Die unsichtbare Macht!

  • Sie hat sich beinahe unbemerkt in allen wichtigen staatlichen Gremien und
    Organisationen breit gemacht hat und kontrolliert diese inzwischen
    weitestgehend,das Berufsbeamtentum,feudalistisch und undemokratisch.



    Um die Privilegien des Adels zu beseitigen benötigte Frankreich eine
    Revolution, Deutschland einen verlorenen Weltkrieg und Russland die
    Oktoberrevolution. Zur Abschaffung der Beamtenprivilegien genügt
    hoffentlich der gesunde Menschenverstand.



    Beamte verstehen sich nicht mehr als Staatsdiener,
    sondern als die Staatsherren dieser Gesellschaft. Damit werden sie zu den neuen "Adeligen des
    Systems" und bilden einen Staat im Staate. Ihre institutionelle
    Macht nutzend in Legislative, Exekutive und Judikative treiben sie
    gnadenlos ihre herrenrechtliche Privilegierung voran.



    Durch Familienzuschläge, Krankenversicherung und Beihilfe,
    Pflegeversicherung, Sozialabgaben, Lohn und Einkommenssteuer sowie
    großzügige Pensionsversorgungen verdienen Beamte im Vergleich mit
    einem Arbeitnehmer, mit vergleichbarem Aufgabenfeld, effektiv rund
    das Doppelte.("Was die Adeligen von heute wirklich
    verdienen",von Torsten Ermel)



    Hinzu kommt eine lebenslange Anstellung mit Alimentation, während die
    Arbeitnehmer in einer globalisierten Welt mit prekären
    Arbeitsbedingungen konfrontiert werden.



    Beamte und hre Interessensverbände wie der Deutsche Beamtenbund und der
    Richterbund beeinflussen als Lobbyorganisationen die Gesetzgebung in
    der Legislative (momentan ca. 25% der Abgeordneten sind Beamte),
    setzten in der Exekutive mit Verordnungen die Umsetzung und
    Ausführung der Beschlüsse durch und sorgen in der Judikative mit
    ihrer Rechtsprechung für die Rechtmäßigkeit ihres eigenen
    Handelns. Die Gewaltenteilung wird so ad absurdum geführt, da alle
    drei Gewalten von den gleichen Interessensvertretern, dem
    Berufsbeamtentum, kontrolliert werden. Offensichtliches Unrecht wir
    zu gültigem Recht. Das Berufsbeamtentum wird damit zum natürlichen
    Gegner der gesetzlich Sozialversicherten in der Renten-, Kranken-,
    Pflege- und Arbeitslosenversicherungen.Staatsdiener war
    einmal,Staatsherren ist jetzt.



    Die Folge ist eine Zwei-Klassengesellschaft von solidarisch und nicht solidarisch
    Versicherten, die einhergeht mit einem Zwei-Klassenrecht, in dem für
    die Einen nicht gilt was für die Anderen selbstverständlich ist.
    Ein Rechtszustand welchen das Grundgesetz mit dem Grundrecht in Art.3
    – dem Gleichheitssatz - ausschließt. Dass die bestbezahltesten
    Beamten - die Richter - dieses Grundrecht auf Gleichbehandlung
    dahingehend interpretieren, dass damit dem Gesetzgeber nicht jede
    Differenzierung (sprich Ungleichbehandlung) verwehrt wäre, ist keine
    Rechtsprechung, sondern eine Rechtsetzung im eigenen Interesse. Die
    Justiz wird damit zur tragenden Säule für den Verlust von Werten
    und Inhalten in der Gesellschaft und verspielt ihre Reputation. Der
    Schweitzer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt formulierte es
    folgendermaßen: Die Gerechtigkeit wohnt auf einer Etage zu der die
    Justiz keinen Zugang hat.



    Gustav Radbruch, einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen des 20.
    Jahrhunderts definierte Gesetze als Werte aus Gemeinnutz,
    Rechtssicherheit und Gerechtigkeit, wobei die Gleichheit den Kern der
    Gerechtigkeit ausmacht. Die Menschen sind nicht alle gleich aber sie
    haben ein Recht auf gleiche Behandlung. Dieser Grundsatz findet im
    heutigen Beamtenstaat kein Gehör. Damit macht sich das
    Berufsbeamtentum, mit allen Konsequenzen, mit schuldig am Niedergang
    der gesetzlichen Sozialsysteme mit Kinder- und Altersarmut, einer
    immer weiter auseinander klaffenden Schere in der Bevölkerung und
    einer Zwei-Klassenmedizin.



    https://www.beitragszahler-ren…id=20&rex_news_pubs_id=58