Krankengeld eingestellt- Was nun???

      Machts Sinn schrieb:



      die Reaktion der Krankenkasse gefällt mir nicht. Hat lange gedauert, klingt rigoros,
      die wollen wohl lieber gleich den Widerspruchsausschuss ablehnen lassen, statt zuvor
      den MDK erneut zu beteiligen ...


      Hallo Machts Sinn,

      diese KK will einfach nicht mehr, das weis ich auch. Die wollen einfach das ich wieder Arbeiten gehe und sie ihre Ruhe und keine kosten mehr haben.

      Mit der Aufschiebenden Wirkung ist hier im Schreiben ja kein Wort von der KK gemacht worden, das Sie darauf was sagen. Wie soll ich da jetzt reagieren, soll ich noch mal ein schreiben nach schieben und noch einmal auf diese aufschiebende Wirkung hinweisen??

      ....sorry, ich bin total daneben, weil mich da so aufregt alles und wie schon geschrieben, bin ich dann total daneben.

      DANKE für die Hilfe bis jetzt!!!

      Ancyst schrieb:



      hat er/sie auch ein Zweitgutachten beantragt?


      er hat nur dieses geschrieben, mehr nicht!!

      Aber das war auch mein erster Arzt, der ja auch mit dem schreiben dann sagte, er kann mir keine weitere AU ausstellen. Nun bin ich ja zu einem anderen danach gegangen der mich weiter eine AU schreibt und mit mir die Unterlagen der KK jetzt dann durch sieht. Dann müsste ich wohl dieses darauf ansprechen, das er ein Zweitgutachten beantragt oder???

      Grüsse engel33
      und auch Dir vielen Dank!!!!für die Unterstützung / Hilfe
      ...noch eine Frage, fällt mir gerade so ein, wo ich "Begutachtungsanleitung Arbeitsunfähigkeit" gerade durchlese...

      Mein erster Arzt hatte ja die Begründung vom MdK erhalten und daraufhin ja dieses schreiben aufgesetzt, wo er ja sagt, das ich noch über den 1.3. krank bin.

      Dieses Schreiben vom MdK, kann/darf ich das auch mir in Kopie von dem ersten Arzt mir holen??? Darf ich da auch rein sehen??
      Wenn ich das dann auch in Kopie hätte, könnte der neue Arzt vielleicht noch mehr darauf eingehen oder??
      Hallo Ancyst,

      die Unterlagen werden ja nun, wegen meinem Widerspruch´s , an den neuen Arzt gesendet...da müsste ja wenn dann auch das schreiben vom MdK dabei sein oder?
      Entschuldige diese Fragen...aber ich bin total hektisch und daneben, weil mich das alles so fertig macht.

      Grüsse
      engel33

      engel33 schrieb:


      Wie soll ich da jetzt reagieren


      Mir scheint, die Frage ist "untergegangen",
      weswegen es - natürlich - auch keine Antwort
      gibt.

      Wenn morgen oder bis Samstag die Wider-
      spruchsbegründung erfolgt, kannst du die Frage
      damit verbinden - andernfalls solltest du besser
      vorab aktiv werden (mit Frist: 3 Tage, höch-
      stens 1 Woche).
      Hallo zusammen,

      status: Heute bei meinem neuen Arzt die Unterlagen gesichtet.
      Da mein Arbeitgeber im Fragebogen angekreuzt hatte (für die KK), das ein Arbeitsplatzkonflikt vermutet wird, hat auch der MdK dieses aufgegriffen und dieses als Sachlage festgehalten und dieses dann als NICHT Arbeitsunfähigkeit aus geschrieben.

      Nun muss ich eine Begründung schreiben, wegen meines Widerrufes.
      Mein Arzt sagte nun, ich soll meine Situation (Krankheit) mit aufführen/ausführlich, meine Termine für den Neurologen und auch das ich in Schmerztherapie bin. Dann soll ich noch hinein bringen, das ich gewillt bin, bei einem Gutachter mich vor zu stellen.

      Jetzt ist meine Frage: Gibt es für einen Anhörungsbogen/Begründung des Widerspruches was zu beachten??
      Ich hab nun natürlich irgendwie bedenken, das ich was schreibe, was die KK oder MdK gegen mich wieder verwendet.

      Danke für Eure Hilfe!!
      Grüsse
      engel33

      engel33 schrieb:


      Da mein Arbeitgeber im Fragebogen angekreuzt hatte (für die KK), dass ein Arbeits-
      platzkonflikt vermutet wird, hat auch der MdK dieses aufgegriffen und dieses als Sach-
      lage festgehalten und dieses dann als NICHT Arbeitsunfähigkeit aus geschrieben.


      Das ist wirklich alles? Dann schlage ich vor, schnellstmöglichst einen Antrag auf einstweiligen
      Rechtsschutz beim Sozialgericht einzureichen. Das setzt aber die schon öfters diskutierte An-
      frage bei der Krankenkasse voraus.

      Für die Widerspruchsbegründung hast du noch gut eine Woche. Gibt es schon einen Entwurf?

      Und was hat sich bei der Arbeitsagentur ergeben?
      Hallo,
      mir hat mal ein MDK-Arzt erklärt, wenn ein "Arbeitsplatzkonflikt" oder auch "Mobbing am Arbeitsplatz" vorliegt, dann wäre das für sich alleine gesehen keine Begründung für eine Arbeitsunfähigkeit, denn alleine durch das Fernbleiben vom Arbeitsplatz, ausgelöst durch die AU-Bescheinigung würde ein solcher Konflikt niemals gelöst. AU. in diesem Zusammenhang wäre allenfalls durch ausgelöste Folgeerkrankungen begründbar, aber wenn es keinen Konfliktgrund mehr gäbe, sprich keinen Arbeitsplatz mehr in dieser Firma, dann bräuchte es auch keine AU. - eine "Erklärung", die man nun nicht unbedingt nachvollziehen kann oder muss.
      Gruss
      Czauderna
      .
      Mobbing ist keine Krankheit, kann aber Arbeitsunfähigkeit auslösen:
      Krankengeld auch bei Arbeitsunfähigkeit durch Mobbing

      Wenn Mobbing Auslöser für die Erkrankung war, tritt auch mit Beendigung
      des Arbeitsverhältnisses nicht automatisch eine Heilung der Erkrankung ein:
      sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/e…s1=&s2=&words=&sensitive=
      ..
      wegen der Arbeitsagentur, musste ich das auf nächste Woche verschieben...Mein Mann ist unverhofft ins Krankenhaus gekommen und durch die BTM darf ich ja nicht Autofahren _ also weitere Strecken.

      Wegen dem Arbeitsplatzkonflikt, es gab mal einen, aber das war und ist nicht der ganze Auslöser für meine Erkrankung. Klar hat auch der Konflikt auf der Arbeit mich mit krankgemacht...aber das ist Vergangenheit und ich bin ja immer noch bei diesem Arbeitgeber beschäftigt und wenn ich wieder jetzt kann, dann werde ich auch da wieder arbeiten gehen, hab eine neue Stelle/Aufgabe dort nun und wie heisst es so schön: Die Hoffnung das sich was verändert...stirbt immer zuletzt!!!
      Aber auf der anderen Seite, es wurde angekreuzt : vermuteter Arbeitsplatzkonflikt ...vermuteter heisst doch lange noch nicht, das es auch so ist und darauf hin, weil vermutet wird, werde ich einfach so in eine Schublade geschoben und nicht mehr geschaut, warum ich krank bin. Besonders, ich bin ja im Moment nicht wegen Psyche krank, sondern wegen den Schmerzen von der Arthrose in LWS und beiden Hüften und noch so einigen Quetschungen der Bandscheibe usw....usw....
      Und mal nur so...nimmt natürlich jeder auch Opiate und tut sich das an.

      Und richtig..man ist noch nicht direkt gesund, wenn man 1. den Arbeitsplatz wechselt oder 2. sechs Wochen in Reha war, man kann einen Menschen nicht einfach umlegen und sagen, das ist nun alles wie weg gehext und DU bist jetzt sofort gesund. Das sollen sie mir mal einen zeigen, wo das so ist und auch funktioniert.

      ich verstehe das alles nicht, ist der Mensch nur das EURO wert, wenn er einzahlt und den Mund hält??
      Hallo zusammen,

      ich muss noch was fragen wegen meines Schreibens an die KK, Begründung des Widerrufes.
      mein Entwurf:
      mit oben genanntem Bescheid, mir zugegangen am ........ kündigen Sie an, dass die Krankengeldzahlung zum 01.03.2017 eingestellt werden soll. Sie berufen sich dabei im Wesentlichen auf ein Gutachten des MDK, nach Aktenlage, nach dem meine Arbeitsfähigkeit zum 02.03.2017 wiederhergestellt sein soll. Gegen diesen Bescheid legte ich Widerspruch ein. Bei der Bewilligung von Krankengeld handelt es sich um einen Verwaltungsakt mit Dauerwirkung. Eine Aufhebung setzt voraus, dass die Voraussetzungen gemäß § 48 SGB X gegeben sind. Dies ist bei mir jedoch nicht der Fall, denn bislang haben sich die tatsächlichen Verhältnisse nicht geändert. Meine Arbeitsunfähigkeit besteht nach wie vor. Wie aus der Stellungnahme von Hr. Dr. W vom ?????, wie auch die weitere Krankmeldungen von Hr. Dr. K von - bis zu ersehen.Des Weiteren haben Sie entschieden, dass meine Arbeitsunfähigkeit am 02.03.2017 endet und die Krankengeldzahlung folglich eingestellt wird. Die formal notwendige Aufhebungsentscheidung ist jedoch nicht erfolgt. Ebenso wurde ich, wie gemäß § 24 SGB X vorgeschrieben, in dieser Sache nicht gehört. Allein schon deshalb ist die Krankengeldzahlung fortzusetzen, zumindest solange Ihnen rechtzeitig ärztliche Bescheinigungen vorgelegt werden, die die Arbeitsunfähigkeit lückenlos bestätigen. Eine weitergehende Begründung meines Widerspruchs lege ich nun hier mit zugrunde, das die Aussagen von MdK und ihnen als Krankenkasse, das ich wieder Arbeitsfähig sei, da ein Arbeitsplatzkonflikt vorläge , Ihre Ausführungen treffen in meinem Fall jedoch nicht zu. Meine Beschwerden und die damit vorliegende Arbeitsunfähigkeit sind Starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich mit Ausstrahlung in Hüfte und Bein, sowie ständige Spannungskopfschmerzen aufgrund starker Nacken- und Schulterprobleme (hierzu habe ich die Befunde vom MRT und Röntgen beigefügt). Diese starken und täglichen nicht aus zuhaltenden Schmerzen, ob beim sitzen, liegen oder stehen, die ich schon bei antritt in die Rehamassnahme hatte, die dort aber leider keine Beachtung fanden. Zur Zeit befinde ich mich in der Schmerztherapeutischen Behandlung bei Fr. Dr. P , da ich BtM (Oxycodon) einnehme um irgendwann, wenn diese richtig eingestellt sind, wieder normal am Alltag teilnehmen zu können.Zur weiteren Kontrolle/Maßnahme habe ich am .........einen Termin bei einem Neurologen/Psychiater Dr. S, hier konnte ich selber bei keinem andern Neurologen einen früheren Termin erreichen.Gerne stelle ich mich einem Gutachter vor, der mich und meinen Körperlichen zustand ..... zudem in keinster Weise nachvollziehbar getroffen haben.. Gleichzeitig bitte ich, mir umgehend die aufschiebende Wirkung meines Widerspruchs und die Weiterzahlung meines Krankengelds verbindlich zu bestätigen
      dann will ich noch reinschreiben, das ich ja im April einen Termin bei meiner Psychologin hab/Gesprächstermin.
      Währe das so in Ordnung?? ich hab da echt keine Ahnung und hab natürlich die Befürchtung, das ich was falsches schreibe.....auch wollte ich die MRT, Röntgen und meinen Bericht zur Reha dazu geben. Ich weis, das das eigentlich nicht die KK zu interessieren hat. Aber da die KK wie auch der MdK davon ausgehen, das ich wegen meiner Arbeit nicht arbeiten gehen will....muss ich das ja jetzt irgendwie widerlegen oder??

      Danke schon einmal für euere HIlfe.
      Hallo engel33,

      man könnte es natürlich auch etwas anders machen,
      z. B. die Gedanken klarer gliedern und mit dem Kern
      - der fortbestehende AU - beginnen, dazu ergänzen
      was auch Svitanok gemeint hat ...

      Auf den "Verwaltungsakt mit Dauerwirkung" und auf das
      "Aufhebungserfordernis" käme es nur bei beendeter AU
      an, wobei es dazu Belege gibt, z. B.:

      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160016562&doc.part=L
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160017198&doc.part=L
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160014846&doc.part=L
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160011297&doc.part=L
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160005000&doc.part=L

      Mit dem "Dauerverwaltungsakt" hängt die Frage nach der
      aufschiebenden Wirkung zusammen ...

      Andererseits: besser so als zu spät oder gar nicht, denn
      der Text ist weit besser als das was die KK vorgelegt hat.

      Schönen Gruß
      Machts Sinn
      Hallo zusammen,

      wollte kurze zwischen Meldung geben!
      Heute erhielt ich von der Krankenkasse einen Brief:
      Ihre Unterlagen haben wir erneut unter Berücksichtigung ihres Widerspruchs und die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eines Facharztes dem Medizinischen Dienst der KK zur Prüfung vorgelegt.
      Laut Gutachten des MdK vom 6.April2017 ist Ihre Arbeitsunfähigkeit unter anderem aufgrund der jetzt eingetroffenen Arztauskunft begründet.
      Dem Widerspruch vom 1.März helfen wir mit diesem Schreiben ab.
      Wir erkennen Ihre Arbeitsunfähigkeit über den 1.März weiterhin an und nehmen die Krankengeldzahlung ab diesem Zeitraum wieder auf.

      Die KK hat also jetzt doch mal eine Einsicht und ich bin weiterhin in deren Augen krank.

      Nun hab ich nur die Frage: Mein Arbeitgeber hat heute mir auch geschrieben und fordert mich auf, einen Rentenantrag zu stellen gem. § 33 Abs.4 TVöD, da ja offensichtlich die Reha Maßnahme ohne erfolg war.
      Wenn ich das nicht bis zum 25.April mache, würden sie mich auffordern bei einem Amtsarzt vorstellig zu werden.

      Da ich selber davon ausgehe, das die Rente nicht durch geht, wie gehe ich da jetzt am besten heran. Gerne stelle ich mich dem Amtsarzt oder Gutachter oder....weil ich möchte ja gerne Arbeiten , nur kann ich das gerade nicht.
      Wie geht ich hier jetzt am besten vor??

      VG
      engel33
      Hallo Engel,

      freut mich, dass das Krankengeld nun gezahlt wird!

      Ab Dezember im März und ab März Mitte April: das sind
      zwei unglaubliche Verzögerungen; müsste eigentlich Andrea
      Nahles und Martin Schulz interessieren, damit sie wissen, wo
      sie ihre "Zeit für mehr Gerechtigkeit" investieren können.

      Dein Arbeitgeber - ÖD - unterstellt dir offenbar, dass du den
      Rentenantrag "schuldhaft verzögerst". Wie kommt er dazu?
      Gerade haben doch MDK und Krankenkasse noch gemeint,
      dass du wieder arbeitsfähig bist.

      Allerdings lässt sich zu den wenigen Info´s kaum was sagen,
      eine Antwort hängt wohl eher von der Gesamt-Situation ab.

      Schönen Gruß!
      Machts Sinn

      Machts Sinn schrieb:

      ,

      Dein Arbeitgeber - ÖD - unterstellt dir offenbar, dass du den
      Rentenantrag "schuldhaft verzögerst". Wie kommt er dazu?
      Gerade haben doch MDK und Krankenkasse noch gemeint,
      dass du wieder arbeitsfähig bist.


      Hallo Machts Sinn,

      mein Arbeitgeber meint ja , ich wäre noch wegen Psyche krank, die wissen ja noch nix wegen meinen Schmerzen usw. .
      Hatte seit meinem Reha-Aufenthalt keinen Kontakt mit denen und danach ja auch nur, das ich die Wiedereingliederung nicht antrete.
      Und ich glaube ja nicht, das die KK meinem Arbeitgeber was gesagt hat.
      Das mein Arbeitgeber nun so kommt, ist schon normal, das machen die mit jedem dort.
      Ich würde ja wieder gerne arbeiten gehen, wenn ich es könnte...

      Und ob das hier, ein Einzelfall, die Politiker interessieren würde ?? weniger....
      Ich bin nur ein ganz ganz kleines Licht im Schwarm der unsichtbaren.

      Ich werde nun den Antrag stellen, muss das ja schon, weil die die Frist gesetzt haben, mir bleibt nichts anderes über ....werde nächste Woche meinen neuen Arzt darauf noch ansprechen und fragen.
      und dann schauen wir weiter....

      Schönen Abend
      engel33