Hilfe bei weiterer Vorgehensweise

      Hilfe bei weiterer Vorgehensweise

      Hallo allerseits,schön euch gefunden zu haben.ihr könnt mir bestimmt weiterhelfen,ich bin langsam am ende mit meinen nerven..
      ich komme gezwungenermaßen mit einem dringenden anliegen zu euch.
      Seit dem 24.10.2016 bin ich arbeitsunfähig erkrankt.Zu dieser zeit befand ich mich in einer Ausbildung die ich aufgrund der Krankheit verlor.Da es sich um eine Ausbildung in Kooperativer form handelte die vom Arbeitsamt bezahlt wurde beziehe ich dementsprechend zusätzlich zu der damals niedrigen Ausbildungsvergütung des trägers Alg2.Im März hatte ich wegen der Erkrankung auch eine Vorstellung beim MDK der mir ab 3.4.2017 arbeitsfähigkeit bescheinigt,daraufhin wurde mir der krankengeldbezug ab 3.4.2017 gestrichen.
      Gegen diesen Bescheid legte ich gemeinsam mit meiner Hausärztin fristwahrend Widerspruch ein.zuerst am 3.4. nur fristwahrend mit beantragung auf akteneinsicht,nach einsicht der beurteilung des MDK auch ausführlich.Dieser befindet sich gerade bei der Krankenkasse in Bearbeitung.
      Trotz des verweises auf die aufschiebende wirkung dieses widerspruches hat die Krankenkasse bis heute noch immer kein krankengeld gezahlt sodass ich mit lediglich 193,30 Euro an Alg2 leben muss.
      Nun habe ich heute (12.5.) ein schreiben der Krankenkasse erhalten indem diese mir mitteilt dass die letzte krankmeldung nicht rechtzeitig erfolgt ist.statt am 3.5. erst am 4.5.also nicht lückenlos sondern nur nahtlos da meine Ärztin am 3.5. zwecks monatsabrechnung geschlossen hatte und die vertretung überlastet war da diese die vertretung von 3 ärzten übernommen hatte..Ferner teilt mir die Krankenkasse zum einen mit, dass ich ab dem 3.5. nicht mehr mit Anspruch auf Krankengeld bei ihr versichert bin, zum anderen, da ich kein laufendes Beschäftigungsverhältnis habe oder Arbeitslosengeld beziehe dass meine Mitgliedschaft am letzten Tag der aktuellen Krankengeldbewilligung endet.
      Gegen diesen Bescheid werde ich wieder widerspruch einlegen.
      Nun frage ich mich wie das sein kann, da ich Alg2 beziehe sind die Beiträge zur Krankenversicherung doch durch das Amt gedeckt?Demzufolge ist die Kündigung der Mitgliedschaft meines wissens nach rechtswidrig.
      Ferner frage ich mich wie es sein kann dass die Krankenkasse nicht auf die aufschiebende wirkung des widerspruch eingeht,demzufolge mir seit dem 3.4. trotzdem weiterhin Krankengeld zusteht?

      Über schnelle Antwort und Hilfe wie ich zusätzlich weiter vorgehen kann wäre ich sehr erfreut denn langsam verzweifle ich mit dieser Krankenkasse.
      mit freundlichen Grüßen Gee

      Das ist das 1.schreiben.

      Das 2.schreiben von gestern ist zu groß auch wenn ich es bearbeite.hoffe es ist okay wenn ichs nur abtippe..nebenbei,das ist komischerweise erst gekommen nachdem mich einer der Berater angerufen hat und nachgefragt hat warum die krankmeldung erst am 4.5.war und gemeint für den tag muss er mir krankengeld streichen.da musste ich ihn darauf aufmerksam machen dass mir durch die aufschiebende wirkung trotzdem krankengeld gezahlt werden muss,ich bis jetzt aber noch keins bekommen hab..

      Vielen Dank für ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom 4.5.2017
      Sie erhalten von uns selbstverständlich krankengeld,jedoch nur für die tage ihrer arbeitsunfähigkeit,die sie uns rechtzeitig und lückenlos nachweisen.
      Eine fortdauer der arbeitsunfähigkeit müssen sie sich spätestens am Werktag (mo-fr) nach der bisherigen au oder nach Ende der stationären Behandlung bescheinigen lassen.die ärztliche feststellung ihrer weiteren arbeitsunfähigkeit am 4.5. fand nicht am Werktag nach ihrer bisherigen krankschreibung statt.diese lag bis zum 2.5.vor.daher können wir Ihnen leider nur bis zum 2.5. Krankengeld zahlen.hierbei ist der ausgang ihres widerspruchs gegen die Beendigung ihrer au durch den mdk zum 3.4. abzuwarten und abhängig zu machen.

      Ab dem 3.5. Sind sie nicht mehr mit Anspruch auf Krankengeld bei uns versichert.bitte wenden sie sich für ihr weiteres einkommen an die Agentur für Arbeit, die sie zu ihrem Anspruch auf alg berät.
      Da sie kein laufendes Beschäftigungsverhältnis haben oder alg beziehen,endet die Mitgliedschaft mit dem letzten Tag der aktuellen krankengeldbewilligung.
      Melden sie sich frühzeitig arbeitssuchend (bla bla bla)
      Manchmal müssen wir Entscheidungen treffen (bla bla bla widerspruch innerhalb eines Monats)

      Soweit das..jetzt werde ich dagegen auf jeden Fall wieder widerspruch einlegen schon alleine deswegen weil es rechtswidrig ist da die Beiträge ja definitiv vom Amt gezahlt werden.
      Dateien
      Hallo,
      Nun habe ich heute (12.5.) ein schreiben der Krankenkasse erhalten indem diese mir mitteilt dass die letzte krankmeldung nicht rechtzeitig erfolgt ist.statt am 3.5. erst am 4.5.also nicht lückenlos sondern nur nahtlos da meine Ärztin am 3.5. zwecks monatsabrechnung geschlossen hatte und die vertretung überlastet war da diese die vertretung von 3 ärzten übernommen hatte..Ferner teilt mir die Krankenkasse zum einen mit, dass ich ab dem 3.5. nicht mehr mit Anspruch auf Krankengeld bei ihr versichert bin, zum anderen, da ich kein laufendes Beschäftigungsverhältnis habe oder Arbeitslosengeld beziehe dass meine Mitgliedschaft am letzten Tag der aktuellen Krankengeldbewilligung endet.
      Gegen diesen Bescheid werde ich wieder widerspruch einlegen.
      Hallo,
      ich meine, dass nach dem BSG-Urteil vom 11.05.2017 dieser Widerspruch Erfolg haben dürfte, denn hier wurde eine notwendige Folge-Meldung aus nichtmedizinischen Gründen vom Arzt nicht ausgestellt weil seine Praxis geschlossen war. Inwieweit hier ein Vertretungsarzt hätte aufgesucht werden müssen, das kommt meiner Meinung nach auf die tatsächlichen Verhältnisse am 3.5. an.
      Zur aufschiebenden Wirkung muss gesagt werden, dass diese nach wie vor in solchen Fällen offenbar von den Krankenkasse nicht eingeräumt wird und auch das Bundesversicherungsamt da seine ursprüngliche Haltung nicht weiter verfolgt.
      Gruss
      Czauderna

      Gee-Cee schrieb:


      langsam verzweifle ich mit dieser Krankenkasse


      Kleiner Trost: die Krankenkassen ticken dazu alle ähnlich.

      Natürlich musst du da aktiv werden:

      Widersprüche + Verlangen, die aufschiebende Wirkung zu berücksichtigen
      mit Frist, nach deren Ablauf ein ER-Antrag beim SG angekündigt wird.

      Und versuche in der Zwischenzeit, dich auf ein zweites finanzielles Stand-
      bein zu stellen.
      Ich danke euch vielmals.ich hab den ausgang von (Az:B3 KR 22/15 R) auch verfolgt und denke das kann in meinem fall greifen.unter "alles in meiner macht stehende", versteh ich dass ich mich zumindest an den vertretungsarzt wende.und wenn der keinen termin mehr frei hat ist es mir als krankem nicht zumutbar alle ärzte in der umgebung abzuklappern.zudem kommt ja dass besagter 3.5. auf einen Mittwoch fiel.jetzt find da mal nen arzt der mittags offen hat..

      Den widerspruch hab ich gerade fertig geschrieben.mit erneutem Verweis auf die aufschiebende wirkung und zusätzlich auf die urteile (Az:B3 KR 6/05 R) und (Az:B3 KR 7/06 R) auf den zahlverzug der kk und dementsprechenden verzugszinsen von 9,95 %.
      (Az:B3 KR 22/15 R) hab ich auch aus meiner sicht erläutert alles in meiner macht stehende getan zu haben um eine verspätete aub zu verhindern und meiner ärtin auch kein Vorwurf zu machen ist da ja eine offizielle Vertretung ernannt war.
      Weiter hab ich geschrieben dass ich ja durch alg2 die beiträge gedeckt hab und das verhalten der kk rechtswidrig ist.
      Zusätzlich hab ich geschrieben dass ich mich,sofern die kk nicht innerhalb von 14 tagen zu einem Abschluss des 1.widerspruchs vom 3.4. kommt,ich mich genötigt sehe klage beim Sozialgericht einzureichen...

      Mal sehen..
      Ps:sind die verzugszinsen auf tag oder auf das gesamte krankengeld anzurechnen?
      .
      Die aktuelle BSG-Entscheidung betrifft einen Fall vor dem 23.07.2014.

      Zur neueren Rechtslage gibt es hier zwei Widerspruchs-Texte zum Abgleich:


      Roland119 mit der BKK MOBIL OIL . .


      und Lisa Simpson mit der BARMER GEK: Krankengeldfalle

      In 14 Tagen wäre eine Klage beim SG sicher nicht sinnvoll, wohl aber
      ein Antrag auf "einstweiligen Rechtsschutz".
      .
      Ja ich muss das schreiben wohl noch ein wenig überarbeiten..

      Die Widersprüche sind super und werde ich auf jeden fall als inspiration nehmen um meinen zu formulieren.
      In 4 stunden darf ich mir blut abzapfen lassen und heute mittag setz ich mich auch mit meiner amtsfrau in Verbindung dass ich dienstag evtl.nen termin bekomm.

      Verwaltungsakt mit Dauerwirkung: Aufhebungserfordernis, aufschiebende Wirkung

      .
      Den Anspruch auf unbefristete Bewilligung von Krankengeld und das Fehlen der wirksamen
      Aufhebungsentscheidung kannst du durch Hinweis auf die rechtlichen Argumente aus diesen
      Urteilen der Sozialgerichte Speyer und Mainz zum Gegenstand des Verfahrens machen:
      (mit nun aktuellen Links)

      Speyer vom 30.11.2015, S 19 KR 160/15
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160005000&doc.part=L

      Mainz vom 21.03.2016, S 3 KR 255/14:
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160011297&doc.part=L

      Speyer vom 11.07.2016, S 19 KR 599/14:
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160017198&doc.part=L

      Mainz vom 25.07.2016, S 3 KR 428/15:
      landesrecht.rlp.de/jportal/por…=JURE160016562&doc.part=L

      Auch diese Rechtsauffassung ist zutreffend, obwohl sie von den Krankenkassen und von der
      Sozialgerichtsbarkeit bisher ebenfalls insgesamt beharrlich ignoriert wird und deswegen auch
      dazu bisher nicht nachvollziehbar widersprochen wurde.
      .
      Die Upd hat mir auch zurückgeschrieben.


      vielen Dank für Ihre Anfrage an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland und Ihr Vertrauen in unsere Beratung.

      Sie baten um Informationen zu der Frage, ob ein Widerspruch bezüglich eines Bescheides über die Einstellung des Krankengeldes aufgrund der Feststellung der Arbeitsfähigkeit eine aufschiebende Wirkung hat.

      Grundsätzlich gilt:

      Wenn die Krankenkasse die Zahlung von Krankengeld einstellt mit der Begründung, der Versicherte sei nicht mehr arbeitsunfähig, geht es nicht um den Entzug einer laufenden
      Leistung im Sinne des § 86a Abs. 2 Nr. 3 SGG (Sozialgerichtsgesetz). Denn die Krankenkasse bewilligt das Krankengeld nicht unbefristet, sondern jeweils in Abschnitten, die der Dauer der ärztlicherseits bescheinigten Arbeitsunfähigkeit entsprechen. Die Einstellung der Zahlung des Krankengeldes ist also lediglich die Ablehnung der Weiterzahlung des Krankengeldes. Eine aufschiebende Wirkung kommt daher in der Regel nicht in Frage.

      Des Weiteren erfragten Sie, ob sie über den Bezug von Arbeitslosengeld 2 versichert sind, wenn der Bezug von Krankengeld aufgrund einer Lücke bei der Ausstellung der Arbeitsunfähigkeit geendet hat.
      Gemäß § 5 Absatz 2a SGB V (Sozialgesetzbuch, fünftes Buch) sind Personen in der Zeit, für die sie Arbeitslosengeld II nach dem Zweiten Buch beziehen versicherungspflichtig , es sei denn, dass diese Leistung nur darlehensweise gewährt wird […].
      Dies bedeutet: Sollte bei Ihnen ein voller Anspruch auf Arbeitslosengeld 2 bestehen, werden auch die Beiträge zur Krankenversicherung vom Jobcenter übernommen. Bitte informieren Sie sich direkt beim Jobcenter, ob die Anspruchsvoraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen.
      .
      Die Auffassung der UPD zur Frage der "aufschiebenden Wirkung"
      folgt aus der fiktiven Konstruktions-"Recht"sprechung des 1. BSG-
      Senats bis Ende 2014 - nach meiner Auffassung genau so verfehlt
      wie die beiden "allerletzten" Krankengeld-Urteile vom 16.12.2014,
      TO 6) und 7), wozu der 3. BSG-Senat am 11.05.2017 gegenteilig
      entschieden hat.

      Da kann nur helfen, die aufschiebende Wirkung unter Hinweis auf
      die Urteile aus Speyer und Mainz zum Verwaltungsakt mit Dauer-
      wirkung
      trotzdem geltend zu machen und damit zu versuchen, die
      alten Verkrustungen auch in diesem Punkt aufzubrechen.

      Im Übrigen empfehle ich regelmäßig, die aufschiebende Wirkung
      geltend zu machen, hilfsweise eine einstweilige Anordnung zu be-
      antragen.
      .

      meine Anwältin hat sich der Sache jetzt angenommen.den 2.widerspruch hatte ich ja schon fertig geschrieben mit verweise auf die gerichtsurteile,deswegen muss sie eigentlich gar nicht mehr so viel arbeiten.vielen dank für die hilfe freunde,ich halte euch natürlich auf dem laufenden :)

      Gruß Gee
      Hallo da bin ich wieder^^
      leider hab ich noch keine großartigen Neuigkeiten.
      Meine Anwältin ist erst vor ein paar Tagen dazu gekommen der Krankenkasse zu schreiben..
      Allerdings hat sich die Krankenkasse heute bei mir per Brief gemeldet und mir mitgeteilt dass sie mir weiterhin kein Krankengeld zahlen wollen.
      Jetzt bin ich drauf gespannt was die meiner Anwältin schreiben..

      Zum Glück wisst ihr nicht woran ich nach dem Brief denke aber ich glaub das ist auch gut so..schön ist es auf jeden Fall nicht
      Machts Sinn das ist das neue schreiben der Krankenkasse.diesesmal ohne rechtsbehelf,da waren nur 2 seiten von dem 2.gutachten dabei.Da ich ja das 1.gutachten in meinem ausführlichen widerspruch schon deutlich angezweifelt hab und dieses neue Gutachten rein auf der aktenlage des 1.gutachten beruht ist das doch nicht in Ordnung so wie die das machen wollen oder?
      ich mein..es ist ja sowieso schon unter aller sau was die abziehen..
      Dateien
      Moin Gee-Cee,

      „unter aller sau“ ist insbesondere der zeitliche Ablauf, wenn die AU zum 03.04.2017 beendet wurde und es auf den Widerspruch von damals bis zur jetzigen "Zwischenmitteilung" dauerte. Wenn der Text hier komplett ist, lässt dich die „BARMER“ auch weiterhin im Unklaren …

      Da das Erst-Gutachten nach persönlicher Vorstellung / Untersuchung erging, dürfte wohl kein Ansatzpunkt darin zu sehen sein, dass das Widerspruchsgutachten nach Aktenlage erfolgte. Zur medizinischen Seite kann ich nichts beitragen (obwohl mich die Gutachten natürlich sehr interessieren würden), wohl aber die Hausärztin, die bisher beteiligt ist (ein Facharzt wäre in solchen Fällen besser).

      Wenn du In diesem Widerspruchsverfahren (noch) nicht anwaltlich vertreten bist, dürfte die Anwältin nicht zusätzlich beteiligt worden sein, so dass das Weitere an dir liegt.

      Wie ist es mit dem „zweiten finanziellen Standbein“? Wenn du amtlich festgestellt arbeitsfähig bist, müsste Verfügbarkeit vorliegen und Alg 1 zu beanspruchen sein (s. Hinweise im zweiten Blatt zum ersten Bescheid).

      Ich persönlich würde die Sache jedenfalls zur Frage der Krankengeld-Bewilligung als Verwaltungsakt mit Dauerwirkung und fehlender Aufhebungsentscheidung vorsorglich durch das Widerspruchsverfahren ins Sozialgerichtsverfahren laufen lassen, vgl. „VERWALTUNGSAKT MIT DAUERWIRKUNG“ auf dem Weg zum BSG?

      Was meint deine Anwältin? Ist sie Fachanwältin für Sozialrecht, vielleicht sogar Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht dav-sozialrecht.de/de/ ?

      Es wird – immer wieder – Pfingsten, vielleicht hilft das?

      Schönen Gruß
      Machts Sinn
      Hallo Machts Sinn.Sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde..
      Ja dass die sich viel zu lange zeit gelassen haben ist mir auch aufgefallen.
      Ich hab ja vorsorglich beim fristwahrenden widerspruch vorläufige zahlung von Krankengeld beantragt,darauf sind die bis heute nicht eingegangen genauso wie auf die aufschiebende wirkung.
      In Zwei Wochen sind es Drei Monate seit ich keinen Cent vom Krankengeld gesehen hab.Stattdessen ist mir letzte Woche ein neuer Brief der Krankenkasse reingeflattert in dem sie schreiben dass seit 6.4. mein Versichertenstatus unklar ist.reine Verzögerung wenn du mich fragst.
      Ich hab die erste Seite meines geänderten ALG2 Bewilligungsbescheids kopiert und lass denen das zukommen.dann sehen die ja dass das Jobcenter schon die ganze Zeit meine Versicherung zahlt..

      Ja das Erstgutachten war nach persönlicher Vorstellung,trotzdem hab ich glaubhaft dargelegt warum das ein falsches Gutachten ist und deswegen das Zweitgutachten genauso falsch ist.Egal darauf kommts auch nicht an.
      Im Widerspruch zum Erstgutachten hab ich dem Gutachter fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen und deswegen ist das Zweitgutachten,wohlgemerkt von nem anderen Gutachter aus ner anderen MDK Einrichtung,unwirksam weil sich der Erstgutachter selbst zu den Vorwürfen zu äußern hat.
      Ich hab mich auch ein bisschen ins Patientenrechtegesetz eingelesen und daraus ergibt sich dass der Gutachter nicht befähigt war mich zu Untersuchungen weil es bei mir was inneres ist und er durch die unprofessionelle Handhabung die ganze Geschichte verschlimmert hat.

      Doch,ich hab mir ne Anwältin genommen,die hat der Krankenkasse auch was schönes geschrieben aber ich denk die haben sich noch nicht bei ihr gemeldet.
      Anfang nächster Woche werd ich mal zu ihr gehen und nachfragen,aber der Gang zum Gericht ist unausweichlich.
      Vor allem dass ich der Krankenkasse ihr rechtswidriges Verhalten mehrfach nachgewiesen hab dürfte ein Gerichtsverfahren zu meinen Gunsten entscheiden.

      Ein zweites Finanzielles Standbein wäre schön,aber ich bin ja von meiner Hausärztin immernoch Krank geschrieben (mit stellungnahme der Ärztin bei der Krankenkasse) und durfte die letzten Wochen auch ziemlich viel Blut zu Untersuchungen abgeben weil meine Ärztin erhöhte Entzündungswerte festgestellt hat.
      Blutdrucktabletten darf ich schlucken weil sie bei der letzten Blutdruckmessung einen sehr hohen Blutdruck festgestellt hat.Jetzt fall mir nicht vom Sessel..180/130..
      Aber die Blutdrucktabletten bringen irgendwie auch nix..und ich muss von meiner Ärztin aus schon die doppelte Dosis nehmen.

      Naja..die Krankenkasse wird schon sehen was sie davon hat mich verarschen zu wollen.Du weißt ja was ein Tier macht wenn du es in eine Ecke drängst

      Grüße Gee
      .

      Gee-Cee schrieb:


      Ein zweites Finanzielles Standbein wäre schön, aber ich bin ja von meiner Hausärztin
      immer noch Krank geschrieben (mit stellungnahme der Ärztin bei der Krankenkasse)


      Trotzdem haben MDK und KK Arbeitsfähigkeit festgestellt und dies bisher nicht wider-
      rufen.

      Nach § 6 Abs. 2 Satz 1 AU-RL ist das Gutachten des Medizinischen Dienstes ist grundsätzlich
      verbindlich.

      g-ba.de/downloads/62-492-1300/…6-10-20_iK-2016-12-24.pdf

      Im Übrigen vgl. §§ 86 und 96 SGB X:
      dejure.org/gesetze/SGB_X/86.html
      dejure.org/gesetze/SGB_X/96.html

      Wundert mich, dass das Job-Center nicht (auch) darauf verwiesen hat, denn es müsste dann
      ja weniger aufstocken.

      Im Übrigen scheint sich der Fall auch unter Rechtsanwältin-Beteiligung wie üblich endlos
      auf dem Rücken des Versicherten dahinzuschleppen und auszutragen, ohne dass das
      längst Erforderliche getan wird ...

      Aber vielen Dank für die Zwischennachricht.
      .
      Vom Jobcenter bekomm ich nur knapp 190 euro weil mir ja Krankengeld zusteht..und davon soll ich leben.
      Mit dem Jc ist eine Eingliederungsvereinbarung ausgemacht dass ich mich darum kümmern darf dass ich gesund werde.Die läuft noch bis Juli.
      Natürlich hab ich das Schreiben dass die Krankenkasse das Krankengeld einstellt weitergeleitet und auch schriftlich erklärt dass ich dagegen Widerspruch eingelegt hab.
      Wenn ich jetzt also zum Jc geh sagen die zu mir dass die Krankenkasse zuständig ist weil Krankengeld für bis zu 78 Wochen gezahlt wird.Wieder hab ich das gleiche Problem.
      Theoretisch könnten die mir zwar Darlehensweise den Ausgleich erbringen,aber das muss ich dann wieder zurückzahlen.
      Und ganz ehrlich,die Beraterin vom Jc ist schon damit überfordert gewesen als es Ende Dezember darum ging dass ich gekündigt werde und die aus der Sache rauskommen ohne Ärger zu bekommen.
      Das wäre auch ein Fall für nen Anwalt für Arbeitsrecht gewesen weil mir mein komplettes Urlaubsgeld noch zusteht und auch nicht gezahlt wurde..

      Es ist ziemlich kompliziert was da alles schief gelaufen ist aber alles hängt miteinander zusammen.