Was mach ich jetzt???
    Ich bin total fertig und weis einfach nicht weiter....weil mit den schmerzen und auch den Opiaten kann ich sowieso im Moment nicht arbeiten.


    Es ist ein langer Dialog geworden und ich hoffe Ihr steigt so etwas durch und könnt mir meine Fragen beantworten.
    Danke schon einmal für Eure Hilfe !!!

  • Hallo Machts Sinn,


    vielen Dank für den Hinweis....


    Deine Frage P.S.:eigentlich müsste die Krankenkasse das Krankengeld bis heute
    nun nachzahlen. Ist das so?

    Die Krankenkasse müsste oder die DRV.
    Heute erhielt ich ein schreiben von der KK, dieses sagt aus, das bis zum 05.02.17 ich Anspruch auf Übergangsgeld hätte und erst ab dem 06.02.17 wieder Krankengeld. Somit muss ich nun mich an die DRV wenden und diese Fragen wo mein Übergangsgeld ist.


    Des Weiteren, ich war bei einem anderen Arzt dann gestern, der mir eine AU mit gegeben hat. Hab dann gestern den Widerspruch an die KK geschickt und nun kann ich nur warten.


    Wie lange muss man auf so einen Überprüfung des Widerspruches warten???? (hab vergessen einen Zeitraum mit im Brief an zu geben)


    Ich finde das ganze wirklich nicht schön (hätte zwar ein ganz anderes Wort dafür, was ich aber hier nun nicht schreiben möchte)...man wird von der KK, DRV oder Arzt einfach so alleine mit allem gelassen. WEIL...man keine Lust (Bock) mehr auf den Sachverhalt hat oder weil man einfach keine Lust hat mehr zu Zahlen oder oder....ABer wie es dem Patienten dabei geht oder ob der wirklich krank ist...das fragt keiner.
    Hatte gestern auch die kK gefragt, ob ICH einen Gutachter beauftragen kann, das der mich mal anschaut und dann einen Bericht erfasst...da sagte die KK ne das geht nicht, das können nur WIR machen, einen Gutachter fordern
    Also kann ich nix machen...nix...nur warten und hoffen.


    Da meine KK, besser gesagt der MdK sagt, das ich wieder Arbeitsfähig bin, aber der Arzt eine AU ausgestellt hat......Frage: Muss ich nun irgendwas machen oder nur warten auf den Bericht/Stellungsnahme auf meinen Widerspruch?
    Die UPD hatte mir gesagt, das ich mich über meinen Mann Familienversuchern muss, die TK (ist mein Mann versichert) haben davon keine Ahnung und machen das nicht. Ich bin da nun was verunsichert, weil der UPD meinte, das ich nun, weil der MdK mich gesund befunden hat, "NICHT" versichert bin.
    Stimmt das???
    Man muss echt ein Gelehrter sein und das Gesetzbuch auswendig vor und zurück können, um alles genau zu wissen und zu machen. :-(


    Verzweifelte Grüße
    engel33

  • Hallo Engel33,


    die Reha endete doch am 20.12.2016 – wieso sollte bis 05.02.2017 Übergangsgeld gezahlt werden?
    Kannst du diesen Brief anonymisiert hier einstellen?


    Übrigens ruht der Anspruch auf Krankengeld nur, soweit und solange Versicherte Übergangsgeld be-
    ziehen: https://dejure.org/gesetze/SGB_V/49.html Davon kann bisher aber wohl keine Rede sein.


    Jetzt ist deine weitere AU doppelt festgestellt: neue AUB (jetzt vom Facharzt?) und vom bisherigen Arzt
    die schriftliche Bestätigung:


    Zitat


    Wir gehen, anders als der MDK, von weiterer Arbeitsunfähigkeit der Patientin (über den 1.3.17
    hinaus) aus.


    Arbeitgeber und KK haben die AUB bekommen?


    Nur warten würde ich nicht, sondern die Wartezeit nützen. Was hast du denn im Widerspruch geschrieben?
    Vielleicht lässt sich da nachlegen, von wegen jetzige Beurteilung nach Unterlagen bis 20.12.2016. Jedenfalls
    sollte die Kasse aufgefordert werden, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs zu berücksichtigen. Da-
    nach wäre auch ein Antrag an das Sozialgericht auf einstweiligen Rechtsschutz drin.


    Andererseits hat sich dein Problem momentan doch ziemlich reduziert – es ist ja ein Unterschied, ob das
    Krankengeld vom 21.12.2016 bis 01.03.2017 aussteht/ausbleibt, oder erst ab 02.03.2017.


    Über die weitere Versicherung brauchst du dir momentan keine Sorgen zu machen.


    Schönen Gruß
    Machts Sinn

  • Hallo Anton,
    nun, wenn nach der Entlassung aus der Reha eine Wiedereingliederung (bis 05.02.2017) durchgeführt wurde, dann ist dafür auch der Rentenversicherungsträger zuständig und es besteht Anspruch auf Übergangsgeld und der Anspruch auf Krankengeld ruht.
    Gruss
    Czauderna

  • .
    Danke Guenter,


    aber gilt das auch, wenn sie nicht durchgeführt wurde, sondern
    nur geplant war?



    Am 09.01. hab ich der RV sowie meinem Arbeitgeber und
    der KK mitgeteilt, das ich die Wiedereingliederung nicht an-
    treten kann aus gesundheitlichen gründen.


    Schönen Gruß
    Machts Sinn

  • Hallo Machts Sinn,


    die neue AU haben KK und auch mein Arbeitgeber erhalten, mach ich immer direkt am erhalt Tag (dann vergesse ich es nicht später).


    Das Krankengeld ist nun vom 06.02.-01.03.17 gezahlt worden.... von der Reha-Ende bis 05.02 nicht, da die KK ja sagt, das ich da Übergangsgeld erhalten müsste.
    Leider kann nich den Brief der KK hier irgendwie nicht einstellen (hab ein neuen pC und kenn mich damit noch nicht so aus) aber ich kann ihn ja auch Dir Wörtlich hier hin schreiben:


    Sie erhalten zurzeit durch die BERGISCHE Krankengeld.
    Bis zum 5. Februar 2017 haben Sie Anspruch auf Übergangsgeld durch die Deutsche Rentenversicherung.
    Ab dem 6. Februar 2017 ergibt sich folgendes tägliches Netto-Krankengeld: Hier hat sich durch die Erhöhung der Pflegeversicherung der Satz geändert!


    Wichtige Hinweise
    Bitte vermeiden Sie eine verspätete Zusendung Ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Wenn diese nicht innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit der Bergischen vorliegt, ruht Ihr Krankengeld bis zum Eingang.


    Haben Sie Fragen? Rufen sie uns an. Wir beraten sie gerne.


    Du fragst dann noch was ich im Widerspruch geschrieben habe:


    Sehr geehrte Damen und Herren, am 28.02.2017 habe ich den oben genannten Bescheid erhalten, den Sie am 24.02.2017 erlassen haben. Darin teilen Sie mir mit, dass aus dem Verlauf meiner medizinischen Unterlagen ärztlicherseits bestätigt wird, dass ab dem 02.03.2017 meine Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt ist. Gegen diesen Bescheid lege ich hiermit fristwahrend Widerspruch ein. Gleichzeitig beantrage ich hiermit gemäß § 25 Abs. 1 SGB X Einsicht in sämtliche Akten, die Sie bei Ihrer Entscheidung zugrunde gelegt haben, einschließlich der Gutachten und Stellungnahmen des MDK. Bitte lassen Sie mir diese Unterlagen in Kopie zukommen. Sobald mir die angeforderten Unterlagen vorliegen, werde ich die Begründung meines Widerspruchs in einem separaten Schreiben nachreichen. Als Anlage erhalten Sie, wie gefordert, den lückenlosen Nachweis meiner Arbeitsunfähigkeit vom 21.12.2016 bis zum 01.03.2017. Bitte beachten Sie, dass es KEINE Tarifrechtlichen Streitigkeiten mit meinem Arbeitgeber gibt. Bitte unterlassen Sie in Zukunft derartige falsche Aussagen. Mit freundlichen Grüßen

    Was kann ich nun hier noch machen???


    Hab schon bei meiner Rechtsschutzversicherung angerufen, hab Sozialrecht mit dabei, aber die können erst einspringen (hab einen alten Vertrag) wenn die KK irgendwas von § ?? schreibt bei dem Brief nach dem Widerspruch jetzt.


    Danke für Deine Hilfe!!


    Grüsse
    engel33

  • .
    Das Schreiben des bisherigen Arztes über die weitere AU hast du also noch nicht
    beigefügt, sondern ist als Anlage zum Widerspruch vorgesehen?


    Ich würde bereits am Montag tel. anfragen, wie weit sie mit dem Versand der ange-
    forderten Unterlagen an dich sind.


    Über das Wochenende kannst du einen Widerspruch gegen die Versagung des Kran-
    kengeldes für die Zeit bis 05.02. schreiben und die Bergische aufklären, dass der
    Anspruch auf Krankengeld nur bei Bezug von Übergangsgeld ruht, nicht wenn
    sie meint, dass du das bekommen müsstest. Einen "Bezug" gäbe es aber nicht,
    denn die DRV habe nur bis ... (20.12.2016?) ... gezahlt:


    https://dejure.org/gesetze/SGB_V/49.html
    .

  • .


    Zum Widerspruch habe ich dazu getan, das schreiben von meinem Arzt (Begründung), die die AU´s vom 21.12. - 01.03. und die neue AU , war das so falsch????
    Ich dachte dann haben sie direkt alles dabei und müssen nun draus eine Entscheidung machen.


    Dann werde ich heute noch den Widerspruch wegen dem Bezug vom 21.12. bis 05.02. schreiben.
    Danke für den Hinweis!!!

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