Krankengeld eingestellt- Was nun???

      engel33 schrieb:


      Ich werde nun den Antrag stellen


      Das könnte sich beispielsweise mit Blick auf die begrenzte
      Krankengeld-Anspruchsdauer empfehlen; Erwerbsminderungs-
      renten sind nicht immer zwangsläufig niedriger als das Kranken-
      geld ...

      Wenn Unterstellungen ohne Sachkenntnis zum Führungsstil des
      Arbeitgebers gehören, könnte sich auch mal ein Impuls an den
      Personalrat empfehlen - auch mit Blick auf ein späteres Ein-
      gliederungsmanagement und eine evtl. leichtere Arbeit.
      .
      Das mit Personalrat mal weiter geben....nützt nix, die helfen sich nur dort selber. Hab mit dem Personalrat versucht einen / MEINEN Kampf wegen Eingruppierung zu machen.... 5 Jahre lang...NIX ist passiert, nix...nur das ich daran kaputt gegangen bin.
      Und Unterstellungen sind in diesem Betrieb gang und gebe, Menschlichkeit ist da ganz klein geschrieben...aber wo ist es anders.

      Werde am Dienstag wie gesagt mit meinem neuen Hausarzt über die Erwerbsminderungsrente sprechen und schauen was er sagt dazu. Hab heute auch noch einen Brief von der DRV bekommen, halt die normale Rentenauflistung....und richtig, wenn ich Erwerbsrente bekommen würde und dann noch die 400 euro Nebenverdienst, dann liege ich genau bei dem Gehalt, was ich nun wenn ich Arbeiten gehe bekomme.
      Nur hab ich auch gelesen, das die Beantragung auch ein langer Kampfweg ist....

      .
      Hallo Engel,

      es freut mich sehr, dass die Krankenkasse weiter bezahlt.
      Wegen deinem Antrag auf Erwerbsminderungsrente:
      Da haben wir zu wenig Infos von Dir.
      Vielleicht mit einem RA für Arbeitsrecht besprechen.
      Oder bist Du vielleicht in der Gewerkschaft?

      Am besten bespricht Du die Krankengeschichte mit deinem behandelten
      Facharzt.
      Der Weg zur Erwerbsminderungsrente ist leider sehr unterschiedlich.

      Alles Gute für dich

      Gruß
      Ancyst
      Hallo zusammen,

      ich dachte jetzt könnte ich mal etwas länger durch atmen, aber....
      Heute bekam ich von der KK ein Schreiben, das mein Krankengeld bis zum 17. Juli noch gezahlt wird und ich heute eine Anhörung dazu bekomme, in der ich mich bis zum 15.Mai zu äussern kann.
      Hm...ich weis nun nicht was ich da machen soll. Die Tage sind gezählt. Also muss ich jetzt zum Arbeitsamt und mich dort melden oder nicht???
      Die KK schreibt ja:
      Sollten wir bis zu diesem Datum (17.Mai) keine Rückmeldung (zu dem heutigen Anhörungsschreiben) erhalten , gehen wir davon aus, dass uns alle zur Entscheidung erheblichen Tatsachen vorliegen.
      Was könnte man den hier noch machen?
      oder muss ich noch machen?

      Mir ist gerade wie Fremdsprache alles...sorry...

      Wegen der Erwerbsminderungsrente, ich bin in der VERDI aber da sagte mir der Ansprechpartner, er könne nur was für mich tun, wenn es zu einer Ablehnung käme. Sprich, hier werde ich erst wohl mal alleine den Antrag stellen müssen und hoffe, das ich nichts da vergesse...und auch alles richtig mache.
      Wieder alleine.

      sorry, mir ist gerade echt zum heulen...
      Hallo,
      bis zum 17. Juli - ganz sicher ? - das hört sich nun nach Leistungsende nach 78 Wochen an, also einem gesetzlich festgelegten Leistungsende, und dazu gibt es nun die Anhörung vor der Entscheidung darüber dass dieser Tag okay ist.- kannst du das bestätigen ?
      Gruss
      Czauderna
      Hallo Czauderna,

      bis zum 17. Juli , so steht es im Schreiben. Die KK hat einen "Entwurf" ihres Schreibens, des Ende des Krankengeldes dazu getan.
      Hier wurde dann noch mal aufgelistet, das meine Arbeitsunfähigkeit sich in Blockfristen erstrecken von September 2014 bis September 2017. Und das innerhalb dieses Zeitraumes Vorerkrankungen aufgrund derselben Krankheit zu berücksichtigen sind. Und das hinzugetretene Krankheiten nicht die Anspruchsdauer verlängern.

      Wenn ich nun die Zeiten überprüfen könnte und dann auch sage, Ja das stimmt so, muss ich nichts weiter tun oder? als nur auf das original Schreiben zu warten, was dann ja am 15.Mai kommen müsste.
      Wenn Nein, dann Widerspruch einreichen oder?

      Vielleicht für mich zum Verständnis.
      Wenn ich dann am 17. Juli kein Krankengeldbezug mehr habe, muss ich ja bei der Arge schon vorher vorstellig gewesen sein, um dann am 18.Juli Arbeitslosengeld zu erhalten, wenn ich noch weiter Krankgeschrieben würde/werde.
      WAs ist dann mit meinem Arbeitsplatz? bin ich dann da auch raus....
      sorry für die blöden Fragen....

      Grüsse
      engel33

      Machts Sinn schrieb:


      wurde das Ende am 17.07.2017 begründet?
      Ausgehend vom Krankheitsbeginn 05.04.2016
      ist es nicht nachvollziehbar. Oder warst du
      vorher schon wegen derselben Krankheit
      arbeitsunfähig?



      Hallo Machts Sinn, es wurden hier nun noch meine Arbeitsunfähigkeit vom 02.09.2014 - 17.09.2014 (14 Tg) , 24.11.2014 - 08.12.2014 (14 Tg) , 07.05.2015 - 17.06.2015 (41 Tg) und 03.12.2015 - 13.12.2015 (11 Tg)
      zu gerechnet.

      VG
      engel33

      engel33 schrieb:

      Hallo Czauderna,

      bis zum 17. Juli , so steht es im Schreiben. Die KK hat einen "Entwurf" ihres Schreibens, des Ende des Krankengeldes dazu getan.
      Hier wurde dann noch mal aufgelistet, das meine Arbeitsunfähigkeit sich in Blockfristen erstrecken von September 2014 bis September 2017. Und das innerhalb dieses Zeitraumes Vorerkrankungen aufgrund derselben Krankheit zu berücksichtigen sind. Und das hinzugetretene Krankheiten nicht die Anspruchsdauer verlängern.

      Wenn ich nun die Zeiten überprüfen könnte und dann auch sage, Ja das stimmt so, muss ich nichts weiter tun oder? als nur auf das original Schreiben zu warten, was dann ja am 15.Mai kommen müsste.
      Wenn Nein, dann Widerspruch einreichen oder?

      Vielleicht für mich zum Verständnis.
      Wenn ich dann am 17. Juli kein Krankengeldbezug mehr habe, muss ich ja bei der Arge schon vorher vorstellig gewesen sein, um dann am 18.Juli Arbeitslosengeld zu erhalten, wenn ich noch weiter Krankgeschrieben würde/werde.
      WAs ist dann mit meinem Arbeitsplatz? bin ich dann da auch raus....
      sorry für die blöden Fragen....

      Grüsse
      engel33


      Hallo,
      ja, genau so ist es - wenn aus deiner Sicht die Zeiten okay sind und du dich nicht meldest, also keinen Widerspruch einlegst, dann wirst du nach dem 15.5. ein Schreiben erhalten mit der offiziellen Bekanntgabe des Leistungsendes zum 17.Jul 2017.
      Ganz wichtig - dieses Schreiben dann sofort dem Arbeitsamt vorlegen. Wir haben unseren Versicherten immer geraten sich erst nach Erhalt dieses Schreibens beim Arbeitsamt zu melden weil dort die Bestätigung der Kasse sowieso für die Bearbeitung des Leistungsantrages benötigt wird - war auch immer okay so, aber wenn du willst, kannst du schon früher hingehen und dich schon beraten lassen.
      Deinen Arbeitsplatz bist nicht los und das Arbeitslosengeld bekommst du trotzdem
      Gruss
      Czauderna

      der Wortlaut hier im Entwurf von der KK steht:

      bei fortbestehender Arbeitsunfähigkeit zahlen wir Ihnen noch bis zum 17. Juli 2017 Krankengeld.

      Sie haben als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse einen Anspruch auf Krankengeld für die Dauer ihrer Arbeitsunfähigkeit. Dieser Anspruch ist durch den Gesetzgeber bei derselben Krankheit auf längstens 78 Wochen (546 Tage) innerhalb eines 3-Jahres-Zeitraums (Blockfrist) begrenzt. Hinzugetretene Krankheiten verlängern die Anspruchsdauer nicht.

      Für Ihre Am 5. April 2016 begonnene Arbeitsunfähigkeit erstreckt sich die Blockfirst vom 2. September 2014 bis 1. September 2017. Innerhalb dieses Zeitraumes sind Vorerkrankungen aufgrund derselben Krankheit zu berücksichtigen:
      Auflistung: 02.09.2014 - 17.09.2014 (14 Tg) , 24.11.2014 - 08.12.2014 (14 Tg) , 07.05.2015 - 17.06.2015 (41 Tg) und 03.12.2015 - 13.12.2015 (11 Tg)

      Ihre Krankengeldanspruch für die laufende Arbeitsunfähigkeit endet damit zum 17.Juli 2017 durch Erreichen der Höchstanspurchdauer.

      Bitte haben Sie Verständnis, dass die Bergische KK Ihnen über diesen Tag hinaus keine weiteren Entgeldersatzleistungen zahlen darf.

      Die Dauer Ihres Krankengeldbezuges melden wir an die Rentenversicherungsträger. Diese werden in der Rentenversicherung als Betragszeit berücksichtigt.

      WICHTIGER HINWEIS: Es besteht die Möglichkeit, dass Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, auch wenn Sie weiterhin arbeitsunfähig krank sind. Wir bitten Sie zur Klärung, sich gleich nach erhalt dieses Schreibens bei der Agentur für Arbeit zu melden.
      Unter bestimmten Voraussetzungen können in der Rentenversicherung auch die im Anschluss liegenden Arbeitsunfähigkeit als Betragszeit angerechnet werden. Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an Ihren Rentenversicherungsträger.

      Freundliche......

      Machts Sinn schrieb:

      .
      Du warst also vor dem 02.09.2014 wegen derselben Krankheit
      - oder aus zusammenhängendem Grund - nie arbeitsunfähig?


      Doch war ich, ich war sogar wegen der selben Krankheit von April 2012 - Januar 2013 schon mal krankgeschrieben. Ansonsten nur wegen Magen/Darm oder Erkältung...
      .
      Angenommen, die erste Blockfrist lief von April 2012 bis April 2015
      dann wäre die nächste von April 2015 bis April 2018.

      Damit wären die Zeiten vom 02.09.2014 - 17.09.2014 (14 Tg) und vom
      24.11.2014 - 08.12.2014 (14 Tg) jetzt nicht anspruchsmindernd zu be-
      rücksichtigen.

      Das würde knapp einen Monat länger Krankengeld bedeuten.

      Im günstigsten Fall kommt die ununterbrochene Krankengeld-Gewährung
      bis knapp 156 Wochen in Betracht:

      156 Wochen Krankengeld?
      .

      Machts Sinn schrieb:

      .
      Angenommen, die erste Blockfrist lief von April 2012 bis April 2015
      dann wäre die nächste von April 2015 bis April 2018.

      Damit wären die Zeiten vom 02.09.2014 - 17.09.2014 (14 Tg) und vom
      24.11.2014 - 08.12.2014 (14 Tg) jetzt nicht anspruchsmindernd zu be-
      rücksichtigen.

      Das würde knapp einen Monat länger Krankengeld bedeuten.

      Im günstigsten Fall kommt die ununterbrochene Krankengeld-Gewährung
      bis knapp 156 Wochen in Betracht:

      156 Wochen Krankengeld?
      .


      Wie bekomm ich den heraus, wie die diese Blockfristen gerechnet haben????

      Und Krankengeld von der KK habe ich nur für diesen überzeitraum Mai / Juni erhalten, bei den anderen nicht...dachte immer das der Zeitraum nur dann berechnet wird, wenn auch man Krankengeld bezieht...

      engel33 schrieb:


      Wie bekomm ich den heraus, wie die diese Blockfristen gerechnet haben????


      Exakt diese Frage wird zum Problem für jemand, der "ahnt", wie die Krankenkasse tickt.

      Ich würde jedenfalls zunächst mit dem behandelnden Arzt darüber reden, ob deine Ein-
      schätzung zutreffend und beweisbar ist:

      Der Milliardenbetrug:
      faz.net/aktuell/finanzen/meine…-abrechnung-14983073.html



      Und ja:
      Bei der Feststellung der Leistungsdauer des Krankengeldes werden Zeiten, in denen der
      Anspruch auf Krankengeld ruht oder für die das Krankengeld versagt wird, wie Zeiten
      des Bezugs von Krankengeld berücksichtigt.
      .
      Hallo Engel,

      verlange von deiner Krankenkasse eine genaue Aufstellung der Blockfristen.

      Zu deinem Rentenantrag auf Erwerbsminderung:

      Besorge Dir einen Termin in einer Beratungsstelle der Rentenversicherung.
      Dort wird der Rentenantrag mit Dir zusammen online ausgefüllt.
      Die erforderlichen Unterlagen wie Personalausweis, Arztberichte mitnehmen.

      Online Terminvergabe für Auskunfts- und Beratungsstellen

      eservice-drv.de/eTermin/dsire/step0.jsp

      Gruß
      Ancyst
      Hallo Engel,
      ich bin schon zu lange aus dem Thema"Berechnung der Blockfristen" raus, deshalb , was jetzt folgt ist ohne Gewähr - also ich sehe es nicht so wie Anton - denn wenn ich vom April 2016 drei Jahre zurückgehe, da lag keine Arbeitsunfähigkeit vor, die angerechnet werden konnte bzw. deren Ende in diesen Dreijahreszeitraum hinein reichte - von daher sehe ich persönlich die Berechnung der Kasse als korrekt an - aber ich wiederhole es gerne noch einmal - im Gegensatz zu Anton, der das beruflich nicht aktiv gemacht hat mit der Blockfristengeschichte, kann ich die Richtigkeit meiner Vermutung jetzt ohne große Recherchen und Auffrischungen meiner Kenntnisse nicht untermauern - also mach, was du für richtig hältst.
      Was die Rentenantragstellung betrifft, da geht es sogar noch bequemer - ich habe meinen Rentenantrag im letzten Jahr bei mir zu hause gestellt. Der Rentenberater der Rentenversicherung kam zu mir und wir haben in aller Ruhe den Antrag ausgefüllt und ich musste meine Unterlagen nur aus meinem Schrank holen. Erkundige dich doch mal entweder bei der Rentenversicherung übers Internet, bei der Statdtverwaltung (Versicherungsamt) oder auch bei der einer Krankenkasse - dor gibt man dir gerne die Adressen, der in deiner Nähe wohnen Rentenberater. Keine Angst, das sind keine Selbständigen und du musst dafür auch nix bezahlen.
      Gruss
      Czauderna
      Hallo Czauderna,

      bei Dir ging es um Altersrente, da ist das Versicherungskonto geklärt.

      Beim Antrag auf Erwerbsminderungsrente gibt es sehr viele Fälle wo
      das Versicherungskonto noch klärungsbedürftig ist.

      Somit können diese Fragen und Auskünfte direkt vor Ort geklärt werden.
      Der Antrag auf Erwerbsminderung ist direkt online beim Rentenversicherungsträger,
      somit geht nichts verloren.
      Ich sehe nur Vorteile bei einer Onlinebeantragung direkt beim Rententräger.

      Gruß
      Ancyst