§ 51 SGB V Wegfall des Krankengeldes - Neu ab 29.3.2017 - Krankenkassen können zum Erwerbsminderungsantrag auffordern.

      § 51 SGB V Wegfall des Krankengeldes - Neu ab 29.3.2017 - Krankenkassen können zum Erwerbsminderungsantrag auffordern.

      Rechtsänderung ab 29.3.2017:

      § 51 SGB V Wegfall des Krankengeldes, Antrag auf
      Leistungen zur Teilhabe

      (1) Versicherten, deren
      Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet
      oder gemindert ist, kann die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen
      setzen, innerhalb der sie einen Antrag auf Leistungen zur
      medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu
      stellen haben. Haben diese Versicherten ihren Wohnsitz oder
      gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, kann ihnen die Krankenkasse
      eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie entweder einen
      Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur
      Teilhabe am Arbeitsleben bei einem Leistungsträger mit Sitz im
      Inland oder einen Antrag auf Rente wegen voller Erwerbsminderung bei
      einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung
      mit Sitz im Inland
      zu stellen haben.

      (2) Erfüllen Versicherte die
      Voraussetzungen für den Bezug der Regelaltersrente oder Altersrente
      aus der Alterssicherung der Landwirte bei Vollendung des 65.
      Lebensjahres, kann ihnen die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen
      setzen, innerhalb der sie den Antrag auf diese Leistung zu stellen
      haben.

      (3) Stellen Versicherte innerhalb der
      Frist den Antrag nicht, entfällt der Anspruch auf Krankengeld mit
      Ablauf der Frist. Wird der Antrag später gestellt, lebt der
      Anspruch auf Krankengeld mit dem Tag der Antragstellung wieder auf.

      sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/51.html