Das Kartoffel-Kartell: Deutsche Supermarkt-Kunden um Hunderte Millionen Euro geprellt

  • Und die Politiker schauen zu, wie der Supermarkt-Kunde abgezockt wird.


    Ihre ganz eigene Form der Planwirtschaft sollen die
    Riesen im deutschen Kartoffel- und Zwiebelgeschäft verwirklicht haben.
    Treffen die Vorwürfe zu, haben sie den gesamten Markt mit
    Preisabsprachen kontrolliert und Gewinne teilweise verzehnfacht. Bezahlt
    haben die Zeche Bauern und vor allem: die Supermakt-Kunden.


    In den Skandal um
    widerrechtliche Preisabsprachen in der Kartoffel-Branche sind neun
    Unternehmen verwickelt. Die Firmen wurden vom Bundeskartellamt
    durchsucht, denn sie sollen sich über zehn Jahre hinweg rund eine
    Milliarde Euro durch überteuerte Preise erschlichen haben. Das berichtet
    die „Bild“-Zeitung vom Samstag.


    80 bis 90 Prozent der großen und
    größeren Verarbeitungsbetriebe in der Kartoffel- und Zwiebel-Branche
    sollen regelmäßig die Preise abgesprochen haben, zu denen sie die
    Supermarkt-Ketten beliefern, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt.


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    Es grüßt Basti hi

  • Apropos Kartoffel. Werden wir nicht liebevoll? von nicht wenigen unserer Mitbürger so genannt?


    Mein 'Kumpel' Ünal meint des öfteren,
    ich wäre eine dumme Kartoffel, weil ich überhaupt noch Steuern bezahle.
    Er muss nicht einmal Miete zahlen. Bekommt sein Geld für lau.

    All das zahlen dumme Kartoffeln für ihn.
    So Dumme wie ich. Aber gibt es nicht noch dümmere?
    Ünal hat immer Geld zum zocken in Vorstadt-Casinos. 3.000 Euro am Abend kein Problem. Kein Spielautomat ist vor ihm sicher.


    Ein anderes Hobby von Ünal sind
    ausgiebige Saunaclubbesuche und voriger, ausgiebiger Konsum des teuren
    Potenzmittels Cialis. Ein Abend kostet zwischen 300 und 1000 Euro. Wenn
    Ünal beim Spielen verliert- und das ist fast jeden Tag der Fall- sucht er ersatzweise dort seine Erfolgserlebnisse.
    Nur bei der Wahl seiner Autos bleibt
    Urgur seltsam bescheiden. Immer unter 8.000 Euro, gebraucht und fast
    immer französische Marken.

    Die dummen Kartoffeln muss man ja nicht unbedingt noch drauf stossen.
    Manchmal schaffen es die Kartoffeln irgendwie Ünal zum Arbeiten zu bringen.
    Das geht dann einige Stunden gut oder
    auch einmal zwei Tage, bis irgend etwas passiert. Der Arbeitgeber bleibt
    seltsam schweigsam, ist auf jeden Fall gesünder für ihn.


    Ünal empfindet
    es übrigens als menschenunwürdig solche Tätigkeiten, wie Lagerarbeiter
    bei einem Reifengroßhandel und überhaupt körperlich, harte Arbeit zu
    verrichten. Zudem hat er ja auch eigentlich einen Bandscheibenvorfall.


    Ünal ist
    neidisch auf Kartoffeln wie mich. Udo hat keine Schulden, immer gut
    gekleidet, schönes Auto, Kind in einer Privatschule, wo noch viele
    Kartoffeln unter sich sind. Dann noch in einer besseren Wohnlage, wo der
    Prophet auch noch kein Thema ist. Das gleiche zudem auch noch in
    Brasilien.


    Übrigens, dort wo ich bin, ist schon das
    letze Rückzugsgebiet steuerzahlender Dumm-Kartoffeln (bereits oftmals
    mit ausländischer Gattin) in meiner Stadt.


    All das stinkt Ünal, der obwohl hier geboren, die Lebensweise der Kartoffeln insgeheim hasst.


    Dabei würde er doch so gern irgendwie mehr dazu gehören. Aber er macht den normalen Kartoffeln Angst.


    Muskulös, breites Kreuz, ärmelloses
    T-Shirt und Baseballmütze im Military-Look und immer eine Kippe im Mund.
    Nur eine furchtlose und kampferprobte Kartoffel gibt sich ab und an
    mit ihm ab ;-)


    Wie schafft es Ünal mehr als die Kartoffeln um den Weinberg, den Berg hoch, zu verdienen?


    Irgendwie hat eine 'Verwandte' von Ünal eine Dienstleistungsfirma. Ünal kassiert die Geschäftsführerin aber netterweise auf Parkplätzen ab. Bargeld lacht.


    Ünal hat immer zwei Handies oder so eins von Motorola, wo irgendwie zwei SIM-Karten drin sind.


    Natürlich immer die neusten.


    Ünal hat eine private- und eine geschäftliche Handynummer.


    Er verkauft LCD-Fernseher und Handies,
    manchmal im großen Stil. Bei der letzten EM hat er riesige
    Dinger sogar in der heimischen Gastronomie installiert.

    Eigentlich braucht Ünal die dummen Kartoffeln nicht (mehr). Denn unter 30.000 Euro netto im Monat geht Ünal selten heim.
    Trotzdem ist er immer blank und leiht sich ständig Geld.
    Aber da sind ja noch die dummen
    Kartoffeln, die für den Mindeststandard in Form einer
    Vier-Zimmer-Wohnung, Taschengeld und was man sonst zum Leben braucht,
    glauben gerade stehen zu müssen.

    Ünal ist nicht undankbar und revanchiert sich bei der Gesellschaft.


    Vier Kinder, bestimmt einmal alle Facharbeiter, schenkt er dieser Gesellschaft.


    Ja, es gibt eine Kartoffel-Mafia in Deutschland.



    Die, die solche Zustände eingeführt haben.


    Die, die solche Zustände legitimiert haben.


    Die, die solche Zustände als für gesellschaftlich richtig erachten.


    Und die, die solche Zustände nicht ändern.


    Und: Ünal hat Recht, wenn er von dummen Kartoffeln spricht.


    Dazu zwei Kommentare mit Quelle:

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    Anonymous meint dazu ...


    Gibt
    es zu diesem soziologischen Pamphlet auch einen Inhalt ? Hier
    vielleicht
    Verfahren gegen mehrere Unternehmen: Das Kartoffel-Kartell - Wirtschaft - Süddeutsche.de
    Samstag, 11. Mai 2013 08:44:00


    Marktorakel Kultblog meint dazu ...


    Diese
    Artikel über die Kartoffel-Mafia haben mich auf Umwegen zu dem obigen
    Artikel geführt. Was soll ich jetzt über die Kartoffelbreis-Mafia in
    Deutschland schreiben, wenn man das schon überall in der Presse lesen
    kann? Zeigt doch nur an, wie korrupt und mafiös Deutschland bereits
    geworden ist. Samstag, 11. Mai 2013 09:14:00

    Mit freundlichen Grüßen Idefix -------------------------------------------------------------------

    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur.

    see1



  • Passiert nun mal ab und an