Einen tag zu spät zum Arzt

      Einen tag zu spät zum Arzt

      hALLO;

      meine Schwester ist seit ca. 1,5 Jahren mit Depressionen krank geschrieben. Da sie vorher arbeitete, bekam sie Krankengeld, ALG II aufstockend.Jetzt war sie im Dezember 2016 auf Kur und ist dort am 10.01.2017 arbeitsunfähig entlassen worden.Rentenanträge laufen mittlerweile. Jetzt war sie allerdings erst am 12.01.2017 wieder beim Arzt (psychiater) weil der vorher keine Zeit hatte.Somit hat sie eine Lücke in der Krankschreibung, woraufhin die Krankenkasse sie aus dem Krankengeldbezug gestrichen hat.Das Jobcenter hat daraufhin wieder mehr gezahlt .Mit Post vom 24.4.17 wirft das Jobcenter ihr jetzt sozialwidriges Verhalten gemäß § 34 Abs. 1 SGB II vor und fordert die Leistungen für Januar bis März 2017 zurück.Wie kann ich sie da unterstützen? Habe schon gelesen aber bei der Krankenkasse kann man nicht ansetzen.Gibt es eine Möglichkeit, die Rückforderung ab zu wenden?
      Hallo,
      so, wie geschildert, ist der Zug mit der Krankenkasse schon abgefahren - da sehe ich auch keine wirklich richtige Chance mehr, da nach drei Monaten noch etwas zu erreichen. Demnach hat Anton ganz recht - das falsche Forum.
      Gruss
      Czauderna

      Machts Sinn schrieb:

      Hallo Guenter,

      da sind wir uns mal wieder nicht einig.
      Ein Korrektur durch die Krankenkasse ware
      nach viel längerer Zeit noch möglich.

      Aber wir wissen keine Details.

      Schönen Gruß
      Anton


      Hallo Anton,
      richtig wissen wir nicht, was wir wissen ist, dass die Ratsuchende ein direktes Problem mit dem Job-Center hat und nicht mit der Krankenkasse.
      Es hilft ihr nun wirklich nicht weiter wenn sie, bzw. ihre Schwester sich dazu eine zusätzliche "Baustelle" aufmacht, aber das ist, wie immer, nur meine Meinung.
      Gruss
      Guenter
      .
      Wenn das Problem darin liegt, dass die Schwester am 10.01.2017
      arbeitsunfähig aus der Kur entlassen wurde und "erst" am 12.01.2017
      beim Arzt war und eine AUB erhielt, wäre das mit der KK zu bereinigen.
      Damit würde sich auch das Problem mit dem Job-Center lösen, ganz
      unabhängig davon, ob dies unter diesen Umständen überhaupt
      eine rechtliche Grundlage hat - ich bezweifle das.
      .

      Machts Sinn schrieb:

      .
      Wenn das Problem darin liegt, dass die Schwester am 10.01.2017
      arbeitsunfähig aus der Kur entlassen wurde und "erst" am 12.01.2017
      beim Arzt war und eine AUB erhielt, wäre das mit der KK zu bereinigen.
      Damit würde sich auch das Problem mit dem Job-Center lösen, ganz
      unabhängig davon, ob dies unter diesen Umständen überhaupt
      eine rechtliche Grundlage hat - ich bezweifle das.
      .


      Hallo Anton,
      dass du das bezweifelst, das ist ja nun allgemein bekannt und dass du da so ziemlich der Einzige User in den diversen Foren bist, der das bezweifelt, auch.
      Wenn du meinst, das sollte für die Schwester ausreichen jetzt noch gegen die Kasse zu klagen, denn darauf würde es dann hinauslaufen, dann hast du recht, da sind wir uns nicht einig - also boogeye - du, vielmehr deine Schwester ist am Zug - die Forderung vom Job-Center, hat die tatsächlich damit zu tun, dass sie im Januaur 1 Tag zu spät beim Arzt war , von wegen dem "sozialwidrigem Verhalten" ?.
      Gruss
      Czauderna
      .
      Ja Guenter

      "der Einzige" in Foren, denn alle anderen sind Krankenkassen-Mitarbeiter/innen.
      Bisher hat sich noch keine Krankenkasse erkennbar Gedanken darüber gemacht,
      was ein „zuletzt bescheinigtes Ende der Arbeitsunfähigkeit“ ist, § 46 Satz 2 SGB V

      dejure.org/gesetze/SGB_V/46.html

      und welcher Zusammenhang mit der offiziellen "Endbescheinigung" besteht



      Was meinst du dazu? Die Techniker Krankenkasse hat - so schnell - natürlich noch
      nicht geantwortet:

      Die Krankengeldfalle

      P.S.: warum nimmt das Jobcenter überhaupt die Leitsungsempfängerin in Anspruch,
      anstatt sich wegen unzutreffender Rechtsanwendung gegenüber der Krankenkasse
      auf die Rechtsprechung aus Speyer und Mainz zu berufen?
      .
      Hallo,
      na ja, sehr viel weiter ist sie da aber auch nicht - all das, was da "geraten" (auch im wahrsten Sinne des Wortes) wurde hätte, wenn überhaupt, nur dann einen Sinn gemacht, wenn das direkt bei Einstellung der Krankengeldzahlung durch die Kasse erfolgt wäre, aber jetzt und erst nachdem das Job-Center tätig geworden ist (ggf. auch erst nach drei Monaten) - das wird so nix.
      Die Schwester steht jetzt vor folgenden Problemen bzw. Fragen
      1. Wie reagiert sie auf die Rückforderung des Job-Center bzgl. des ALG-2 ?
      2. Ist es aussichtsreich heute gegen die Entscheidung der Kasse, die zudem rechtlich abgesichert ist (meiner Meinung nach) jetzt erst Widerspruch einzulegen bzw. Klage einzureichen - und wenn ja - bis wann soll die Kasse den Krankengeld zahlen, d.h. ist die weitere AU dann auch nachgewiesen seit Januar 2017 (Reha-Entlassung) ?.
      Ich meine, ohne Rechtsanwalt geht da nix und der sollte sich sich um das JOB-Center kümmern.
      Gruss
      Czuderna

      Machts Sinn schrieb:

      .
      Obwohl du nicht mal weißt, ob das Arbeitsverhältnis beendet ist

      und

      obwohl nächste Woche - 11.05.2017 - vom BSG evtl. weitere Erkenntnisse
      im Zusammenhang mit der Krankengeld-Falle verkündet werden?

      Kühn!
      .

      Hallo,
      ja genau deshalb
      und was am 11.5 passiert oder nicht, das spielt fuer diesen Fall ohnehin keine Rolle - so kühn bin ich
      Gruss
      Guenter

      Machts Sinn schrieb:

      Dachte, bei bestehendem Arbeitsverhältnis gibt´s nur ein Ruhen,

      aber nicht dies: :behead:


      Und wie war deine Meinung dazu:

      Einen tag zu spät zum Arzt

      .

      Hallo,
      Alg-1 gibt es meines Wissens nach wenn das Leistungsende beim Krankengeld nach 78 Wochen eingetreten ist, und das auch dann, wenn das Beachaeftigungsverhaeltnis noch besteht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Job-Center gezahlt hat obwohl noch ein Beschaeftigungsverhaeltnis bestand, aber das wissen wir nicht.
      Gruss
      Guenter

      Machts Sinn schrieb:

      .
      Alg 1 und Vorstellungskraft?

      Naja Guenter, du warst schon mal konzentrierter.


      Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg:

      justiz.sachsen.de/sgl/download…rankengeld_Termintipp.pdf

      datev.de/web/de/aktuelles/nach…richten-steuern-und-recht

      lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/P…n-klagt-vor-Sozialgericht
      .

      Hallo Anton,
      deine Links interessieren mich nicht und deine Anmerkung hinsichtlich meiner Konzentration sei dir verziehen - du bist mit so vielen Problemen in den diversen Foren beschäftigt, bekommst dort soviel Gegenwind, da reagiert man schon mal genau so wie man sich behandelt fühlt.
      Zum Fall : Sie ist seit ca 1,5 Jahren bereits AU, -wahrscheinlich durchgehend - das wären dann 78 Wochen, ergo wäre auch ein Leistungsablauf denkbar - wir wissen nix über das Arbeitsverhältnis, wir wissen nur, dass sie Krankengeld mit Aufstockung bekommen hat und nachdem das Krankengeld geendet hat - egal aus welchem Grund offenbar nur noch ALG-2.
      Sie , bzw. die Schwester hat sich dazu hier nicht mehr geäußert - also was soll`s - sie muss ohnehin selbst entscheiden, was sie nun macht -
      Fakt ist aber trotzdem - sie hat die Forderung des Job-Centers direkt und konkret im Hause und schwarz auf weiß und darauf gilt es zu reagieren -
      damit bin ich raus hier an dieser Stelle - du weißt, ich muss an meiner Konzentration arbeiten.
      Gruss
      Guenter