Krankengeld nicht Zahlung!

  • Guten Tag liebes Forum,


    Ich habe ein kleines Problem!


    Ich bin seit Mitte Januar wegen einer Schulterverletzung daheim! Wurde dann endlich am 5.3.2018 operiert und am 7.3.2018 entlassen!


    Auf meiner offiziellen Krankenhaus Aufenthaltsbescheinigung steht stationärer Aufenthalt von 5.3-8.3! Auf dem Entlassungsbrief, welchen mein Hausarzt (Orthopäde) bekommt steht stationärer Aufenthalt vom 5.-7.3! Hab die Ärzte extra gefragt bis wann ich beim Hausarzt (Orthopäde) vorstellig sein muss damit keine Lücke entsteht! da sagten die mir, spätestens am Freitag den 9.3! Hab am 8.3 morgens in meiner Praxis angerufen und die sagten mir es ist heute voll ich soll doch morgen am 9.3 kommen, die Krankschreibung wird dann zurückdatiert ist kein Problem! Dachte also ich bin jetzt doppelt abgesichert!


    Auf der ausgestellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung steht nun: arbeitsunfähig seit 8.3.2018
    Festgestellt am 9.3.2018!


    Der Krankenkasse hab ich nun dummerweise, falls man das so sagen kann, weil sie, wie ich der Meinung bin das letzte mal auch beides haben wollten, also die offizielle Aufenthaltsbescheinigung und den Entlassungsbrief für meinen Orthopäden zugesendet!


    Das heißt sie legen es jetzt so aus, das ich am 7.3 entlassen wurde, was ja auch stimmt, ich aber am 9.3 erst beim Arzt war und somit das Feststelldatum der 9.3 ist!


    Und ich also für den 8.3. kein Anspruch auf Krankengeld habe und sie mir diesen Tag kein Geld zahlen!


    War es jetzt mein Fehler den Entlassungsbrief mitgesendet zu haben, auf dem der 7.3 vermerkt ist? Oder müssen sie sich an die Aufenthaltsbescheinigung halten auf der ja der 8.3 mit eingeschlossen ist?


    Oder kann ich froh sein das sie überhaupt weiter zahlen und nur den einen Tag streichen?! Fragen über fragen!


    Ich find es nur komisch das ich doch seit dem 15.1 dauerhaft mit der gleichen Diagnose krankgeschrieben bin und sie, weil der 8.3 das rückwirkende Datum ist, sie den Tag jetzt streichen!


    Danke schon mal, falls sich den Text wer durch ließt und versucht Licht ins dunkle zu bringen!

  • Hallo,
    erst mal willkommen hier im Forum - erst müssen wir noch folgendes wissen - bist du arbeitslos und ab wann bekommst du Krankengeld (müsste Ende Februar sein ?). Dann die Frage, warum hat dir das Krankenhaus keine Folge-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt - die dürfen das, und als vorletztes - wieso schreibt dich dein Arzt ab dem 08.03. arbeitsunfähig und stellt dir keine Folge-Meldung aus, und als letztes - welches Datum stand denn alls voraussichtliches Ende der Arbeitsunfähigkeit auf der letzten Bescheinigung, worauf das letzte Krankengeld gezahlt wurde.
    Gruss
    Czauderna

  • hey :) und danke schon mal für die antwort!


    also, nein ich bin berufstätig und genau, bekomme seit ende februar krankengeld!


    zum thema krankenhaus-folge-arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, dass ist eine gute frage, hab ich aber tatsächlich letztes jahr nach einer anderen op auch nicht bekommen, da wurde mir auch nur bestätigt von wann bis wann ich vor ort war!
    warum mein hausarzt bzw. orthopäde keine folge meldung ausgestellt hat ist auch eine gute frage, ich dachte tatsächlich das man das so macht, da nach der op wieder andere vorraussetzungen herrschen wie vor der op!?
    auf der letzten bescheinigung stand der 4.3. also logische schlussfolgerung weil ich ja am 5.3 ins krankenhaus musste!


    liebe grüße benny

  • Hallo,
    also, da sehe ich doch sehr gute Chancen, dass dir der eine Tag nicht verloren geht. Denn wenn es so war, dass du auf Veranlassung deines Arztes erst am 09.03. dort vorstellig werden konntest, dann liegt kein Versäumnis deinerseits vor und kann dir deshalb nicht zum Nachteil gereichen - es gibt dazu ein BSG-Urteil - BSG, Urteil v. 11.5.2017 – B 3 KR 22/15 R, B 3 KR 12/16 R). - bitte googeln
    Gruss
    Czauderna

    2 Mal editiert, zuletzt von Czauderna ()

  • .
    Und es gibt ein "Krankenhaus-Entlassmanagement",
    wonach AU-Bescheinigungen mitgegeben werden.


    Am besten, du fragst die Kasse nochmals, ob sie den
    einen Tag zahlt, zumal auch ihre Kosten dafür, dies
    nicht zu tun, ein Vielfaches betragen können.

  • Danke euch beiden! Ich habe am Montag nochmal ein Gespräch bei einer Bekannten, welche bei einer anderen Krankenkasse tätig ist, vllt. kann die mir dieses auch nochmal bestätigen! Will alles abgeklärt haben bevor ich meine Krankenkasse nochmal zur Rede stelle!


    Weil jetzt stand sogar von Freunden die Meinung im Raum, das wenn mein Orthopäde mir keine Folgebescheinigung ausstellt, sondern so wie passiert eine neue festgestellte Krankschreibung, welche laut meiner Krankenkasse ja sogar diesen einen Tag, den 8.3. eine Lücke aufweist, das mein Arbeitgeber wieder 6 Wochen neu zahlen müsste, ist da was dran oder kompletter Irrsinn?


    Liebe Grüße Benny

  • Danke euch beiden! Ich habe am Montag nochmal ein Gespräch bei einer Bekannten, welche bei einer anderen Krankenkasse tätig ist, vllt. kann die mir dieses auch nochmal bestätigen! Will alles abgeklärt haben bevor ich meine Krankenkasse nochmal zur Rede stelle!


    Weil jetzt stand sogar von Freunden die Meinung im Raum, das wenn mein Orthopäde mir keine Folgebescheinigung ausstellt, sondern so wie passiert eine neue festgestellte Krankschreibung, welche laut meiner Krankenkasse ja sogar diesen einen Tag, den 8.3. eine Lücke aufweist, das mein Arbeitgeber wieder 6 Wochen neu zahlen müsste, ist da was dran oder kompletter Irrsinn?


    Liebe Grüße Benny


    Hallo,
    nein, der Arbeitgeber hat ja wegen dieser Erkrankung bereits sechs Wochen Entgeltfortzahlung geleistet, demzufolge würde gleich (Tag der ärztlichen Feststellung) wieder Krankengeld gezahlt werden.
    Gruss
    Czauderna

  • Also, ich hab mich jetzt über mehrere Wege nochmals abgesichert, wie meine Rechte dazu aussehen!


    Es sieht so aus, das ich eine schriftliche Bestätigung von meinem behandelnden Orthopäden benötige, in der mir zugesagt wird, dass ich mich am 8.3. bei denen gemeldet habe und vorstellig werden wollte und die mir irrtümlicher Weise erst den 9.3. angeboten haben bzw. anbieten konnten, obwohl sie wissen müssten das so eine Lücke in meinem Verlauf entsteht! Dabei ist es egal ob es eine Folgebescheinigung ist oder sie fehlerhafter Weise eine Erstbescheinigung ausgestellt haben!


    Nur mit diesem Schreiben kann ich mich auf das Urteil vom Mai 2017 beziehen und Widerspruch bei meiner Krankenkasse einlegen!


    Danke an alle Beteiligten und ein schönes Oster-Wochenende!

  • Hallo,


    ich bin auch kürzlich betroffen gewesen Krankenkasse hat mit kein Krankengeld gezahlt weil ich zu spät beim Arzt war.


    Das Urteil vom 11.05.2017 sagt das nicht aus dass eine persönliche Vorstellung beim Arzt nötig ist? Oder versteh ich das falsch? Danke für Eure Hilfe.

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