Kk stellt Krankengeld nach Aktenlage ein

      Kk stellt Krankengeld nach Aktenlage ein

      seit dem 23.08 AU Diagnose zum wiederholten mal akute Belastungsstörungen. Mein Arbeitsverhältnis endete zum 30.09.2017. Wollte mich dann arbeitslos melden AA sagte das ging erst wenn ich wieder arbeitsfähig sei. Mein Hausarzt stellte seit 2014 immer wieder diese Diagnose, trotzdem versuchte ich mich immer der Krankheit zu stellen und ging nach spästens 2 Wochen wieder arbeiten. Binalso nie in den Bezug von Krankengeld gefallen. Ab dem 01.10. beziehe ich Krankengeld. Bei einem Arztbesuch anfang okt. kippte ich plötzlich um und mein Arzt stellte noch akuten Bluthochdruck fest.Ich suchte dann einen Internisten auf der mich weiter krank schrieb (gleiche Diagnoseschlüssel usw). Mein Hausarzt hatte dann Urlaub worauf ich einen anderen Arzt aufsuchen musste.
      Eine Gemeinschaftspraxis bei uns im Ort, wo ich immer als Urlaubsvertretung war. Dieser machte dann endlich mal ein Blutbild und eine langzeit Blutdruckmessung ( seit 2014 das erste mal)
      ich fühle mich da gut aufgehoben. Ich wurde dann ab dem 25.10 von dort arbeitsunfähig geschrieben bis 13.11 und bekam auch endlich mal Medikament verschrieben.
      Eine Überweisung zum Neurologen. Heute musste ich wieder hin und bin weiterhin krankgeschrieben. Habe Termin bei einer Psychologin am 01.12..
      Eben rief meine Krankenkasse an und teilte mir mit, das zum 17.11 mein Krankengeld eingestellt wird aufgrund der Aktenlage. Ich hätte ja jetzt 3 Ärzte das wären zuviele.

      Alle 3 Ärzte bestätigten gleichen Diagnoseschlüssel. Neuer Hausarzt erweiterte diesen noch auf akute Depressionen aus. Ich solle also am 20.11 zum AA gehen und Arbeitslosengeld beantragen
      Auf meine Frage wieso ich bis 17.11 denn Krankengeld bekomme, ich hatte die letzte AU ja eben erst bekommen. Teilte mir die nette Dame mit ich sei doch bis 13.12 arbeitsunfähig geschrieben.
      Ich zu der Dame neee ich war bis 13.11 erstmal und eben erst neue AU . Da wurde sie unfreundlich und sagte es sei bis zum 13.12 eingespeisst und ende
      aber da ich ja ab 17.11 keine Leistung bekomme wäre das ja auch egal.
      Ich bin jetzt fix und fertig und wieder am Boden zerstört zumal ich alleinerziehend bin . Was kann ich tun. AA sagt nein ich stehe ja nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung
      Hallo delphin68,

      darf ich fragen, welche Tätigkeit du bis 22.08.2017 ausgeübt hast?

      Am hilfreichsten dürfte sein, wenn deine Krankenkasse morgen erfährt,
      dass du hier schreibst und die Möglichkeit bekommt, ihre Ankündigung
      spätestens morgen zurückzunehmen.

      Andernfalls schauen wir anschließend hier weiter ... - das wird schon!

      Schönen Gruß
      Anton Butz
      .
      Oh, interessant!
      Und wie ist das Verhältnis zu deinem letzten Arbeitgeber,
      ich meine, könnte der dich kurzfristig ein bisschen unter-
      stützen, wenn es darauf ankäme - natürlich gegen Gebühr,
      falls deinem Widerspruch stattgegeben wird, wenn sich die
      KK morgen nicht eines Besseren besinnt?
      das will ich eigentlich nicht, da ich ja irgendwann wieder arbeiten will und die Anwälte sich alle untereinander ja kennen. Das macht dann die Arbeitssuche etwas schwieriger.Auch wenn Schweigepflicht besteht ist das immer etwas heikel.Ich habe bereits darüber nachgedacht einen Anwalt aus einem anderen Gerichtsgebiet hinzuziehen. Nachbarstadt
      ja klar ist das egal wo der RA sitzt. Aber mein ehemaliger Chef kennt vllt. den Anwalt aus einem anderen Gerichtsbezirk nicht persönlich. Somit gibt es auch keine "Versuchung" bei einer Bewerbung was von der Krankheitsvorgeschichte zu erfahren. Anwälte tauschen sich durchaus bei Bewerbungen untereinander aus :)
      .
      zwei Tage nicht genutzt und den Trumpf jetzt ausgespielt - o. K.

      also:

      morgen zur AA, Alo-Meldung, Antrag auf Alg 1, der Arbeitsvermittlung ohne subjektive Einschränkungen - im Rahmen des gesundheitlichen Leistungsvermögens - zur Verfügung stellen

      anschließend mit dem Arzt klären, ob er bei der Krankenkasse eine erneute Entscheidung auf der Basis eines Zweitgutachtens beantragt, § 6 Abs. 2 AU-RL:
      g-ba.de/downloads/62-492-1300/…6-10-20_iK-2016-12-24.pdf