Ärger mit der krankenkasse

  • Hallo ihr Lieben,


    Wie man an meinem Betreff schon sieht habe ich ziemlichen Ärger mit der Krankenkasse.

    ErSt einmal zu meiner Vorgeschichte:


    Ich bin an einer mittelschweren Depression mit Angstzustände erkrankt. Ich habe in den letzten Jahren viele schicksalsschläge mitmachen müssen. Das fing Mitte 2013, ein halbes Jahr nach der Geburt unseres Kindes, mit einer schweren Erkrankung meines Mannes an. Bei ihm wurde ein Gehirnttumor diagnostiziert und er wurde notoperiert. Der Tumor konnte nicht entfernt werden, allerdings konnte dafür gesorgt werden, dass sein gehirnwasser wieder vernünftig ablaufen kann. Der Tumor ist g.s.d.gutartig aber er ist da . Mein Mann war lange ausser Gefecht gesetzt und hatte schwere Depressionen und sein Gedächtnis war sehr schlecht. Folglich musste ich stark für meine Familie sein und alles regeln.

    Darauf folgte Anfang 2014 ein hausbrand. Mein Mann war zu den Zeitpunkt immer noch schwer eingeschränkt und ich musste alles regeln.

    2015 hatte ich dann eine Fehlgeburt und Ende 2016 kam mein Sohn mit einem Horror Kaiserschnitt ( Betäubung wirkte nicht) zur welt.

    Seit mitte Dezember 2017 bin ich nun krank geschrieben aufgrund meiner Depression und Angstzustände u.a. klaustrophobie seit dem kaiserschnitt. Nun teilte mir meine KK mit,dass der MDK aufgrund der aktenlage meint ich sei wieder Arbeitsfähig. Dies ist jedoch keineswegs so. An meinem Arbeitsplatz wird zu 90% in geschlossenen Räumen ohne Fenster gearbeitet, die man ohne sich umziehen zu müssen oder sogar duschen zu müssen, nicht verlassen darf. Das heisst, Für mich ist ein schnelles verlassen diesen Ortes nicht möglich.somit würde die Wiederaufnahme meiner Tätigkeit mein Krankheitsbild nur verschlimmern.

    Der Auffassung ist auch mein Hausarzt, der regelmäßig Befunde meiner Therapeutin ( befinde mich dort seit Januar in behandlung) bekommt. Ich habe gegen diesen Bescheid nun Widerspruch eingelegt und mein Hausarzt hat auch einen Bericht zur KK gefaxt in dem er meinen Widerspruch unterstützt. Er hat sogar in meinem Beisein mit der KK telefoniert und meiner Sachbearbeiterin erst einmal gesagt, dass es unter aller Sau ist wie mit seiner kranken Patientin umgegangen wird.


    So nun kreisen bei mir natürlich die Gedanken. Wie lange wird das mit dem Widerspruch wohl dauern? Was mache ich wenn die zu lange brauchen und kein Krankengeld rein kommt?


    Das ganze belastet mich so sehr, dass es mir zeitweise wieder schlechter geht, wenn ich mich mit dem Thema befasse.


    Ich hoffe ihr könnt mir helfen

    Vielen vielen dank schon mal.

    LG suri

  • Hallo,

    wie lange das mit dem Widerspruch seitens der Kasse dauern wird, das kann dir hier leider niemand konkret sagen - das kann eine Woche dauern, kann aber auch zwei oder drei Wochen dauern - kommt eben darauf an, was die Kasse macht (z.B. erneut den MDK einschalten).

    Was mir aufgefallen ist -

    An meinem Arbeitsplatz wird zu 90% in geschlossenen Räumen ohne Fenster gearbeitet, die man ohne sich umziehen zu müssen oder sogar duschen zu müssen, nicht verlassen darf. Das heisst, Für mich ist ein schnelles verlassen diesen Ortes nicht möglich.somit würde die Wiederaufnahme meiner Tätigkeit mein Krankheitsbild nur verschlimmern.Das klingt eigentlich so, als du selbst (und natürlich auch dein Arzt) nicht der Meinung bist in absehbarer Zeit an deinen Arbeitsplatz zurückkehren zu können - wie sehen denn die Behandlungen aus, die sich mit diesem Problem befassen ?

    Gruss

    Czauderna

  • Das mit dem Dauer des Widerspruchs war eher so ein Satz den ich mich selbst ständig Frage. :)

    Meine Behandlung ist breit gefächert. Wir gehen das Thema klaustrophobie auch noch an, momentan sind wir allerdings an anderen Problemen dran.

  • Hallo Suri,


    das alles ist ja unglaublich!


    ... Nun teilte mir meine KK mit, dass der MDK aufgrund der Aktenlage meint, ich sei wieder arbeitsfähig. ...


    Welche KK,

    welcher MDK,

    Kannst du den - anonymisierten - Bescheid hier einstellen?


    Schönen Gruß

    Machts Sinn

  • Der Auffassung ist auch mein Hausarzt, der regelmäßig Befunde meiner Therapeutin

    Hallo Suri, zuerst mal Grüß Gott hier im Forum.

    Ein Tipp noch vorweg, schau das Du Facharztberichte bekommst, denn die haben mehr Gewicht bei KK und MDK.

    Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur.

    see1

  • Hallo Suri, zuerst mal Grüß Gott hier im Forum.

    Ein Tipp noch vorweg, schau das Du Facharztberichte bekommst, denn die haben mehr Gewicht bei KK und MDK.

    Ich habe mittlerweile zwei Berichte von meiner Psychotherapeutin. Die hat mein Hausarzt auch mit seinem Brief bezüglich des Widerspruchs an die Krankenkasse ( es ist übrigens die BKK mobil Oil, die schon nach 7 Wochen im Krankengeld dem MDK einschaltete) gefaxt.

    Es ist der MDK der in Hannover sitzt.

    Komme gerade von meiner Therapiestunde zurück und die war heute sehr anstrengend,Habe viel geweint, weil mich das mit der KK so sehr belastet und ein Stück weit zurückwirft.

    Ich füge euch den anonymisierten Bescheid bei. 20180605_203919-1663x2217.jpg

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  • .

    Hallo Suri,


    danke!


    Offenbar waren zum 31.05.2018

    mal wieder die "Hellseher" vom MDK aktiv.

    Hier ist noch so ein Fall - ebenfalls aus Niedersachsen:

    http://www.krankenkassenforum.…reibt-gesund-vt10092.html


    Andere - frühere Fälle - gibt es hier:

    AOK Neckar Alb stellt Krankengeld durch MDK nach Aktenlage ein.

    KK stellt Zahlung rückwirkend ein


    Die Betroffenen haben sich auf "warten" eingestellt.

    Stattdessen könnten sie sich auch verbünden.

    Aber um aktiv zu werden sind sie wohl

    seit jeher zu schwach - klar,

    arbeitsunfähig!


    Schönen Gruß

    Machts Sinn

    Einmal editiert, zuletzt von Machts Sinn () aus folgendem Grund: Parallele aus Niedersachsen

  • Ja das scheint mir auch so.

    Aber was mache ich denn jetzt?

    Zum Sozialgericht und ein eilverfahren für die aufschiebende Wirkung beantragen?

    Und an welche Stelle kann ich mich denn wenden wenn jetzt kein Krankengeld mehr kommt? Wer ist dann für mich zuständig?Und bin ich überhaupt noch krankenversichert?fragen über Fragen und mir qualmt der Kopf ;(

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