Neuer Generalsekretär der SPD - Direktversicherte lassen nicht locker

      Neuer Generalsekretär der SPD - Direktversicherte lassen nicht locker

      Sehr geehrter Herr Klingbeil, ich gratuliere zu Ihrer Nominierung
      als neuer Generalsekretär der SPD. Doch schon heute ist Ihr gutes
      „Händchen“ gefragt, liest man in der Presse:
      "SPD vor neuem Machtkampf … Ringen um Neuausrüstung:
      … Ein Analysepapier jagt das andere,
      … SPD erneuern, mangelnde Glaubwürdigkeit,
      … SPD muss sich zu ihren Fehlern bekennen,
      … SPD muss von Grund auf saniert werden,
      … eine schonungslose Betrachtung der Lage wird gefordert,
      … er dürften keine Ausflüchte mehr geben bei der Ursachenforschung,

      regionale Dialogveranstaltungen sollen über Fehler der Vergangenheit
      und Veränderungen der Zukunft diskutiert werden",

      und in Ihrer Parteizeitung „Vorwärts“ kündigt Martin Schulz einen
      Kurs der Erneuerung an:
      "… Eine fundamentale und tiefgreifende Erneuerung unserer Partei ist unabdingbar, wenn wir
      langfristig wieder erfolgreich sein wollen. Ein umfassender Neustart
      sei nötig: organisatorisch, strukturell, strategisch. 2017 müsse
      symbolisch sein für einen Wendepunkt. Wir werden uns komplett
      hinterfragen."

      Selbst Ralf Stegner, der mir noch im März
      letzten Jahres trotz Intervention der Heusenstammer SPD ein
      persönliches Gespräch verweigert hatte, erkennt: "Großbaustelle
      SPD – Vom Keller bis zum Dach muss saniert werden! … Ein ´weiter
      so` mit allenfalls marginalen Veränderungen ist keine Option."

      Einer der größten Fehler der SPD war es, unsere
      arbeitnehmerfinanzierte Direktversicherung (Entgeltumwandlung ohne
      Arbeitgeberbeitrag, gezahlt aus Weihnachtsgeld;
      Arbeitlosenversicherung (!) und Rente als "Betriebsrente"
      zu deklarieren. Diese hanebüchende Definition betrifft inzwischen
      mehr als sechs Millionen Bürger, die auch Wähler mit gutem
      Gedächtnis sind.

      Bitte werben Sie beim Parteivorstand für
      die dringende Kurskorrektur. Diese kann nur gelingen, wenn die
      Feststellung von Sigmar Gabriel auf der Gerechtigkeits-/
      Wertekonferenz im Mai 2016 statt Lippenbekenntnis endlich ernst
      genommen wird: „Fehler zu machen ist nicht schlimm, sie jedoch
      nicht zuzugeben ist das Problem.“

      Bin gespannt, ob dieses Thema auf Ihrem Bundesparteitag in Berlin auf der Agenda steht.
      Mit freundlichen Grüßen

      altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=8615


      Fazit:
      wie soll eine Neuausrichtung mit Schulz, Nahles usw. erfolgen, dies
      ist sehr fragwürdig.